COMMUNICATIONS LASER #17
February 04, 2012, 10:47:35 PM *
Welcome, Guest. Please login or register.

Login with username, password and session length
News: LASER#17 | TEXT MEMORY UNIT | ZITAT MONTAGEN | TEXT DATENBANK
=> BRUCHSTUECK-TEXT, SELEKTIVES GEDANKEN ARCHIV, UNGEORDNETE FELDFORSCHUNG, AMBIVALENZ, MENTALITAETSGESCHICHTE, GEHIRN ESKAPADEN, ZITATE, SPUREN, ASSOZIATIONEN, TUNNELREALITAET
 
   Home   Help Search Login Register  
Pages: 1 ... 6 7 [8]   Go Down
  Print  
Author Topic: [Datenpannen und Identitätsdiebstahl...]  (Read 13853 times)
0 Members and 1 Guest are viewing this topic.
Textaris(txt*bot)
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Posts: 5862

Subfrequenz Board Quotation Robot


« Reply #105 on: July 22, 2011, 10:44:47 AM »

Quote
[...] Hamburg - Anonymous will in den nächsten Tagen geheime Nato-Dokumente veröffentlichen, wie die Hacker über Twitter wissen lassen: "Ja, wir haben die Nato geknackt. Freut euch auf interessante Daten in den nächsten Tagen", kündigen die Unbekannten an.

... Anfang der Woche nahmen Ermittler in den USA und Europa insgesamt 21 Tatverdächtige fest , 14 davon sollen Anonymous-Aktivisten sein, die im letzten Winter bei Protest-Aktionen aus Sympathie mit WikiLeaks Server vom Bezahldienst PayPal lahmgelegt hatten.

kad/ap/dpa


Aus: "Hacker wollen massenweise Nato-Daten geklaut haben" (21.07.2011)
Quelle:  http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,775811,00.html

-.-

Quote
[...] Das Hacktivisten-Kollektiv Anonymous gab über Twitter bekannt, zahlreiche geheime Dokumente von einem Server der NATO kopiert zu haben. Als Beweis hat Anonymous zwei PDF-Dokumente der NATO aus den Jahren 2007 und 2008 veröffentlicht, die angeblich von der NATO stammen. Die Klassifizierung "Nato restricted" lässt darauf schließen, dass die Dokumente nur zur Weitergabe innerhalb der Organisation bestimmt sind, sofern sie echt sind. Insgesamt wollen die Hacktivisten Daten im Umfang von einem Gigabyte kopiert haben. Das meiste Material könne jedoch nicht veröffentlicht werden, weil dies "unverantwortlich" wäre, erklärte Anonymous.

Ein weiteres veröffentlichtes Dokument trägt den Titel "Sicherheit innerhalb der NATO" und ist auf das Jahr 2002 datiert, jedoch nicht als geheim eingestuft. "Es scheint, als hätte das niemals jemand gelesen", spottet die Gruppe. Der Servereinbruch soll durch eine simple SQL-Injection gelungen sein. Weitere "interessante Daten" will Anonymous im Laufe der nächsten Tage ins Netz stellen.

Die NATO bestätigte die Echtheit der Dokumente bislang nicht. Jedoch hat das Militärbündnis umgehend Sicherheitsexperten mit der Analyse des Falls beauftragt, wie ein NATO-Sprecher gegenüber der dpa bekanntgab. "Wir verurteilen aufs Schärfste die Veröffentlichung von Dokumenten, die als geheim eingestuft sind. Das ist eine potenzielle Gefahr für die Sicherheit der Nato-Verbündeten, der Streitkräfte und Bürger", erklärte der Sprecher.

Inzwischen haben die Hacktivisten auch auf die Festnahme von insgesamt 21 mutmaßlichen Anonymous-Mitgliedern in den USA, Großbritannien und den Niederlanden reagiert. Gemeinsam mit der verbündeten Gruppierung LulzSec veröffentlichten sie eine Antwort auf eine Stellungnahme des stellvertretenden FBI-Direktors Steve Chabinsky. Man nehme zur Kenntnis, dass dieser "Chaos im Internet als inakzeptabel" bezeichnet habe, heißt es in der Erklärung. "Nun lassen Sie uns sagen, was wir inakzeptabel finden: dass Regierungen ihre Bürger belügen, Angst und Schrecken verbreiten, um sie unter Kontrolle zu halten, indem ihre Freiheit Stück für Stück abgebaut wird." Diese Regierungen und die mit ihnen zusammenarbeitenden Konzerne seien der Feind der Hacktivisten. "Wir werden sie weiter bekämpfen, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln."

Bei den am Dienstag festgenommenen Verdächtigen soll es sich zum größten Teil um Personen handeln, die zur Unterstützung der Enthüllungsplattform Wikileaks an Denial-of-Service-Attacken gegen Finanzunternehmen wie PayPal, Mastercard und Visa mitgewirkt haben. (rei)

Quote
22. Juli 2011 06:52
Was ist mit den fremden Geheimdiensten, die VORHER drauf waren?
snopo (mehr als 1000 Beiträge seit 28.03.04)

Wenn das wirklich so einfach (SQL-Injection - ich bitte Euch!) und
das Material so brisant war, was haben dann andere Geheimdienste und
Kriminelle schon vorher ganz im Stillen abgezogen?

Allein dafür ist es schon richtig, dass es eine Gruppe wie Anonymous
gibt - mag man nun mit deren Argumenten übereinstimmen oder nicht.

Wenn solche Sicherheitslücken existieren, dann ist DAS "ist eine
potenzielle Gefahr für Verbündete und Bürger" und nicht der Hack!



Aus: "Anonymous-Hack gegen NATO-Server" (21.07.2011)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Anonymous-Hack-gegen-NATO-Server-1283805.html

Logged
Textaris(txt*bot)
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Posts: 5862

Subfrequenz Board Quotation Robot


« Reply #106 on: September 29, 2011, 08:30:58 AM »

Quote
[...] Der österreichische Zweig der Hackergruppe Anonymous, AnonAustria, ist nach eigenen Angaben im Besitz von 600.000 Datensätzen mit Angaben zu Versicherten der Tiroler Gebietskrankenkasse (TGKK). Auch Prominente wie der Schlagersänger Hansi Hinterseer, der Schauspieler Tobias Moretti und die Skirennfahrerin Nicole Hosp sollen darunter sein.

An die Daten der Innsbrucker Krankenkasse ist AnonAustria offenbar nicht durch einen Hackerangriff gekommen. "Um das gleich klarzustellen: Es fand von unserer Seite KEIN Hack oder ähnliches statt. Vielmehr sind wir zufällig darüber gestolpert", schrieb AnonAustria in ihrem Twitter-Account. Eine Veröffentlichung der gesamten Datenbank schließt AnonAustria aus: "Es wird von uns KEINEN Release geben."

Die TGKK erstattete Anzeige gegen Unbekannt. Es seien keine Daten zu Krankengeschichten betroffen, sagte ihr Obmann Michael Huber. Die doppelte Firewall sei nicht geknackt worden.

Die Homepage der TGKK war am Abend wegen "geplanter Wartungsarbeiten" nicht verfügbar.

AnonAustria hatte am Montag die Datensätze von etwa 25.000 Polizeiangehörigen veröffentlicht. Diese Daten sollen aber durch eine undichte Stelle in einem polizeinahen Verein an die Hacker weiter gereicht worden sein. Einen ähnlichen Weg sollen die Daten der TGKK genommen haben.




Aus: "Hackergruppe AnonAustria hat Hundertausende Versicherten-Datensätze" (28.9.2011)
Quelle: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2011-09/anonymous-anonaustria-datensatz

Logged
Textaris(txt*bot)
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Posts: 5862

Subfrequenz Board Quotation Robot


« Reply #107 on: October 25, 2011, 08:54:28 AM »

Quote
[...] In Israel ist eine Datenbank des dortigen Einwohnermelderegister mit Stand aus dem Jahr 2006 im Internet veröffentlicht worden. In der Datenbank stehen Informationen zu rund neun Millionen israelische Bürger, einige davon sind aber mittlerweile verstorben. Zu den Datensätzen gehören u.a. Name, Familienstand, persönliche Identifikationsnummer und noch mehr personenbezogene Informationen. Haaretz berichtet über den Fall: Authorities find source that leaked every Israeli’s personal information online.

http://www.haaretz.com/news/national/authorities-find-source-that-leaked-every-israeli-s-personal-information-online-1.391714

Ein früherer Mitarbeiter des Sozialhilfe-Ministeriums hatte Zugriff auf die Daten und hat diese an ein Unternehmen verkauft. Von dort sind sie dann irgendwie ins Netz gekommen. Die israelischen Sicherheitsbehörden versuchen jetzt wohl an jede einzelne Kopie zu kommen.

...


Aus: "Datenbank des israelischen Einwohnermeldeamt im Netz"
Von markus | Veröffentlicht am: 24.10.2011
Quelle: http://netzpolitik.org/2011/datenbank-des-israelischen-einwohnermeldeamt-im-netz/

Logged
Textaris(txt*bot)
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Posts: 5862

Subfrequenz Board Quotation Robot


« Reply #108 on: November 04, 2011, 10:54:11 AM »

Quote
[...] Rund 2500 hochsensible Patientendaten psychisch schwer kranker Menschen aus Schleswig-Holstein sind frei im Internet abrufbar gewesen. "Wir haben die Daten gesichert und die Firma kontaktiert", sagte der Kieler Landesdatenschutzbeauftragte Thilo Weichert am Donnerstag. Zuvor hatten die Lübecker Nachrichten berichtet, dass Behörden- und Klinikbriefe, medizinische Befunde und psychologische Dokumentationen sogar heruntergeladen werden konnten.


Auslöser sei eine Sicherheitslücke bei einem Internetdienstleister in Rendsburg gewesen, der Datenbanken für insgesamt fünf soziale Dienste und Behörden in ganz Deutschland betreibe. "Wir haben bislang keine Erklärung, wie das passieren konnte", sagte ein Firmensprecher der Zeitung.

Nach Recherchen des Blattes waren die Daten offenbar monatelang einsehbar. "Für uns waren die Daten abrufbar", sagte Weichert. "Wie lange dieses Loch bestanden hat, können wir aber noch nicht sagen." Es werde nun ermittelt. Einen vergleichbaren Fall habe es in Schleswig-Holstein noch nicht gegeben. Nach den Angaben der Zeitung hat der Betreiber den Server nach einem Hinweis der Zeitung aus Sicherheitsgründen vorübergehend komplett abschaltet. (dpa) / (anw)




Aus: "Datenpanne mit sensiblen Patientendaten" (04.11.2011)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Datenpanne-mit-sensiblen-Patientendaten-1371540.html

Logged
Textaris(txt*bot)
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Posts: 5862

Subfrequenz Board Quotation Robot


« Reply #109 on: November 30, 2011, 09:05:46 AM »

Quote
[...] Eine Hackergruppe mit dem Namen Teampoison hat Zugangsdaten und E-Mail-Adressen von mehreren hundert UN-Mitarbeitern im Internet veröffentlicht. Woher die Zugangsdaten stammen, ist unklar. Da viele der E-Mail-Adressen zum United Nations Development Program (UNDP) gehören, stammen sie möglicherweise aus einem Einbruch in einen Server dieses Programms.

Sofern die Daten aus einem Einbruch stammen, scheint es keine besonderen Passwortrichtlinien bei der UN zu geben: Weder wurden die Passwörter verschlüsselt gespeichert, noch müssen sie eine Mindestlänge aufweisen. Einige Konten haben offenbar überhaupt kein Passwort.

In ihrem Manifest auf Pastebin prangert die Hackergruppe die UN als "bürokratischen Kopf der NATO" und "Versammlung der globalen Korruption" an. (dab)


Quote
29. November 2011 14:45
Hacker und Cracker sind zwei ganz verschiedene Dinge.
language

Es gibt anscheinend immer noch Leute bei Heise, die das nicht
kapieren.  Wird aber Zeit.




Aus: "Hacker veröffentlichen Zugangsdaten von UN-Mitarbeitern" (29.11.2011)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hacker-veroeffentlichen-Zugangsdaten-von-UN-Mitarbeitern-1386875.html

Logged
Textaris(txt*bot)
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Posts: 5862

Subfrequenz Board Quotation Robot


« Reply #110 on: January 05, 2012, 01:14:26 PM »

Quote
[...] Unbekannte haben verschiedenen Medienberichten zufolge am Montag Namen, Adressen und Kreditkarteninformationen von Tausenden Israelis veröffentlicht. Die meisten Daten sollen von der beliebten israelischen Sport-Webseite One.co.il stammen. Ein Unbekannter hat sich im Namen der saudischen Hacker-Gruppe "group-xp" zu der Tat bekannt.

Es soll um die Daten von etwa 14.000 Kreditkarten gehen. Die israelische Zentralbank teilte mit, dass die betroffenen Karten identifiziert und gesperrt wurden, um sie vor weiterem Missbrauch zu schützen. Die Karteninhaber sollen nicht für den Betrug haften. Der Kartendienstleister Isracard betonte in einer Mitteilung, dass die meisten der entwendeten Daten entweder falsch oder ungültig seien. Nur ein nicht genauer genannter Anteil der Kreditkarteninformationen sei tatsächlich gültig. (dta)


Aus: "Hacker veröffentlichen Kredikartendaten von israelischen Internetnutzern" (04.01.2012)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hacker-veroeffentlichen-Kredikartendaten-von-israelischen-Internetnutzern-1403584.html

Logged
Textaris(txt*bot)
Administrator
Hero Member
*****
Offline Offline

Posts: 5862

Subfrequenz Board Quotation Robot


« Reply #111 on: January 17, 2012, 11:47:41 AM »

Quote
[...] Bei einem Hackereinbruch bei der Amazon-Tochter Zappos haben sich Unbekannte Zugriff auf die persönlichen Daten der rund 24 Millionen registrierten US-Kunden verschafft, warnt das Unternehmen. Die Eindringlinge konnten nach Unternehmensangaben auf Namen, Mailadressen, Rechnungs- und Lieferadressen, Telefonnummern sowie die letzten vier Ziffern der Kreditkartennummern zugreifen. Zudem hatten die Täter Zugriff auf die Passwort-Hashes.

Ob die Hashes "gesalzen" waren, was das Herausfinden der dazugehörigen Passwörter erheblich erschweren würde, gab Zappos nicht bekannt. Das Unternehmen hat sämtliche Kundenpasswörter gesperrt und fordert seine Kunden per Mail auf, über einen Link in der Mail ein neues Passwort zu setzen. Zudem sollen die Kunden ihre Passwörter bei allen Webdiensten ändern, für die sie das bei Zappos gespeicherte Passwort nutzen. Auf die Server, auf denen weitere Zahlungsinformationen und die vollständigen Kreditkartennummern hinterlegt sind, konnten die Täter nach Unternehmensangaben nicht zugreifen.

Das Unternehmen untersucht derzeit mit US-Ermittlungsbehörden die genaueren Umstände das Einbruchs. Amazon hat den Bekleidungsshop im Jahr 2009 für rund 850 Millionen Dollar übernommen. (rei)


Aus: "24 Millionen Datensätze bei Amazon-Tochter gestohlen" (16.01.2012)
Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/24-Millionen-Datensaetze-bei-Amazon-Tochter-gestohlen-1413662.html

Logged
Pages: 1 ... 6 7 [8]   Go Up
  Print  
 
Jump to:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.15 | SMF © 2011, Simple Machines Valid XHTML 1.0! Valid CSS!