2010
08.31

Lennardo will nach dem Zähne putzen eine Zigarette rauchen und dann das wilde Gaarden verlassen. Es geht für ein paar Wochen nach Seoul (Südkorea, kein Scherz). Seoul hat immerhin 10.924.870 Einwohner.


Johannes – genannt Johannsen oder Rolle (übrigens hier gerade links im Bild) – wurde von uns eine Filmrolle verpasst. Hier (deutlich im Bild zu sehen) werden ihm gerade seine Rechte und Pflichten als Schmalfilmdarsteller vorgelesen. Er wurde ernstlich verdonnert zwischen Kiel und Kassel hin und her zu pendeln.


Thomasio will nicht nach Seoul pendeln. Er bleibt erst mal in Kiel Gaarden, will aber das Rauchen aufgeben, da es ihm in der Lunge rasselt. Sein neuer Super8 Tonfilm Projektor hat uns alle mächtig beeindruckt. So einen guten mit Ton hatten wir noch nie. Immer nur so olle Dinger, bei denen die Treibriemen ausgeleiert waren.


Eigentlich bräuchte ich heute Abend eine Trompete (für die Vertonung zu einem kurzen Stück Film). In der Garage wartet schon das Mikrophon. Ich kennen niemanden mit einer Trompete. Na ja alles nicht so eng sehen. Vielleicht geht ja auch eine Posaune. Okay, so hab’ ich mich mit einer Posaune verabredet. Heute hat mich die Posaune versetzt. Da habe ich versucht Liisa mit ihrem Saxophon zu erreichen. Denn old Martino mit seinem Saxophon (den ich sonst immer anfrage) ist gerade für 6 Monate in Brasilien. Aber ich habe Liisas Nummer nicht (ist auch Jahre her das wir uns gesehen haben). Vielleicht hat Matti Liisas Nummer. Matti ist in seiner Wohnung am programmieren – aber er hat Liisas Nummer auch nicht. Matti sagt am Telefon, das Timo bis vor kurzem noch mit Liisa zusammen in einer WG gewohnt hat. Vielleicht hat Timo Liisas Nummer. Matti hat die Nummer von Timo. Hab’s jetzt über die Stunden ca. 6x versucht. Timo nimmt nicht ab.

Nachtrag 02.09.2010 – 17:48 via Email:
Moin Rouven,
Liisa hat die Band verlassen und weilt inzwischen in Amerika.
Gruß vom Kay
(Plastic Skanksters)

2010
08.31

Here I will describe the process of creating your own reloadable super 8 cartridges out of old ones that you might have home to spare, or ones that you might have used to develop your own film which is what I did. Remember, you do this at your own risk, although I haven’t had any problems …
=> http://holymanta.com/super8.html

DIY – Reloadable Super-8 cartridges
(Cinematography Forum, 11 August 2010)
=> http://www.cinematography.com/index.php?showtopic=47590

Video: Recargable de Wittner
=> http://vimeo.com/12708880 | http://vimeo.com/lasmentirasdezoe

2010
08.29

Unofficial mini documentary of the Internationale 8mm Festival, Kampen, Netherlands, August 21st, 2010.

=> http://www.8mmfestival.nl/

via Florian
=> http://vimeo.com/user743667

2010
08.29

Filmed by Mason Shefa in 2007
Camera: Minolta XL-401 with Kodak Tri-X film.
Scratching and painting using sharpie marker was used. Also bleaching.

-.-

A film by Mason Shefa, 2009.
Shot in Chicago and Los Angeles.
Filmed with a Minolta Autopak-8 D6 Super-8mm Camera
with Kodak Tri-X and Kodak Plus-X reversal Super-8mm film.

-.-

=> http://www.masonshefa.com/ms/filmography.html

2010
08.28

-.-

The Exquisite Corpse 8mm Film Experiment (08/2010)
=> http://www.kickstarter.com/projects/subvex/subvex-presents-the-exquisite-corpse-8mm-film-expe

-.-

All filmmakers shoot separate short films, which will eventually be stitched together to form a longer whole. This footage is shot on Super 8mm or regular 8mm film, developed, scanned and finally, edited by each filmmaker digitally. …
=> http://1.subvex.com/studio/exquisite-corpse-8mm/

-.-

Subvex advocates the occupation of new spaces for the projection of films that would otherwise struggle to receive distribution in a mainstream market, and emphasizes the development of ground-level cultures around new waves in contemporary filmmaking. …
Subvex Presents: The Exquisite Corpse Collaborative 8mm Film Experiment (17.08.2010)
=> http://mubi.com/garage/posts/2168

-.-

The Subvex Film Company’s The Exquisite Corpse 8mm Film Experiment aims to “bridge the gap between legends of old and young guns of contemporary cinema.”
Exquisite Corpse: 8 MM Film Experiment
by Anne Thompson, posted to Directors, Genres, Independents
on August 27, 2010 at 6:26am
=> http://blogs.indiewire.com/thompsononhollywood/2010/08/27/exquisite_corse_an_exquisite_film_experiment/

-.-

Exquisite corpse (also known as exquisite cadaver or rotating corpse) is a method by which a collection of words or images is collectively assembled. Each collaborator adds to a composition in sequence, either by following a rule (e.g. “The adjective noun adverb verb the adjective noun”) or by being allowed to see the end of what the previous person contributed. …
=> http://en.wikipedia.org/wiki/Exquisite_corpse

2010
08.25

John Kneller: It’s funny, people will wait at a bus stop or laundromat, but can’t sit through a five-minute experimental film. [...] The university program is strictly film history, criticism, and theory, so I started to experiment with super-8 on my own time. I used to go to all the Innis Film Screenings and that’s where I really saw experimental films. As soon as I saw those films I knew this was for me. It was a much more purist approach to film, unconcerned with demographics or test screenings. It was film for film. [...] I saw some films that were optically printed and felt that’s what I wanted to make, to use the printer to express a feeling or an idea, not to use it for standard movie-magic special effects. To fool people. …

From: “John Kneller: The Church of Film (an interview)” (2001)
Source: http://mikehoolboom.com/r2/section_item.php?artist=18
#2 http://mikehoolboom.com/r2/docs/300.pdf

-.-

L’art pour l’art
=> http://de.wikipedia.org/wiki/L%E2%80%99art_pour_l%E2%80%99art

Art for art’s sake
=> http://en.wikipedia.org/wiki/Ars_gratia_artis

2010
08.25


Beaulieu 4008 ZM II

Movie Camera Manuals
in Adobe Acrobat PDF format
Arriflex, Bauer, Beaulieu, Bell and Howell, Bolex, Nizo Braun, Canon, Chinon, Kodak

Why do I do this?
It just doesn’t seem right to me to sell old manuals, on places such as ebay. Well, I guess an old original manual seems fine, but people also sell PDF files of them, either electronically delivered or on a CDROM. That just doesn’t sit right with me. I think people who need the information, and don’t want an original manual, should just be able to get it for free. So there you go.

=> http://www.apecity.com/manuals/

2010
08.23

Christoph Maria Schlingensief (* 24.10.1960 in Oberhausen; † 21.08.2010 in Berlin)
=> http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Schlingensief

-.-

[...] Mit sieben Jahren, als er seinen ersten Spielfilm auf 8mm drehte, war Christoph ein verhaltensauffälliges, hyperaktives Kind, das man heute als ADS-krank einstufen und mit Ritalin ruhig stellen würde. Zum Glück ertrugen seine Eltern ihn wie er war, obwohl sie sich später, wegen der Nachbarn, für seine Filme schämten.
Aus: “Der Geliebte” – Ein Nachruf von Thomas Knauf (23.08.2010)
Quelle: http://www.freitag.de/kultur/1033-der-geliebte

-.-

[...] In einer Ecke der Kirche eine Fett-Ecke mit totem Hasen, frei nach Beuys. Für 30 Cent kann man eine Kerze spenden. [...] Dann hört man Schlingensief auf Tonbändern, er weint. Als Nichtraucher mit der Diagnose Lungenkrebs konfrontiert zu sein, ist eine grausame Ironie. [...] Auf der Leinwand laufen Super-8-Filme: der kleine Junge Schlingensief tollt durch die Dünen, geht baden, lehnt an einer Steinwand, ballert mit Spielzeuggewehren. [...] “Wer seine Wunde zeigt, wird geheilt”, der Satz von Joseph Beuys steht auf dem Programmheft und über allem. Schlingensief zeigt reichlich Wunden: Bilder seines Tumors, seine Mutter auf dem Anrufbeantworter, die nicht ins Krankenhaus kam, Selbstkasteiungen, Schuldzuweisungen. …
Aus: “GOTT, WO BIST DU HINGEGANGEN?”
von Dorothea Marcus, Nachtkritik.de vom 21. September 2008
Quelle: http://www.schlingensief.com/weblog/?p=298

-.-

[...] Der Universalkünstler Christoph Schlingensief ist tot. [...] Er habe, so sagte der längst von schwerer Krankheit Gezeichnete in einem seiner vielen Interviews, “keinen Bock auf Himmel”. Es war das letzte, das vergebliche Aufbäumen eines Menschen, der eine Passion hatte und seine eigene Passion erlebte.
[...] Dieses In-ihm-Rumoren muss schon sehr früh begonnen haben. Aus “extrem kleinbürgerlichem Elternhaus” stammend (Vater Apotheker, Mutter Kinderkrankenschwester), begann der 1960 in Oberhausen geborene Schlingensief schon in der Grundschulzeit mit dem Filmen. 1972, er war zwölf, gründete er das Jugendfilmteam Oberhausen, mit dem er – unter seiner Leitung – sieben Super-8-Filme mit Spielfilmhandlung produzierte. Im Keller der Eltern machte er “Kulturabende”, bei denen etwa der junge Helge Schneider auftrat. …
Aus: “Universalist und Revolutionär”
Von Stefan M. Dettlinger (Mannheimer Morgen, 23.08.2010)
Quelle: http://www.morgenweb.de/nachrichten/kultur/20100823_mmm0000000301630.html

-.-

[...] [dem erste[n]] Besuch der Oberhausener Kurzfilmtage [1968] und erste[n] Kurzfilm im Normal-8-Format (DER FAHNENSCHWENKERFILM), folgt[e] [1969] die erste Arbeit auf Super8 (DIE SCHULKLASSE). 1971-80 Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums; 1972 Gründung des Jugendfilmteams Oberhausen, das unter Schlingensiefs Leitung und wechselnder Firmierung (Club der Sieben, Altmarktclub, Amateur-Film-Company 2000) bis 1978 sieben Super8-Filme mit Spielhandlung produziert. Während WER TÖTET, KOMMT INS KITTCHEN (1972) kaum mehr als eine Keilerei wiedergibt, erzählen die folgenden Filme komplexe Criminalgeschichten. REX, DER UNBEKANNTE MÖRDER VON LONDON (1973) führt dabei in ein dubioses Soho; DAS TOTENHAUS DER LADY FLORENCE (1974) läuft in gekürzter Fassung im Jugendprogramm des WDR; DAS GEHEIMNIS DES GRAFEN KAUNITZ (1975) wird im Stadtkino Oberhausen uraufgeführt und mit 300 DM aus dem Fonds der Kurzfilmtage gefördert. MENSCH, MAMI, WIR DREH’N ‘NEN FILM (1977), eine Satire über einen ambitionierten Hobby-Filmer, wird gleichfalls vom WDR gesendet. Daneben dreht Schlingensief 1973-75 vier dokumentarische Versuche für den Erdkunde- und Kunstunterricht (über ein Altenheim, die Weimarer Republik, über Wolken und über Wasser im Klostein). 1978 entsteht die letzte Gruppen-Produktion: PUNKT – “der war frühpubertierend” (Schlingensief). …
Aus: “Cinegraph Filmlexikon, bis 1989, mit Ergänzungen”
Quielle => http://www.schlingensief.com/bio_cinegraph.php

-.-

“18 Bilder pro Sekunde”

[...] “18 bilder pro sekunde“. seit zwei jahren setzt sich schlingensief wieder intensiv mit dem medium film auseinander, was sich in seiner arbeit für das haus der kunst deutlich widerspiegelt. „18 loops, filmloops … zerstörbar, knatternd, riechend … kein digitales nichts. aber ein bekenntnis zum verlorenen roten faden“ (schlingensief)…
=> http://www.schlingensief.com/projekt.php?id=t061

2010
08.20

Winnipeg’s 1919 General Strike seen through the window of Tommy Wong’s steam bath & barbershop.

by Noam Gonick (2010 ?)
=> http://vimeo.com/groups/super8/videos/9522224

Noam Gonick’s iconoclastic film, photography, TV and installation
work explores queer sexuality and radical politics from a wide range
of perspectives and experiences, including Aboriginal street gangs,
utopian hippie cults, labour uprisings, stockbroker meltdowns, and
prison architecture.

=> http://vimeo.com/noamgonick

via SUPER 8 GROUP
=> http://vimeo.com/groups/super8

-.-

The Winnipeg General Strike of 1919 was one of the most influential strikes in Canadian history, and became the platform for future labour reforms.
=> http://en.wikipedia.org/wiki/Winnipeg_General_Strike

2010
08.20

[How To Be More Average... ]

How To Be More Average.
Brother wants to have a go in sister Vera’s box.

Shot on Super 8 using an old Canon 1014 xl-s on Kodak Ektachrome.
Producers – David R Thing & Charlotte Rose Hamlyn
Director/Colourist – Charlotte Rose Hamlyn
Director of Photography – David R Thring
Editor – Brad Bonar
Post Sound – Anthony Healey
Internet Released July 2010