2009
09.13

…der Schmalfilmgruppe Laterna 24143
In der Version 1.7.2 (03/2010)

Ein Gehirnsturm:
* Wir mögen: Tri-X Filmcassetten, das Rattern von Super8 Projektoren, das Surren der Schmalfilm Kamera, Kaffee, Kippen, Rotwein, verdreckten Jazz, Sideburns (Koteletten), Tiefsinn, Pornoanalysen, Schwachsinn, Eskapaden, Kabelsalat, Diskussionen im Morgengrauen, durch die Nacht laufen (weil das Geld nicht für’n Taxi reicht).
* Visuelles HauptMedium = + bleibt für uns der Super8 Film!
* Do-It-Yourself mit Gebastel! (*)
* Die Welt ist im Auge des Betrachters.
* Die Welt ist ein Irrenhaus.
* Die Welt ist phantastisch.
* Die Welt ist ein phantastisches Irrenhaus.
* Dann und wann überholt die Realität die Imagination.
* Dann und wann überholt die Imagination die Realität.
* Es gibt seelisch wertvolle Schmerzen, Herzblut und visuelle Lust!
* Selbstbild und Weltbild, Privates, Öffentliches, kein Anfang, kein Ende.
* Des nachts die selbstvergessenen ewigen Studenten der Garage
* Eine Garage mit Radiator = Projektraum + Welt
* Wir fiebern jedem Drehtag entgegen, dem Surren der Super8 Kamera.
* Die elenden [Phantasten, utopischen Wichser, etc.] durchwandern die Schmalfilmwelt.
* Doch immer bleiben die Dinge an einem Punkt unergründlich.

-.-

(*) – [Do it yourself & Gebastel]:
Der Begriff Do it yourself [ˌduːɪtjəˈsɛlf] (auch: D.I.Y., DIY) bedeutet Mach es selbst. Es geht um Selbstorganisation, Improvisation, Eigeninitiative, Misstrauen gegenüber überkommener Autorität, gegenüber passivem Konsum, gegenüber austauschbaren Produkten der Industrie und Vorgaben der Massenmedien. DIY ist hier auch gedacht als Gegenentwurf zur Haltung eines passiven Konsumenten.
Bricolage [brikɔlaʒ] bedeutet wörtlich aus dem Französischen übersetzt Bastelei oder Heimwerkerei. Im übertragenen Wortsinne kann es auch für “Gebastel” im Sinne von provisorisch stehen. Die Begriffsverwendung von Bricolage geht auf den Ethnologen Claude Lévi-Strauss zurück, der 1962 sein Konzept des „Wilden Denkens“ („nehmen und verknüpfen, was da ist“) vorstellte. Bricolage ist die nicht vordefinierte Reorganisation von unmittelbar zur Verfügung stehenden Zeichen und Ereignissen.

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