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« Reply #165 on: February 08, 2011, 09:42:28 AM » |
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[...] Er habe das Attentat auf dem größten russischen Flughafen Domodjedowo in Moskau angeordnet, sagte der Chef der islamistischen Gruppe Kaukasus-Emirat, Doku Umarow, in einer auf der Website kavkazcenter.com veröffentlichten Videobotschaft. "Diese Spezialoperation geschah auf meinen Befehl", sagte Umarow in der Videobotschaft, die nach seinen Angaben am 24. Januar, dem Tag des Anschlags, aufgenommen wurde. Er habe im Namen Allahs gehandelt und mit dem Ziel, einen freien, islamistischen Staat im Nordkaukasus zu errichten. Der Anschlag sei eine Antwort auf die "Verbrechen Russlands im Kaukasus". Weitere Anschläge würden folgen.
...
Aus: "Islamistenführer bekennt sich zu Anschlag in Moskau" dpa, Reuters, AFP (8.2.2011) Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-02/moskau-terroranschlag-flughafen-umarow
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« Reply #166 on: February 09, 2011, 12:18:38 PM » |
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[...] Stuttgart - Der Prozess gegen die frühere RAF-Terroristin Verena Becker kommt in die entscheidende Phase: Das Oberlandesgericht Stuttgart hat bei Bundesinnenminister de Maizière (CDU) erneut die Herausgabe einer Geheimakte beantragt. Verweigert er diese, muss das Bundeskabinett von Kanzlerin Merkel entscheiden.
In den Archiven des Bundesamts für Verfassungsschutz an der Kölner Merianstraße lagern Tausende Dokumente von hoher Brisanz. Darunter ist auch eine mehrere Hundert Seiten dicke Akte, für die sich der 6. Strafsenat am Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart schon seit geraumer Zeit interessiert - und immer wieder abblitzt. Es sind die gesammelten Protokolle über geheime Befragungen von Verena Becker in den frühen 1980er Jahren.
Zu jener Zeit kooperierte Becker zeitweilig mit dem Verfassungsschutz. Wegen der im Gegenzug zugesicherten Vertraulichkeit wurden die Akten - 227 Seiten Aussagen und 82 Seiten Auswertung - schon vor etlichen Jahren vom damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) gesperrt. Im September 2009 durfte der ermittelnde Bundesanwalt Walter Hemberger in den Räumen des Verfassungsschutzes in Köln zwar alle Dokumente lesen, eine Verwertung der Informationen in der Anklage oder im Gerichtsverfahren erlaubt Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) aber nach wie vor nicht, mit dem Verweis, dass die Veröffentlichung "dem Wohl des Bundes Nachteile bereiten würde".
Doch mit dieser allgemeinen Floskel will sich der Vorsitzende Richter Hermann Wieland nicht abspeisen lassen und hat daher in der vergangenen Woche eine Gegenvorstellung des Stuttgarter Strafsenats an das Bundesinnenministerium geschickt, in der er abermals die Freigabe der gesperrten Akte beantragt - verbunden mit dem Hinweis, dass der Senat im Falle einer erneuten Ablehnung die Sache zur Prüfung an das Bundeskabinett um Kanzlerin Merkel weiterleiten werde. Damit würde das Oberlandesgericht juristisches Neuland beschreiten. "Ein vergleichbares Vorgehen eines Gerichtes auf Bundesebene ist uns bislang nicht bekannt", bestätigt Gerichtssprecher Matthias Merz auf Anfrage unserer Zeitung.
Ungeachtet der Entscheidung des Innenministers hat das Gericht für die nächsten Wochen mehr als ein Dutzend ehemalige RAF-Terroristen als Zeugen nach Stuttgart geladen. Nach Peter-Jürgen Boock, dessen Befragung am Donnerstag fortgesetzt wird, Sigrid Sternebeck, Silke Maier-Witt und Werner Lotze soll nun mit Günter Sonnenberg, Stefan Wisniewski, Rolf Heißler, Adelheid Schulz, Knut Folkerts, Waltraud Liewald, Sieglinde Hofmann, Rolf Clemens Wagner, Irmgard Möller und Siegfried Haag nahezu die gesamte zweite Generation der RAF in den Zeugenstand. Mit Spannung wird vor allem der 24. März erwartet, wenn Brigitte Mohnhaupt, die Anführerin der zweiten RAF-Generation, auftritt. Offen ist noch, ob auch Christian Klar aussagen soll.
Seit Ende September vergangenen Jahres versucht der Staatsschutzsenat zu klären, wer Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seine beiden Begleiter am 7. April 1977 in Karlsruhe erschoss und ob Becker an der Tat und der späteren Verbreitung der Bekennerschreiben beteiligt war, wie es ihr die Bundesanwaltschaft in ihrer Anklage vorwirft. Michael Buback, der Sohn des Generalbundesanwalts, der als Nebenkläger auftritt, hält Becker sogar für die Todesschützin.
Aus: "Buback-Mord beschäftigt die Regierung" Steffen Rometsch (8.02.2011) Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mohnhaupt-als-zeugin-buback-mord-beschaeftigt-die-regierung.97a2aae7-96d8-45d7-b518-3c29e39e2909.html
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« Reply #167 on: June 19, 2011, 11:35:15 AM » |
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[...] Laut einem Bericht der Berliner Morgenpost trat er in mehreren Propagandavideos als vermummter Gotteskrieger auf. Im September 2009 habe er konkret mit Anschlägen in deutschen Großstädten gedroht, sollte die Bundeswehr den Afghanistan-Einsatz nicht beenden. Zuvor – im Frühjahr 2009 – sei er nach Pakistan gereist, wo er sich im Grenzgebiet zu Afghanistan der Terrorgruppe DTM angeschlossen habe, heißt es in dem Bericht. Das wollten weder das Innenministerium in Wien noch die Bundesanwaltschaft kommentieren. ... Die "Deutschen Taliban Mudschahedin" wollen in Afghanistan eine religiös-fundamentalistische Gesellschaftsordnung errichten. Sie verüben laut Bundesanwaltschaft Anschläge auf afghanische und pakistanische Regierungstruppen und auch auf Mitglieder der internationalen Nato-Schutztruppe Isaf. Wegen der Beteiligung der Bundeswehr an dem Militäreinsatz der Nato ist auch Deutschland ins Visier der Gruppe geraten. * fehlverhalten * 18.06.2011 um 18:01 Uhr
Zeit-Online ist sensationsheischend
...Verdacht unbestätigt...keine Anhaltspunkte... Quelle: Kronenzeitung(!)....
Ich bin mit dem Microsoft Flugsimulator auch schon einmal in einer Stadt abgestürzt... und nun?
Ich schlage eilig vor: Die Bundeswehr im Inneren einsetzen! *Ironie*
* preussexx * 18.06.2011 um 18:27 Uhr
na ja
da wurde ja wieder eine gewaltige organisation enttarnt.
nur gut, dass es die vielen kontrollen des bürgers gibt. aber werden sie reichen? terror aus österreich, müssen wir die achse des bösen erweitern?
oder sollten wir österreich einfach wieder, ich meine, äh na ja, so einer direkteren kontrolle unterziehen, also ich meine bei der gefahr, da ist doch eine sicherheitsangliederung an deutschland eigentlich nur notwehr ...
* todesblei1977 * 18.06.2011 um 18:50 Uhr
14. Der Logik des "Kriegs gegen den Terror" folgend
müßten wir nun ja Österreich bombardieren. Im abgelegenen Hochland verstecken sich nach afghanischem Vorbild zahlreiche Terrororganisationen in Höhlen.
Bitte bemühen Sie sich um mehr Sachlichkeit. Die Redaktion/sc
* todesblei1977 * 18.06.2011 um 19:53 Uhr
Terror?
Man könnte es auch so sagen: Der Krieg, den die Bundeswehrmacht nach Afghanistan gebracht hat, wird nun zu uns zurückgetragen.
Aus: "Österreicher soll Anschlag auf Reichstag geplant haben" ZEIT ONLINE, dpa (18.6.2011) Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2011-06/anschlagsversuch-reichstag-berlin
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« Reply #168 on: June 30, 2011, 08:24:33 AM » |
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[...] Die umstrittenen Anti-Terror-Gesetze werden um vier Jahre verlängert. Das gaben Innenminister Hans-Peter Friedrich und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in Berlin bekannt. Vorausgegangen war ein monatelanger Streit innerhalb der Koalition. Die Anti-Terror-Gesetze erlauben Geheimdiensten zur Terrorbekämpfung Auskünfte von Banken, Fluggesellschaften, Postdienstleistern und Telekommunikationsfirmen einzuholen. Die Gesetze waren nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 beschlossen worden und wurden bisher dreimal verlängert. Sie wären zum Jahresende ausgelaufen. Laut Friedrich können die Nachrichtendienste künftig bei zentralen Stellen Auskünfte über Flüge und Konto-Daten von Terrorverdächtigen einholen. Bisher mussten die Ermittler dazu bei einzelnen Banken und Airlines um Auskunft bitten. Leutheusser-Schnarrenberger hatte die Forderung von CDU/CSU abgelehnt, eine weitere Befristung der Gesetze aufzuheben und diese insgesamt auszuweiten. Die nun erzielte Einigung mit einer weiteren Befristung unter Beibehaltung der bisherigen Regeln ist ein Kompromiss. Eine von der FDP geforderte unabhängige Regierungskommission soll die Gesetzgebung im Sicherheitsbereich insgesamt kritisch betrachten. Die Länderinnenminister einschließlich jener der SPD hatten sich vorab bereits für eine Verlängerung der Gesetze ausgesprochen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) zeigte sich nun erleichtert. Nach der Neuaufstellung von Bundespolizei und Bundeskriminalamt sei dies die zweite gute Entscheidung innerhalb weniger Tage. Die Polizei habe bisher zurückhaltend von gesetzlichen Möglichkeiten Gebrauch gemacht, das werde so bleiben. Nun drängt die Polizei-Gewerkschaft auch auf eine Einigung in der Regierungskoalition über die Vorratsdatenspeicherung. Hier konnten sich CDU/CSU und FDP noch nicht einigen. Leutheusser-Schnarrenberger hat vor knapp drei Wochen einen Gesetzentwurf vorgelegt, der für Telekommunikationsdaten ein Quick-Freeze bei konkretem Tatverdacht und für die IP-Adressen von Internet-Nutzern eine siebentägige anlasslose Vorratsspeicherung vorsieht. CDU-Politiker hatten den Gesetzentwurf als inakzeptabel bezeichnet. Die Länder-Innenminister hatten vor Kurzem eine neue Regelung zur Vorratsdatenspeicherung gefordert. (anw) 29. Juni 2011 12:16 Terrorverdächtige = alle Dresdner. exil (mehr als 1000 Beiträge seit 31.12.02)
Wenn es eine leistungsgerechte Entlohnung von Politikern gäbe, würde allein der Bundestag das Haushaltsdefizit ausgleichen.
Unglaublich.
[Handy-Daten Dresdens Polizeichef wegen Datenaffäre abberufen (27.6.2011)] [http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-06/Dresden-Demo-Handys-Polizeipraesident]
30. Juni 2011 08:24 Jetzt fehlen nur noch die Terroristen glattzieher
Jetzt fehlen nur noch die Terroristen, die unser Land zerstören.
Ach nee, die sind ja schon da, haben sich nur mit Schlips und Kragen verkleidet.
Aus: "Anti-Terror-Gesetze werden um vier Jahre verlängert" (29.06.2011) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Anti-Terror-Gesetze-werden-um-vier-Jahre-verlaengert-1269862.html
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« Reply #170 on: July 24, 2011, 04:29:33 PM » |
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Anschläge in Norwegen 2011 http://de.wikipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_in_Norwegen_2011Anders Behring Breivik http://de.wikipedia.org/wiki/Anders_Behring_Breivik | http://en.wikipedia.org/wiki/Anders_Behring_Breivik[...] Stieg Larsson war nicht nur ein glänzender Krimiautor; er war vor allem ein nimmermüder Kämpfer gegen den Rechtsextremismus. Im Jahr 1995 hatte er in Stockholm die antifaschistische Zeitschrift Expo gegründet. Larsson starb 2004, er war beim Weg in die Expo-Redaktion mit einem Herzinfarkt zusammengebrochen. Heute ist Daniel Poohl Chefredakteur der Zeitschrift.
SZ: Herr Poohl, der Attentäter hat sich in rechtsextremen Internetforen verbreitet. Wie groß ist die neonazistische Szene in Norwegen?
Poohl: Sie ist sehr, sehr, sehr klein. Und sie ist inkompetent und statisch. Aber Anders Breivik ist kein Neonazi, er gehört einer anti-muslimischen Bewegung an, die es seit etwa zehn Jahren gibt.
Breivik meint, das Volk solle aufwachen, solle sich gegen Multikulti wenden - und die jungen Sozialdemokraten seien das Symbol für die staatlichen Institutionen, die Norwegen zerstören. Breivik sieht sich als Tempelritter, er befindet sich im Krieg gegen den Islam. Er ist der erste anti-muslimische Terrorist.
SZ: Können Sie diese anti-muslimische Bewegung näher beschreiben? Wie viele Menschen gehören ihr wohl an?
Poohl: Ich habe keine Zahlen, das ist schwer zu messen. Sie sind in jeden Fall sehr vital. Zu dieser anti-muslimischen Bewegung gehören auch die Fortschrittspartei in Norwegen, die Dänische Volkspartei und die Schwedendemokraten. Es gibt diese anti-muslimische Bewegung in ganz Westeuropa.
SZ: Und was haben diese Leute mit Neonazis gemein?
Poohl: Die anti-muslimische Bewegung hat sich vor etwa zehn Jahren von den Neonazis abgespalten. Natürlich gibt es noch Personen, die sich in beiden Welten bewegen, schließlich haben sie weiter gewisse Gemeinsamkeiten: Hass auf Homosexuelle, auf Ausländer, die Verherrlichung der Familie, die sehr konservative Grundeinstellung.
Aber offiziell heißt es: Wir wollen nichts miteinander zu tun haben. Vor allem haben sie unterschiedliche Feinde: Neonazis sind Antisemiten, sie hassen Israel. Die anti-muslimische Bewegung ist pro Israel. Nehmen Sie Geert Wilders in Holland: Er ist kein Nazi, aber er ist Teil der anti-muslimischen Bewegung.
Aus: ""Breivik ist der erste anti-muslimische Terrorist"" Interview: Gerhard Fischer (24.07.2011) Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/extremisten-in-norwegen-breivik-ist-der-erste-anti-muslimische-terrorist-1.1124049
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« Reply #171 on: October 12, 2011, 07:29:52 PM » |
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[...] Umar Farouk Abdulmutallab (* 22. Dezember 1986 in Lagos, Nigeria) ist ein mutmaßlicher Terrorist und nigerianischer Staatsbürger, der am 25. Dezember 2009 versuchte, mit Sprengstoff in seiner Unterwäsche ein Flugzeug des Typs Airbus A330-300 zu sprengen, das als Northwest-Airlines-Flug 253 auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit in den USA war.
... Er ist der Sohn des früheren nigerianischen Ministers und Bankenchefs Alhaji Umaru Mutallab. Dieser hatte nach Information des Senders BBC die US-Botschaft in der nigerianischen Hauptstadt Abuja bereits einige Wochen vor dem Anschlag gewarnt, sein Sohn habe sich radikalisiert.[6] Ein US-Beamter bestätigte, dass die Botschaft die Information im vergangenen Monat nach Washington weitergeleitet habe, woraufhin Abdulmutallab dann auf eine Beobachtungsliste eingetragen wurde, die rund 500.000 potentielle Terroristen und mutmaßliche Terrorsympathisanten enthält. Da die vorliegenden Informationen den amerikanischen Sicherheitsbehörden nicht ausreichten, wurde sein Name nicht auf die Flugverbotsliste (Watch List) gesetzt.[7] ...
Quellen
↑ Josh Meyer und Peter Nicholas: Obama admits 'systemic failure' in airliner attack. In: Los Angeles Times. 29. Dezember 2009. 1. Abgefragt am 29. Dezember 2009. ↑ United States v. Umar Farouk Abdulmutallab, zitiert aus Huffington Post, abgefragt am 26. Dezember 2009. ↑ Police search London flat in US plane attack inquiry, BBC News, 26. Dezember 2009 ↑ UCLU response to attempted act of terrorism, Erklärung der UCLU vom 4. Januar 2010 ↑ Investigators: Northwest Bomb Plot Planned by al Qaeda in Yemen, ABC News, 26. Dezember 2009. ↑ Father alerted US about Nigerian plane bomb suspect, BBC News, 27. Dezember 2009 ↑ Verhinderter Terroranschlag: Al-Qaida-Führer sollen Attentäter von Detroit instruiert haben, Die Zeit, 27. Dezember 2009 ↑ "Flugzeugbomber" erstmals vor Gericht Deutsche Welle, 9. Januar 2010 ↑ Prozessbeginn festgelegt: "Unterwäsche-Bomber" kommt vor Gericht
http://de.wikipedia.org/wiki/Umar_Farouk_Abdulmutallab (19. September 2011) -.- [...] Der als "Unterhosenbomber" bekannt gewordene Angeklagte Umar Farouk Abdulmutallab hat sich vor einem US-Gericht in allen Anklagepunkten für schuldig bekannt. Der Nigerianer steht seit Dienstag wegen hundertfach versuchten Mordes vor Gericht.
Laut Anklage versuchte er am Weihnachtstag 2009, auf dem Flug von Amsterdam nach Detroit kurz vor der Landung einen Sprengsatz zu zünden. Die Bombe zündete jedoch nicht, es brach lediglich ein kleines Feuer aus. Passagiere überwältigten den Mann. Die Bombe hatte Abdulmutallab unentdeckt in seiner Unterhose ins Flugzeug geschmuggelt. An Bord der Maschine hatten sich fast 300 Menschen befunden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Auftrag des Terrornetzwerks al-Qaida gehandelt zu haben.
Vor Gericht sagte Abdulmutallab, er sei zwar nach US-Recht schuldig, aber nach islamischem Recht träfe ihn keine Schuld. Gegen die USA in einen heiligen Krieg zu ziehen, sei eine der tugendhaftesten Handlungen für einen Muslim, sagte er und kündigte weitere Terrorattacken an.
"Seine Mission, sein Ziel, sein einziger Grund für seine Anwesenheit auf Flug 253 war, diesen in die Luft zu sprengen", sagte Staatsanwalt Jonathan Tukel während der Verhandlung.
Tukel hatte den Geschworenen auch Ausschnitte eines Märtyrer-Videos gezeigt, das Abdulmutallab angeblich vor dem versuchten Anschlag im Jemen aufgenommen haben soll. Der Nigerianer soll mit dem radikalen Prediger Anwar Al-Awlaqi in Kontakt gestanden haben, der als führender Kopf von al-Qaida auf der arabischen Halbinsel galt und Ende September bei einem US-Drohnenangriff im Jemen getötet worden war. Der Staatsanwaltschaft zufolge verleiteten Al-Awlaqis Internetvideos Abdulmutallab dazu, sein Studium abzubrechen und sich dem "gewalttätigen Dschihad" anzuschließen.
Bei einem Schuldspruch droht dem Angeklagten Abdulmutallab lebenslange Haft.
Aus: "Unterhosenbomber bekennt sich schuldig" (12.10.2011) Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-10/unterhosenbomber-terror-prozess
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« Reply #172 on: November 21, 2011, 09:29:04 AM » |
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[...] Laut Bloomberg war es der vierzehnte vereitelte Anschlag seit den Angriffen vom 11. September 2001. "Er wollte hier bomben, weil diese Stadt für alles steht, was die Terroristen hassen", sagte Staatsanwalt Cyrus Vance. "Aber New York bleibt die Hauptstadt der Toleranz und unserer Wirtschaft." Der Anschlagsplan sei nicht vom FBI, sondern von einer Sonderkommission der New Yorker Polizei aufgedeckt worden.
...
Aus: "New Yorks Polizei nimmt Terrorverdächtigen fest" (21.11.2011) Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/bombenanschlag-in-den-usa-geplant-new-yorker-polizei-verhaftet-terrorverdaechtigen-1.1195182
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« Reply #173 on: December 15, 2011, 09:09:42 AM » |
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[...] Das EU-Parlament hat nach langen Verhandlungen im Innenausschuss am Mittwoch mit knapper Mehrheit eine von Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen eingebrachte Resolution über die europäische Anti-Terror-Politik der vergangenen zehn Jahre angenommen. Die Abgeordneten fordern die EU-Kommission darin auf, alle seit dem 11. September 2001 beschlossenen Anti-Terror-Maßnahmen auf den Prüfstand zu stellen. Sie verlangen eine umfassende Bestandsaufnahme, bei der die einzelnen Instrumente auf Effektivität, Kosten, Grundrechtseingriffe und ihre demokratische Kontrolle hin untersucht werden sollen.
Für die Resolution stimmten 307 Volksvertreter; dazu kamen 259 Gegenstimmen und 54 Enthaltungen. Die Kommission muss damit unter anderem die umstrittene Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung erneut evaluieren. Zwar hat die Kommission bereits im vergangenen Jahr einen Bericht vorgelegt, wonach die Umsetzung der Vorgaben willkürlich erfolgt, die Maßnahme aber unerlässlich sei. Kritikern zufolge konnte die Kommission damit aber nicht auf Basis solider Daten nachweisen, dass die verdachtsunabhängige, mindestens sechsmonatige Protokollierung von Nutzerspuren notwendig und verhältnismäßig ist. (Stefan Krempl) / (vbr)
Aus: "EU-Parlament lässt Anti-Terror-Politik überprüfen" (14.12.2011) Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Parlament-laesst-Anti-Terror-Politik-ueberpruefen-1395801.html
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« Reply #174 on: January 11, 2012, 12:38:25 PM » |
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[....] Bei einer Bombenexplosion in der iranischen Hauptstadt Teheran ist ein Wissenschaftler der Sharif-Universität getötet worden. Ein Motorradfahrer habe eine Haftbombe an dem Fahrzeug des Professors befestigt, berichtete die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars. Zwei weitere Insassen des Wagens seien bei der Detonation verletzt worden. Das Auto sei in der Nähe der Universität detoniert, der Hintergrund der Tat war zunächst unklar. Ein Sprecher der Sharif-Universität sagte, Mostafa Ahmadi Roshan sei Chemiker gewesen und habe an wissenschaftlichen Projekten gearbeitet. Nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Dschasira war Roshan Leiter einer Abteilung in der Urananreicherungsanlage von Natans. In den vergangenen Jahren hatte es in Teheran mehrere Anschläge auf Wissenschaftler gegeben, die in der Atomforschung tätig gewesen sein sollen. So wurden 2010 und 2011 drei Forscher bei Autobombenanschlägen getötet. Mindestens zwei von ihnen arbeiteten am iranischen Atomprogramm. Teherans Vize-Gouverneur Safar Ali Bratloo beschuldigte Israel, hinter dem Anschlag zu stecken. "Israel ist für dieses Attentat verantwortlich, die Methode gleicht denen, die bei anderen Anschlägen auf iranische Wissenschaftler angewendet wurden", sagte er laut einem Bericht des iranischen Fernsehsenders Al-Alam. Das Land wolle den Iran vor der Präsidentschaftswahl im März destabilisieren, sagte der stellvertretende Gouverneur nach Informationen von Al-Dschasira. Jeremiah 11.01.2012 um 10:49 Uhr
Kollateralschaden
In welchem Land die Drahtzieher dieser Anschläge höchstwahrscheinlich zu finden sind und welche Zielsetzung dahinter steckt, setzt ja nun nicht viel Einfallsreichtum voraus. Man stelle sich vor, welche Reaktionen es hervorrufen würde, wenn die Vorzeichen umgekehrt wären - wenn der Iran, der sowieso schon unter pauschalen Terrorverdacht gestellt wird - in westlichen oder westlich orientierten Ländern Leute umbringen würde. Empörung! Provokation! Aufruf zum Krieg! Aber so - sind ja Freunde, die offenbar für eine gute Sache Zivilisten umbringen.
energyturnaround 11.01.2012 um 10:54 Uhr
Terroristen sind immer nur die anderen! ... Ach die Rechtfertigung, dass der Iran ja an der Atombombe baue, greift hier wohl kaum. Die Israelis wären sicherlich nicht einverstanden, wenn ihre Wissenschaftler, die an der israelischen Bombe bauen/gebaut haben, ermordet würden.
observer3 11.01.2012 um 11:04 Uhr
13. Seymour Hersh schrieb bereits 2008
über verdeckte "Operationen" der USA im Iran, für die der Kongress ca 400 Millionen Dollar bereitstellte:
Annals of National Security Preparing the Battlefield The Bush Administration steps up its secret moves against Iran. by Seymour M. Hersh July 7, 2008 Read more http://www.newyorker.com/reporting/2008/07/07/080707fa_fact_hersh
... Wir erinnern uns: GW Bush hatte die Anschläge vom 11.09.2001 als Kriegsgrund gegen Afghanistan benutzt, obwohl keine Regierung und kein Geheimdienst dahinter steckten (nach eigenen Angaben der USA).
...
breschnew 11.01.2012 um 11:20 Uhr
Wo ist eigentlich die Empörung bei der Zeit über einen feigen Mord!? Wird sich sonst nicht über alles mögliche "empört"? Ist der iranische Wissenschaftler etwas kein Mensch - oder ist er ein "Opfer 2. Wahl"!? ich möchte nicht wissen, was hier für ein "Heulen und Zähneknirschen" herrschen würde, wenn man einen "guten" Wissenschaftler ermordet hätte!
Aus: "Iranischer Atomforscher stirbt bei Bombenanschlag" (11.01.2012) Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-01/iran-wissenschaftler-anschlag
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