[...] Gerrit Wustmann: Was haben Sie an den europäischen Außengrenzen erlebt und gesehen?
Elias Bierdel: Gleich in meinem allerersten Interview mit einem Flüchtling auf der Insel Chios, einem Palästinenser aus dem Libanon, habe ich Details erfahren, die ich mir niemals hätte vorstellen können. Es ging um regelrechte Folterungen auf hoher See bis hin zur Scheinhinrichtung. Der Mann ist von der Küstenwache mit dem Kopf unter Wasser getaucht worden, man hat ihm eine Plastiktüte über den Kopf gezogen und zugehalten, bis er keine Luft mehr bekam.
All das hat mich völlig niedergeschlagen in dem Augenblick. Ich brauchte ein paar Tage, um mich überhaupt wieder zu motivieren für diese Arbeit. Wir haben sie fortgesetzt, nachdem uns auf verschiedenen Inseln von Angehörigen völlig verschiedener ethnischer Gruppen ganz ähnliche Sachen berichtet wurden. Da war uns klar, dass das nicht abgesprochen ist, sondern dass wir es mit systematischen Techniken zu tun haben, die die Küstenwache anwendet, um Flüchtlinge abzuwehren. Auch daher geht die Zahl der Toten steil nach oben.
All das haben wir schriftlich niedergelegt und am 29.10. in Brüssel und Athen zeitgleich veröffentlicht. Wir hoffen, dass es was hilft, etwa in dem das Thema Parlamenten zugeleitet wird. In Griechenland jedenfalls hat es eingeschlagen wie eine Bombe. Zum Glück. Wir haben oft das Gefühl, an einem Thema zu arbeiten, das keiner so recht hören will. In Griechenland war das anders. Die haben diesen sehr harten Bericht, der schwerste Vorwürfe gegen griechische Behörden enthält, nicht unter den Teppich zu kehren oder zu leugnen versucht. Im Gegenteil, es gab eine Fragestunde im Parlament. Abgeordnete einiger Parteien haben sich ganz klar zu ihrer Scham über diese Umstände bekannt. Es gab eine Riesenkampagne mit Presse und Öffentlichkeit. Wir hoffen, dass sich jetzt was ändert. Der erste Schritt ist schon mal, dass der Chef der Küstenwache, den man nur als Faschisten bezeichnen kann, am 7. Dezember in den Ruhestand verabschiedet wird.
Gerrit Wustmann: Sie haben eben den Begriff "systematisch" benutzt, der auch im Bericht auftaucht…
Elias Bierdel: Das fängt an mit dem eben erwähnten Chef der Küstenwache, der als lokaler Befehlshaber allein zu entscheiden hat. Die Aufgabe, die Europa bzw. die griechische Regierung ihm stellt, lautet: Sorge dafür, dass keiner mehr rüberkommt. Aber natürlich heißt es eigentlich auch, dass dabei keine Gewalt angewendet werden darf.
Das ist ja immer unsere europäische Heuchelei. Unsere Einheiten, Frontex [http://europa.eu/agencies/community_agencies/frontex/index_de.htm] und andere, sollen die Boote stoppen und zur Umkehr bewegen, ohne Gewalt anzuwenden. Doch so läuft das Spiel nicht. Es ist klar, dass diese Menschen auf den Booten nach Europa wollen. Dann greift dieser Chef der Küstenwache zu Methoden, die mit unserem Wertekatalog oder unseren Gesetzen wahrhaftig nicht in Einklang sind.
Er persönlich ist der Überzeugung, dass es sich nicht um Flüchtlinge, sondern um Terroristen handelt. Auch bei den minderjährigen Afghanen und Irakern beispielsweise. Feindliche Krieger, islamistische Kämpfer, die kommen, um Europa in den Abgrund zu reißen. Hier entsteht ein Chorgeist in der Behörde, wo klar ist:
Das sind Feinde. Nicht Menschen, die Hilfe und Schutz bei uns suchen, und die auch Anspruch darauf haben, sondern Feinde, die abgewehrt werden müssen.
Was wir festgestellt haben ist: Es gehört zu den gängigen Techniken, dass Boote da draußen nicht nur gestoppt und die Insassen verprügelt und ausgeraubt werden. Sie werden auf unbewohnten Felseilanden ausgesetzt, wo sie teils tagelang ohne Kleidung, Nahrung usw. ausharren, bis sie doch noch irgendjemand rettet. Es werden Flüchtlinge ins Wasser gestoßen, sie werden, wie schon erwähnt, regelrecht gefoltert. Es gibt eine ganze Palette von Techniken, die angewendet werden. Das ist kein Zufall. Wenn Sie mich nach der Systematik dieser Dinge fragen, dann fällt eines auf: Vieles davon erinnert an die Verhörpraktiken, die wir aus Guantanamo und Abu Ghuraib kennen. Ich frage mich, ob es dort irgendwelchen Austausch gibt, das möchte ich ernsthaft weiter untersuchen. Gibt es Kurse, in denen das unterrichtet wird?
Gerrit Wustmann: Wie sieht denn die rechtliche Situation der Flüchtlinge aus? Bekommen sie zumindest juristischen Beistand? Gibt es vor Ort Gruppen oder gar Behörden, die versuchen, diese Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden oder einzuschränken?
Elias Bierdel: Die von uns festgestellten Abwehrtechniken sind jetzt wenigstens öffentlich geworden. Wir werden genau beobachten, ob sich wirklich etwas ändert. Wir müssen befürchten, dass ähnliche Praktiken auch im Mittelmeer, vor Lampedusa und den Kanaren, nicht ganz unbekannt sind, um es vorsichtig auszudrücken, nachdem wir es punktuell nachweisen konnten.
Die rechtliche Lage der Flüchtlinge ist die, dass es kein Gesetz mehr gibt, das für sie gilt. Es sind Zonen der Rechtlosigkeit entstanden, die wir uns in Europa überhaupt nicht vorstellen konnten. Im Unterschied zur Lage vor Sizilien und den Kanaren, wo diese Boote irgendwo auf offener See sind, im Niemandsland auf dem Wasser, ist es hier so, dass sie, sobald sie die türkischen Gewässer verlassen, automatisch auf griechischem Gebiet und somit in Europa sind. Damit hätten sie Anrecht auf eine ganze Reihe von Rechtsmitteln, die sie geltend machen könnten. Beispielsweise müssten sie angehört werden. Wir wissen ja gar nicht, wer die Leute sind, und aus welchen Gründen sie unterwegs sind.
Immerhin gibt es noch das Versprechen, Menschen, die vor Verfolgung fliehen, Asyl zu gewähren. Aber wenn man sie nicht anhört, stellt man auch nicht fest, warum sie unterwegs sind, also gibt es diesen Anspruch nicht. Es ist ja auf der breiten Front so, dass sie nicht mal mehr das Recht auf Leben geltend machen können. Dabei gibt es das Verbot des Refulement. Man darf nicht Flüchtlinge daran hindern, ein rettendes Ufer zu erreichen. Man muss sie aufnehmen. All das ist in Flüchtlingskonventionen und internationalen Bestimmungen festgelegt. Aber dieses Recht wird ausgehebelt. Das ist die Katastrophe. Das ist für mich das Entscheidende und Erschütternde, dass es hier nicht so sehr darum geht, dass wir versuchen müssen, die Gesetze zu verbessern, sondern dass wir versuchen müssen, den existierenden Gesetzen Geltung zu verschaffen. Und das ist doch etwas, was jeden Europäer und auch jeden Deutschen aufs Höchste beunruhigen sollte, wenn er erlebt, dass in seinem Land, auf seinem Kontinent plötzlich allgemeines Völkerrecht de facto außer Kraft gesetzt wird.
Gerrit Wustmann: Welche Haltung haben denn EU-Parlament und Bundesregierung zu diesen Sachverhalten?
Elias Bierdel: Fangen wir mit den Parlamentariern an. Die wissen tatsächlich meistens nicht wirklich, was da draußen passiert. Das liegt daran, dass es systematisch geheim gehalten wird. Ich war auch schon mit Delegationen von Europaparlamentariern dort, um ein Flüchtlingslager auf den Kanaren anzuschauen. Da wurde uns eine Kulisse vorgeführt, ausgefegte Zelte gezeigt und gesagt, dass nur wenige Leute hier seien und es keine Probleme gäbe. Es ist auch für Parlamentarier schwierig zu sehen, was tatsächlich passiert.
Das muss natürlich jeden Abgeordneten mit ein wenig Anstand beunruhigen. Seine Kontrollrechte werden ihm entzogen, weil die EU-Grenzschutzorganisation Frontex in Warschau nicht mehr im selben Maße wie normale Behörden der parlamentarischen Kontrolle unterliegt. Hier dürfen Abgeordnete nur noch über das Haushaltsvolumen abstimmen, aber nicht mehr darüber, wer was im Einzelnen tut. Das berührt unsere Demokratie im Kern. Diese Erkenntnis setzt sich nur sehr langsam durch. Europaparlamentarier wissen, dass dieses Thema die Seele Europas berührt und wir sehr genau hinschauen sollen, aber sie sind noch ein wenig hilflos. Das EU-Parlament ist, ja, wie wir wissen, auch nicht sehr stark.
In der EU-Kommission gibt es Leute wie den Kommissar Frattini, die das sehr wohl als Thema sehen und versuchen, auf eine europäische Solidarität hinzuarbeiten, die aber nicht funktioniert. Es geht darum, innerhalb von Europa die Lasten zu verteilen, die daraus bestehen, die Menschen, die an den Küsten landen, zur Prüfung ihrer Asylverfahren zu übernehmen, um dann anschließend zu sehen, was man mit ihnen macht. Es ist nicht einzusehen, warum Deutschland, das über hervorragende Einrichtungen, Infrastruktur, Fachleute verfügt, einfach sagt: Ist nicht unser Problem, bei uns kommt ja de facto keiner mehr an.
Bei der EU-Innenministerkonferenz unter deutscher Ratspräsidentschaft von Herrn Schäuble im Juni machten die Malteser diesen Vorschlag und sagten: "Die Leute wollen gar nicht zu uns, die wollen nach Europa. Insofern ist es doch richtig, wenn wir sie verteilen. Das ist für uns kleines Land so, als würden in Deutschland 1,4 Millionen im Jahr ankommen. Wir können das nicht mehr." Das wurde unter deutscher Präsidentschaft abgelehnt. Da bin ich einigermaßen verwundert. Es gibt eine große Menschenrechtsrhetorik, die beteuert, man wolle unter keinen Umständen zulassen, dass viele Menschen sterben. Aber wenn es darum geht, konkret zu helfen, ist keiner mehr zuständig. Das führt dazu, dass ein kleines Land wie Malta zunehmend die Grenzen dicht macht und niemanden mehr rettet. Und daran ist Berlin mitverantwortlich.
Gerrit Wustmann: Welche Lösungsansätze sehen Sie, und worin wird Ihre weitere Arbeit bestehen?
Elias Bierdel: Wenn wir uns die Ursachen nicht anschauen, dann werden wir zu keiner Lösung kommen. Die Antwort Europas, die im Wesentlichen aus einer militärisch organisierten Flüchtlingsabwehr besteht, kann nicht der letzte Schluss sein. Vor allem wenn wir sehen, dass die Todeszahlen steil ansteigen. Nach letzten Schätzungen sterben heute bis zu 60% mehr Menschen als vor Beginn der Abschottungsmaßnahmen durch Frontex. Das können wir nicht beweisen, aber es ist ein Hinweis darauf, dass die "Erfolgsmeldungen", die wir hören, bedeuten, dass deshalb weniger Menschen ankommen, weil mehr von ihnen gestorben sind.
Aus meiner Sicht ist das ein gefährlicher Irrweg, der das Problem an einem unzulässigen Ende angreift, zumal mit Gefahr für Leib und Leben für die Leute, um die es geht, und die in aller Regel mit gut nachvollziehbaren Gründen Schutz und Hilfe bei uns suchen. Was ich für den entscheidenden Punkt halte, ist: Wir müssen uns anschauen und eingestehen, dass von diesen Menschen viele zunehmend durch uns, durch aktive europäische Politik, aus ihren Heimatregionen vertrieben sind. Beispiel Handelsbedingungen. Unsere Agrarsubventionen für Produkte hier auf dem Kontinent zerstören die Märkte in Afrika. Das weiß ja nun schon jeder, das ist ja banal. Aber wie wirkt das?
Auf den afrikanischen Märkten, in Senegal beispielsweise, wo ich viel unterwegs war, liegen die zu Dumpingpreisen angebotenen Tomaten aus den Anbaugebieten Spaniens und Italiens, die dort übrigens auch mit Hilfe illegaler Einwanderer angebaut werden. Und weil die Erzeugnisse durch Steuersubventionen schon bezahlt sind, kann man sie zu beliebigen Preisen abkippen. Das ist eine Form von Müllentsorgung der Überschussproduktion, die wir früher noch für teures Geld vernichtet haben. Das wird jetzt einfach nach Afrika gebracht. Die Folge: Die Einheimischen Bauern können mit den Preisen nicht mehr konkurrieren, weshalb in diesen Agrarstaaten ganze Bevölkerungsschichten einbrechen.
Gleiches gilt für die Fischerei. Unsere Fischereiflotten vor den Küsten Senegals – bis vor kurzem eines der fischreichsten Gewässer der Erde – haben derartig zugeschlagen, dass die Fischer dort buchstäblich nichts mehr zu fischen und deshalb ihre eigenen Familien jetzt nichts mehr zum Leben haben. Und die machen sich auf zum Beispiel in Richtung Kanaren. Wer möchte ihnen das verdenken?
Selbst wenn wir den ganzen Bereich der extrem ungerechten Handelsbeziehungen, die Art, wie diese Welt wirtschaftlich organisiert ist, außer Acht lassen, dann sollen jetzt diese Länder, speziell Subsahara, auch noch die Last des Klimawandels tragen. Da geht es nicht um zwei Grad wärmer oder kälter, sondern darum, dass in absehbarer Zeit keine Lebensgrundlagen mehr da sind, dass es kein Trinkwasser mehr in bestimmten Ländern gibt. Wer ist dafür verantwortlich? Afrika ist an der Emission von Treibhausgasen nicht einmal mit 6% beteiligt. Daran kann es also nicht liegen.
Ist es nicht so, dass wir unseren maßlosen Lebenswandel, den wir hier traditionell auf Kosten von anderen, von Nachbarregionen, führen, und einem Reichtum, der auf Ausbeutung basiert, überdenken sollten? Ich meine ja. Wir sollten lernen, die Leute in den Booten als Warnzeichen ernst zu nehmen. Herbert Leuninger, einer aus der Gruppe der zornigen alten Männer – das sind ja nicht die schlechtesten -, ein ehemaliger katholischer Priester und Mitbegründer von Pro Asyl, nennt die Leute in den Booten "Botschafter der Ungerechtigkeit". Das finde ich sehr klug, das hilft uns weiter. Wir müssen verstehen, dass es diese Botschaft ist, die für uns so wichtig ist. Darum wollen wir versuchen, die Bevölkerung dazu zu ermutigen, nicht nur mit Ängsten auf die Migrationsphänomene zu schauen, sondern mit einem möglichst klaren Blick.
Am Ende ist es auch in unserem Interesse, wenn wir aufhören, diese brutale und tödliche Politik zu betreiben, die Menschen das Überleben unmöglich macht, und am Ende auf sie zu schießen, wenn sie bei uns eine bessere Zukunft suchen. Es handelt sich um ein tabuisiertes Thema. Politiker wollen davon nach Möglichkeit nichts hören, denn sie haben keine schnellen Lösungen an der Hand.
Die Medien, speziell in Deutschland, haben dieses Thema bisher in skandalöser Weise ignoriert. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich habe in vielen Gesprächen mit werten Exkolleginnen und Kollegen versucht, das zu diskutieren, und die konnten mir nicht erklären, warum der Tod von zehntausenden Menschen kein Thema für sie sein sollte. Im journalistischen Sinne. Also: Hinschauen. Sich trauen, das wahrzunehmen. Wenn wir als Menschen nicht mehr in der Lage sind, das Grauen zu sehen, wenn wir die Trauer nicht mehr spüren, dann brauchen wir keine klugen Reden mehr zu halten.
10. November 2007 9:07
Anmerkung
jozi59 (mehr als 1000 Beiträge seit 16.01.04)
Ichi the Killer schrieb am 10. November 2007 2:18
> Es gibt kein Recht auf Einwanderung.
Genau, bauen wir doch die Mauer wieder auf. Nur diesmal nicht in
Berlin sondern gleich um ganz Europa.
Wenn es um wirtschaftliche Interessen geht, faselt man was von
Globalisierung. Wenn Menschen aus anderen Regionen der Welt nach
Deutschland kommen, werden die alten Begriffe von Blut und Boden
wieder aus der Klamottenkiste geholt.
10. November 2007 6:09
lol...gut aufgepasst in Geschichte!!
Mordkopierer (193 Beiträge seit 10.05.05)
35 Grad schrieb am 10. November 2007 2:07
[...]
> Kein Mensch sollte heutzutage mehr auf der Flucht sein müssen.
> Im Moment verkaufen Europäische Politiker ihre Menschlichkeit.
> Ich schäme mich für diese Politiker.
Auch wenn es dein Weltbild evtl. zerstört...wenn es drum geht seinen
Wohlstand ect. zu verteidigen, bzw wenn man diesen in Gefahr sieht,
wird JEDER zum Rassist! [...]
10. November 2007 8:22
Wirtschaftsflüchtling versus politischer Flüchtling
Hacker-Staat, Tobias Weisserth (116 Beiträge seit 22.03.07)
Die Frage ist vielmehr ob man neben den wenigen politischen
Flüchtlingen auch der Mehrheit - den Wirtschaftsflüchtlingen - also
denjenigen die einfach auf der "Flucht" vor Arbeitslosigkeit und
schlechten Lebensbedingungen sind, Asyl gewähren will. Meine Meinung
dazu ist: Nein. Besser wäre es, in den jeweiligen Ländern
wirtschaftliche Anreize für die Menschen durch Entwicklungshilfe zu
schaffen, um den "Flüchtlings"strom auf dem Weg zu verringern. Denn
die meisten "Flüchtlinge" kommen in meinen Augen nicht, um
politischer Verfolgung zu entgehen, sondern um am Wohlstand Europas
teilzuhaben. Das hat mit Asyl nichts zu tun.
10. November 2007 10:34
wirtschaftsflüchtlinge contra politische flüchtlinge
Pincinato (mehr als 1000 Beiträge seit 08.01.03)
ja, das passt in das beliebte spiel, des gegeneinander ausspielens.
wer so argumentiert, hat entweder nie begriffen, was menschen zu so
etwas bewegt, oder reiht sich ein in die lange reihe perverser
menschenverachter, wie si in der politik alltäglich sind.
das deutsche asylrecht spielt dieses spiel seit langerm.
10. November 2007 11:34
Zum Glück gibt es noch Menschen mit Verstand in Europa
jiyuu (818 Beiträge seit 09.01.04)
Dich kann es ja nicht stören, du bist in Brasilien ein gern gesehener
Einwanderer. Aber was machen wir hier mit dem ganzen Abschaum, der
lieber Moscheen baut und uns mit seiner politischen Ideologie genannt
Islam beglücken will, anstatt sich anständig zu integrieren, Deutsch
zu lernen und Respekt vor dem Grundgesetz, den Menschenrechten, den
Frauen und den anderen Religionen zu haben?
10. November 2007 4:13
Inhumanes Verhalten der Grenztruppen Griechenlands
Mr.Mustard (mehr als 1000 Beiträge seit 09.07.05)
und der Türkei sind nichts neues, nicht mal vor Vergewaltigung
und Mord(versuchen) wird dabei zurückgeschreckt :
> http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/0/0732ea4e16a25dd2c1256aa000463f07?OpenDocument
10. November 2007 4:40
Willkommen in der Realität!
nexus7 (115 Beiträge seit 20.07.01)
So bekommt das Windsurfen in Tarifa doch wieder den speziellen Kick
durch Wasserleichen. Scherz beiseite. Das kann man aus vielen
verschiedenen Sichten sehen. Das mit den Boten der Ungerechtgkeit hat
schon was. Unser System hält die Warlords am Kacken, wenn nur die
Rohstoffe weiterhin möglichst störungsfrei fließen. Das Volk hat da
nichts von. Andererseits wars da auch vor kolonialer Landnahme nicht
immer so idyllisch wie oft und gern behauptet. Es gibt durchaus nicht
anekdotische Berichte welche aufzeigen wie es da vor, während und
nach der Kolonialisierung aussah, und wie die Lebensbedingungen
währenddessen waren. Natürlich fiel das unterschiedlich aus. Ja, und?
Es hatte gute und schlechte Seiten. Shit happens! Man muß sich doch
nur mal die wie mit dem Lineal über die Landkarte gezogenen Grenzen
ansehen um zu erkennen, daß damals am grünen Tisch ohne Rücksicht auf
Ethnien aufgeteilt wurde. Aufgeteilt...allein das Wort sagt doch
schon alles. Und jetzt teilt ein gewisser ostasiatischer Staubsauger
neu auf, weswegen der ganze Rest furchtbaren Schiss bekommt und wegen
der Menschenrechte empört mit dem Zeigefinger wedelt. Lächerlich. Man
kann das aber auch aus rechter Sicht sehen. Z.B. dahingehend das ne
ganze Menge dieser Leute nicht kompatibel zu unserem System und
Alltag sind, da krieggeschädigt. Möchte ich jemanden als Nachbar der
schon als Kind unter allermiesesten Härten ne Kalaschnikov in die
Hand gedrückt bekommen hat und keinen Respekt mehr vor dem Leben hat?
Der einfach nur Überleben will, und das bisher auch musste? Egal wie?
Der sozusagen desensibilisiert ist, abgestumpft, ne Zeitbombe, ein
Psychopath? Oder was das Gesundheitssystem angeht, das eh an allen
Ecken und Enden knackst, ächzt und stöhnt ne zusätzliche Belastung
wie diese unerwünscht erscheinen läßt? Es gibt da den medizinischen
Begriff der Triage. Warum sollte man den nicht auch
gesamtgesellschaftlich anwenden können? Natürlich kann ich fast all
dies auch über einheimische innerhalb der "Festung" sagen. Aber, ich
zieh das jetzt mal von ner anderen Seite auf, nicht nur auf Afrika
bezogen. Will ich beliebige Austauschbarkeit und Lohndumping? Möchte
ich von "Bimbo" die Tüten im Geschäft verpackt bekommen? Brauche ich
die Drogen von "Vitaly" an der Ecke? Will ich all diese Leute
wirklich hier haben, von denen auch hier nur die allerwenigsten ne
legale Chance haben? Wozu führt denn das? Auf dem Land werden sie in
"Lagern" ausgegrenzt und geschnitten. In der Stadt tragen sie zur
weiteren Verrohung und Anonymität der eh schon angespannten Massen
bei. Entgeht mir mit der Denke ne "kulturelle Bereicherung"? Aber
sicher, soviel ist klar. Nur...ich kann eh nicht jede Kultur kennen.
Ich will einfach nur meine Ruhe haben und nicht sehen wie
irgendwelche Typen vollaggro eigentlich vandalismussichere Scheiben
kaputt treten, oder schlimmer noch, sich gegenseitig. Das sorgt trotz
Elektroschocker und nen paar miesen Tricks einfach für ZU VIELE
UMWEGE meinerseits. Multikulti funktioniert nicht wirklich.
Aggromulti schon eher. Und darauf habe ich NULL BOCK! Ich habe da ne
Dokumentation in Erinnerung, irgendwie rotes Cover, grünes Hanfblatt
drauf. Darin gings um die Kultur des Kiffens und den Anbau in
Marokko. Der darin hauptsächlich interviewte Protagonist berichtete
auch von seinem Versuch über die Türkei nach Griechenland zu kommen,
und wie sie mit ihm umgesprungen sind. Sein Schlußsatz war irgendwie
ne blonde, deutsche Frau heiraten zu wollen. Na Klasse. Dann wäre da
noch die sich hier illegal aufhaltende junge Frau die einfach so ihr
Neugeborenes den Balkon eines Wohnsilos herunterwirft. Äh, Hallo?
Ging das nicht anders? Klar gibts auch genug einheimische
Kriminalität, aber will ich deshalb NOCH MEHR davon? Wirklich ändern
würden daran nur andere Verhältnisse in den Quellländern. Aber mal
ehrlich, wie realistisch ist denn das? SO IHR TRÄUMER, jetzt macht
mich ROT weil ich meinen spießigen Egoismus entdeckt habe und dazu
stehe!
10. November 2007 5:02
gerne doch
Mr.Mustard (mehr als 1000 Beiträge seit 09.07.05)
nexus7 schrieb am 10. November 2007 4:40
> ... jetzt macht
> mich ROT weil ich meinen spießigen Egoismus entdeckt habe und dazu
> stehe!
Dein Wunsch sei mir Befehl...
10. November 2007 6:02
Bei mir das gleiche!
Mordkopierer (192 Beiträge seit 10.05.05)
nexus7 schrieb am 10. November 2007 4:40
> Der darin hauptsächlich interviewte Protagonist berichtete
> auch von seinem Versuch über die Türkei nach Griechenland zu kommen,
> und wie sie mit ihm umgesprungen sind. Sein Schlußsatz war irgendwie
> ne blonde, deutsche Frau heiraten zu wollen. Na Klasse.
hab versucht in einer plastikwanne nach schweden rüberzudaddeln, um
dort sozialhilfe zu beantragen und ne richtg geile schwedin ehelichen
zu können.
wer konnte denn ahnen, dass es mit dem wellegang usw probleme geben
könnte??
Schuld ist das System!!
10. November 2007 11:03
Als körperlich schwerbehinderter Mensch ......
kallekoelle (mehr als 1000 Beiträge seit 07.05.06)
.....kann ich garnicht genug schwarze Menschen hier haben. Die stehen
in der U-Bahn für mich auf, und noch nie hat einer von denen Randale
in der Vorort-S-Bahn gemacht. Wenn Schwarze sich im Waggon befinden
fühle ich mich sicher.
10. November 2007 12:51
Das Märchen von den "Kriminellen Ausländern"
martin-2 (mehr als 1000 Beiträge seit 02.04.03)
Wenn ich mir anschaue, wieviele Menschen von euch Nazis in den
letzten Jahren ermordet und verkrüppelt wurden, dann sollte man
zuerst euch Nazis abschieben.
10. November 2007 21:46
re:
Punani (449 Beiträge seit 21.08.05)
martin-2 schrieb am 10. November 2007 12:51
> Wenn ich mir anschaue, wieviele Menschen von euch Nazis in den
> letzten Jahren ermordet und verkrüppelt wurden, dann sollte man
> zuerst euch Nazis abschieben.
richtig! nazis sollte man "abschieben"...
allerdings sind laut statistiken die anteile ausländischer täter bei
diversen arten des verbrechens erschreckend hoch.
zählt man dann noch die sog. "russlanddeutschen" dazu (die ja nen
deutschen pass haben), dann dürfte es noch schlechter aussehen.
ich habe bestimmt nichts gegen friedliche ausländer die hier
leben...aber man sollte auch nicht die augen vor solchen
gesellschaftlichen problemen verschliessen ...
und auch wenn ich nazis hasse....jeder fall wo nazis gewalttätig
wurden, wird von der presse damassen ausgeschlachtet...von daher ist
anzunehmen, dass es relativ wenige fälle sind.
wenn ich dagegen mal gucke, wieviel alleine täglich in der
tageszeitung an übergriffen steht, die oft auch von ausländern
begangen werden....
wo ich wohne kannste auf jeden fall nach 22:00 kaum noch spazieren
gehen...und auch wenn du es nicht wahrhaben willst, es sind i.d.r.
ausländer die scheisse bauen und mit der dummen frage "ex..haste
zigarrette" ankommen und du weisst genau egal was du sagst, du
bekommst jetzt einen aufs maul...
10. November 2007 15:06
wie jetzt?
yamamoto, realekki@gmx.de (mehr als 1000 Beiträge seit 23.04.01)
nexus7 schrieb am 10. November 2007 4:40
> ... Und jetzt teilt ein gewisser ostasiatischer Staubsauger
> neu auf, weswegen der ganze Rest furchtbaren Schiss bekommt und wegen
> der Menschenrechte empört mit dem Zeigefinger wedelt.
was fürn staubsauger?
> Lächerlich. Man
> kann das aber auch aus rechter Sicht sehen. Z.B. dahingehend das ne
> ganze Menge dieser Leute nicht kompatibel zu unserem System und
> Alltag sind, da krieggeschädigt. Möchte ich jemanden als Nachbar der
> schon als Kind unter allermiesesten Härten ne Kalaschnikov in die
> Hand gedrückt bekommen hat und keinen Respekt mehr vor dem Leben hat?
> Der einfach nur Überleben will, und das bisher auch musste? Egal wie?
> Der sozusagen desensibilisiert ist, abgestumpft, ne Zeitbombe, ein
> Psychopath?
junge, junge, was für ne aufzählung; also das ne ganze menge (nicht
nur dieser sondern auch jener) leute nicht mit unserem system und
alltag kompatibel sind ist schon klar, aber vergiss nicht, dass hier
vor noch nicht einmal 65 Jahren so ziemlich jeder kriegsgeschädigt
gewesen ist und "kriegsschaden" nicht per se inkompatibel bedeutet.
wenn es ein ehemaliger kindersoldat (auf diese spielst du wohl an)
bis nach europa geschafft hat, dann will der hier vor allem ruhe und
frieden (so wie du und ich und so ziemlich jeder) und nicht noch mehr
krieg. den satz mit der desensibilisierten, abgestumpften,
psychopatischen zeitbombe übergehe ich mal zu deinen gunsten (du
solltest dich für derartige aussagen schon um belege bemühen).
> Oder was das Gesundheitssystem angeht, das eh an allen
> Ecken und Enden knackst, ächzt und stöhnt ne zusätzliche Belastung
> wie diese unerwünscht erscheinen läßt?
das liegt aber nicht daran, das vornehmlich junge leute
hierherkommen, sondern vielmehr daran, das die meisten kosten des
gesundheitswesens in den letzten sechs lebensmonaten anfallen an und
den <troll> sarkosanten gewinnen der pharmaindustrie </troll>
> Es gibt da den medizinischen Begriff der Triage. Warum sollte man den nicht auch gesamtgesellschaftlich anwenden können?
ja warum wohl? vielleicht weil das ganze schon im krieg (genauer auf
dem schlachtfeld) ein enormes problem darstellt - da sollte man sich
in friedenszeiten besser von fern halten, sowas endet ganz schnell
bei wilden eutanasiedebatten und massenmord.
> Natürlich kann ich fast all
> dies auch über einheimische innerhalb der "Festung" sagen.
in der tat
> Aber, ich zieh das jetzt mal von ner anderen Seite auf, nicht nur auf Afrika
> bezogen. Will ich beliebige Austauschbarkeit und Lohndumping?
austauschbarkeit und lohndumping gibt es schon zu hauf, aber nicht
wegen irgendwelcher flüchtlinge (asylanten unterliegen einem
arbeitsverbot!) sondern weil mit massenhaften 1eurojobs der reguläre
arbeitsmarkt und die inlandskaufkraft kaputt gemacht werden..
> Möchte ich von "Bimbo" die Tüten im Geschäft verpackt bekommen?
wäre mal ein service am kunden, wobei der bimbo dann
höchstwahrscheinlich ein student ist
> Brauche ich die Drogen von "Vitaly" an der Ecke?
das entzieht sich meiner kenntniss, bei deiner kruden
argumentationsweise könnte aber der versuch nicht schaden. scnr
> Will ich all diese Leute wirklich hier haben, von denen auch hier nur die
> allerwenigsten ne legale Chance haben?
deinem posting nach zu urteilen nicht, aber warum dann als
rhetorische frage formuliert?
> Wozu führt denn das? Auf dem Land werden sie in
> "Lagern" ausgegrenzt und geschnitten.
ich komme ursprünglich vom dorf - meiner erfahrung nach werden da
menschen nicht unbedingt geschnitten und ausgegrenzt
> In der Stadt tragen sie zur
> weiteren Verrohung und Anonymität der eh schon angespannten Massen
> bei.
was ist das denn für ne prosa?
> Entgeht mir mit der Denke ne "kulturelle Bereicherung"? Aber
> sicher, soviel ist klar.
du sagst es - aber sei versichert, das dir noch einiges anderes
entgeht.
> Nur...ich kann eh nicht jede Kultur kennen.
musst du auch nicht
> Ich will einfach nur meine Ruhe haben und nicht sehen wie
> irgendwelche Typen vollaggro eigentlich vandalismussichere Scheiben
> kaputt treten,
dann sollte man sein geld vom glaser zurückverlangen, denn
offensichtlich halten sie scheiben nicht was sie versprechen
> oder schlimmer noch, sich gegenseitig. Das sorgt trotz
> Elektroschocker und nen paar miesen Tricks einfach für ZU VIELE
> UMWEGE meinerseits.
wieso, die treten doch nicht dich sondern sich gegenseitig
> Multikulti funktioniert nicht wirklich.
> Aggromulti schon eher.
was ist aggromulti?
> Und darauf habe ich NULL BOCK! Ich habe da ne
> Dokumentation in Erinnerung, irgendwie rotes Cover, grünes Hanfblatt
> drauf. Darin gings um die Kultur des Kiffens und den Anbau in
> Marokko. Der darin hauptsächlich interviewte Protagonist berichtete
> auch von seinem Versuch über die Türkei nach Griechenland zu kommen,
> und wie sie mit ihm umgesprungen sind. Sein Schlußsatz war irgendwie
> ne blonde, deutsche Frau heiraten zu wollen. Na Klasse.
jeder hat so seine ziele im leben
> Dann wäre da noch die sich hier illegal aufhaltende junge Frau die
> einfach so ihr Neugeborenes den Balkon eines Wohnsilos herunterwirft.
wann und wo? belege
> Ging das nicht anders? Klar gibts auch genug einheimische
> Kriminalität, aber will ich deshalb NOCH MEHR davon?
was haben jetzt flüchlinge mit noch mehr einhimischer kriminalität zu
tun?
> Wirklich ändern würden daran nur andere Verhältnisse in den Quellländern.
richtig
> Aber mal ehrlich, wie realistisch ist denn das?
das hängt von den jeweiligen ländern ab und davon ob "die westliche
welt" ihre probleme weiterhin auf dem rücken anderer zu lösen
trachtet.
> SO IHR TRÄUMER, jetzt macht
> mich ROT
mache ich grundsätzlich nicht :-)
> weil ich meinen spießigen Egoismus entdeckt habe und dazu stehe!
wohl eher weil deine argumentation etwas unausgegoren ist
mfg ekki
10. November 2007 16:41
Re
nexus7 (116 Beiträge seit 20.07.01)
> was fürn staubsauger?
Der chinesische, der einfach mal seinen Rüssel in die
(Rohstoff)Märkte hält, sie leersaugt und somit das bisher etablierte
Ungleichgewicht zu seinen Gunsten stört ;-)
> (du solltest dich für derartige aussagen schon um belege bemühen)
Ich will gar nicht alles belegen, wenn würde ich ein Tagebuch oder
neudeutsch ne Autobiographie verföffentlichen (lassen).
> ..sakrosanten gewinnen der pharmaindustrie
Ja, kann man so sehen. Sollte man aber nicht allein darauf
reduzieren.
> ..friedenszeiten besser von fern halten, sowas endet ganz schnell
> bei wilden eutanasiedebatten und massenmord.
Frieden? Welchen Frieden? Halte ich für ne übergestülpte Illusion
welche die Räder der Maschinen für den (Pyrrus)Sieg rollen lässt.
> ..austauschbarkeit und lohndumping gibt es schon zu hauf, aber nicht
> wegen irgendwelcher flüchtlinge
Korrekt, ist aber trotzdem Teil des Wirtschaftsklimas welches dies
ermöglicht.
Will ich somit nicht haben.
> wäre mal ein service am kunden, wobei der bimbo dann
> höchstwahrscheinlich ein student ist
Ah ja, Service? Will ich in der Form nicht haben.
Studenten sollen LERNEN, nicht Jobben!
> das entzieht sich meiner kenntniss, bei deiner kruden
> argumentationsweise könnte aber der versuch nicht schaden. scnr
Nein Danke!
> ich komme ursprünglich vom dorf - meiner erfahrung nach werden da
> menschen nicht unbedingt geschnitten und ausgegrenzt
Ich kenne auch so einiges, Dorf, Kleinstadt, größere Stadt,
Großstadt, Vorort, und ich muß ehrlich sagen auffm Dorf gefällts mir
am besten. Zum Ausgrenzen...das liegt wohl an vielen Faktoren, unter
anderem Region und Zeit. Die Dinge ändern sich.
> was ist das denn für ne prosa?
Mein Braindump.
> dann sollte man sein geld vom glaser zurückverlangen, denn
> offensichtlich halten sie scheiben nicht was sie versprechen
Hm, ich glaub eher das Magenta-T damit ein Problem hat, oder der HVV,
oder JC-Decaux, oder irgendwelche Gemeinden. Trennscheiben von
öffentlichen Fernsprechern, Haltestellen, Stadtpläne, Fahrpläne,
Schaukästen...
Wie auch immer, ich habe bei all diesen beobachteten Vorkommnissen
kein deutsches Wort gehört. Mich störts, und ich sehe diese
Vollspacken in dem Augenblick als nichts weiter als wilde Tiere
welche meine Umgebung verschandeln. Will ich so nicht haben. Also weg
damit.
> wieso, die treten doch nicht dich sondern sich gegenseitig
Du raffst es nicht. Dieses soziale Klima gefährdet meine Illusion
dessen das alles in Ordnung ist. Das STÖRT! Ich will meinen spießigen
THEMEPARK!
> was ist aggromulti?
Die multiplizierung von Aggressivität durch multiple,
aufeinandergepferchte Kulturen.
> jeder hat so seine ziele im leben
Klar, kein Einwand.
> wann und wo? belege
> http://www.hamburg1.de/hh1/nachrichten_article.html?nachrichten/2007/09/18/749900000
> was haben jetzt flüchlinge mit noch mehr einhimischer kriminalität zu tun?
Siehe oben.
Der Beitrag ist gesperrt (9)
10. November 2007 12:56
Nazis spammen mal wieder das Forum zu
martin-2 (mehr als 1000 Beiträge seit 02.04.03)
Wie üblich beim Thema kriechen wieder die üblichen Nazis aus ihren
Ecken hervor und spammen manisch das Forum mit ihren Märchen um
"kriminelle Ausländer" und "der Neger will nur das deutsche Geld" zu.
Irgendwie gibt sich der braune Dreck aber auch ziemlich die Blöße:
man merkt den Beiträgen an, daß die Hetze gegen Nichteuropäer und die
Freude über 10.000 Tote etwas mit ihren eigenen
MInderwertigkeitskomplexen zu tun, die sie so kompensieren wollen.
Und da sie auf der Straße konsequent von Antifas zurückgeschlagen
werden, müssen sie sich nun in irgendwelche Internetforen
verkriechen, die wahrscheinlich niemand außer sie selbst wahrnehmen.
11. November 2007 1:06
Jetzt sind also die Tomaten schuld!
muma (113 Beiträge seit 05.04.06)
Herr Bierdel bemerkt, dass der Export der (von meinen Steuergeldern)
subventionierten Tomaten in den Senegal schuld an dessen
landwirtschaftlichem Niedergang ist - nun ja- Für mich ist der Export
unseres Nahrungsüberschusses nichts anderes, als das, was man in
meiner Kindheit immer postuliert hat: Statt Nahrungsmittel im großen
Maßstab zu vernichten, sollte man sie doch lieber den hungernden
Menschen nach Afrika schicken! Oder anders gefragt, wenn die
heimische Landwirtschaft seither funktioniert hat, warum gab es dann
dort schon Hungersnöte, seit ich denken kann?
Die Subventionspolitik kann ich sehr wohl als europäisches und damit
eigenes Problem erkennen, aber warum ich mich damit gegenüber Afrika
schuldig machen soll, das hängt mir ehrlich gesagt zu hoch.
Übrigens, in Deutschland hat sich die Anzahl der Menschen, die von
Landwirtschaft und Fischerei leben können, in den letzten 50 Jahren
auch von 30% auf 3% reduziert!
Ach ja und dann noch zu den Einfuhrzöllen: Wenn afrikanische Länder
so hohe Einfuhrzölle auf Sachspenden draufschlagen können, dass sich
die Spender zu Geldspenden entschlossen haben (Erfahrungsberichte
persönlicher Bekannter und ebenfalls intimer Afrika-Kennerinnen)
warum können sie dann nicht auch Schutzzölle auf Lebensmittelimporte
erheben?
muma
11. November 2007 6:31
Also
linus22 (mehr als 1000 Beiträge seit 23.07.01)
du darfst durchaus davon ausgehen das diejenigen welche die Regeln
bestimmen auch immer dafür sorgen das sie gewinnen.
Und die Regeln bestimmen die mit der größeren Macht. Und wieso das
nicht die Afrikaner sind - da kommst du vielleicht noch selber drauf.
11. November 2007 1:16
Beschämend...
Lindows Insider (mehr als 1000 Beiträge seit 14.08.02)
...wie eine Mehrheit hier im Forum versucht, durch Herumkritteln an
fehlenden Links zu konkreten Beweisen für bestimmte Aussagen o.ä. die
Kernaussage des Artikels zu negieren: Dass sich Europa im Recht
glaubt, seinen - im Moment noch - vorhandenen Wohlstandsvorsprung
gegenüber anderen Regionen, Menschen aus diesen anderen Regionen
gegenüber, die daran teilhaben wollen, mit (Waffen)Gewalt verteidigen
zu dürfen.
Dabei könnte es in naher Zukunft schon anders herum laufen. Wie lange
noch die Schweiz und Norwegen z.B. zusehen werden, wie u.a. Deutsche
einwandern und Arbeitsplätze in Anspruch nehmen, wird sehr
interessant sein, abzuwarten.
Und wenn China und andere Regionen der Welt mit ihrer Dynamik Europa
hinter sich lassen, könnte es sein, dass irgendwann Deutsche
versuchen, von irgendwoher in das neue "gelobte Land" zu gelangen.
Wenn dann die dortigen Grenzschützer ähnlich vorgehen, wie heute die
europäischen, wird es ebenfalls interessant sein, zu beobachten, wie
die Öffentlichkeit im - dann verarmten - Deutschland zum Thema
"Rechte von Flüchtlingen" steht.
Auf diesem Planeten gibt es nur eine Art Menschen - den Homo sapiens.
Und niemand kann vernünftig begründen, weshalb ein Individuum dieser
Art nicht an dem Ort auf dieser Welt leben dürfen soll, den es für
den besten hält.
Die DDR z.B., die ihren Bürgern diese Wahl verweigert hat, ist daran
zugrunde gegangen. Nur - die Freizügigkeit, die wir gern als hohes
Gut ansehen, hat zwei Seiten: Ich muss einem Menschen nicht nur
erlauben, ein Land zu verlassen, wenn er das wünscht, sondern ich
muss es ihm auch erlauben, in ein Land einzureisen/einzuwandern, wenn
er es wünscht. Sonst ist das ganze Gerede von Freiheit und
Menschenrechten nur leeres Gefasel...
Gute Nacht.
LI
11. November 2007 2:08
re:
Punani (453 Beiträge seit 21.08.05)
Lindows Insider schrieb am 11. November 2007 1:16
> Auf diesem Planeten gibt es nur eine Art Menschen - den Homo sapiens.
> Und niemand kann vernünftig begründen, weshalb ein Individuum dieser
> Art nicht an dem Ort auf dieser Welt leben dürfen soll, den es für
> den besten hält.
ich möchte ab jetzt in deinem vorgarten dauercampen! :P
1. November 2007 4:28
Leider sind diese Worte Perlen vor die Säue
martin-2 (mehr als 1000 Beiträge seit 02.04.03)
Rassismus kommt aus dem Bauch. Da kann man argumentieren soviel man
will. Die Argumente kommen im Kopf gar nicht erst an.
11. November 2007 12:06
das Boot is voll !!
ProSCOre (216 Beiträge seit 25.10.05)
Klares nein zur EU Erweiterung und Asylanteneinwanderung!
Afrika den Afrikaneren und nichts anderes.
10. November 2007 15:14
Was ist denn hier schon wieder los?
David Bowman (703 Beiträge seit 01.03.07)
Diese Themen rufen aber auch immer dieselben Gestalten auf den Plan.
10. November 2007 16:38
Mir scheint
OmniBus56 (876 Beiträge seit 24.01.02)
es gibt hier eine Menge Leute, die Angst haben, die Immigranten
wollten ihnen ihren Manta wegnehmen und die Zuwanderung würde die
Europäer zu einem "Volk ohne Raum" machen.
Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen sich zwar halbwegs
verständlich der deutschen Sprache bedienen können, aber offenbar
geistig auf den Niveau 3-jähriger stehen geblieben sind. Ihnen ist
nie klar geworden, dass es auch Dinge gibt, die sie nicht sehen.
Interview mit dem Menschenrechtler Elias Bierdel, der zusammen mit Pro Asyl dokumentierte, wie die EU geltendes Völkerrecht missachtet
"Griechenland: schwere Menschenrechtsverletzungen" - Zurückweisung von Flüchtlingen auf See, systematische Misshandlungen und unmenschliche Haftbedingungen - PRO ASYL und griechische Anwaltsvereinigung dokumentieren schwere Menschenrechtsverletzungen in Griechenland.
borderline-europe - Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
Rudolf-Breitscheid-Str. 164, D-14482 Potsdam