COMMUNICATIONS LASER #17
September 10, 2010, 04:12:38 AM *
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Author Topic: [Notizen zum Terror... ]  (Read 31608 times)
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« Reply #150 on: March 22, 2010, 10:27:10 AM »

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[...] Wenn Buback (Erich Schaffner) durch widersprüchliche Nachrichten und das Deckeldraufhalten von Beamten und Ministern – hier ein grauer Clownschor mit Insignien der Macht – in Verwirrung gerät, deutet Regisseur Spielvogel dies etwa an, indem er den Blick aufs Schattenspiel hinter dem Vorhang ihm lenkt.

...


Aus: "Die Geheimnisse der grauen Clowns" (22.03.2010)
Wolfgang Spielvogels Stück «Buback» in der Frankfurter «Brotfabrik» handelt von der Suche eines Sohnes nach den Mördern seines Vaters.
Quelle: http://www.fnp.de/fnp/welt/kultur/rmn01.c.7452199.de.htm

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[...] Die frühere RAF-Terroristin Verena Becker soll für ihre Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz im Mordfall Buback vom Staat bezahlt worden sein. Sie habe nach ihren Hinweisen auf mögliche RAF-Komplizen Geld bekommen, berichtete der ehemalige Verfassungsschutz-Beamte Winfried Ridder in einer ARD-Dokumentation über den Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback im April 1977. Dies sei bei Nachrichtendiensten nichts Ungewöhnliches gewesen. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung, die ebenfalls mit Ridder sprach, soll Becker 100.000 Mark (rund 50.000 Euro) erhalten haben. Zudem habe es bei der Fahndung "massenhaft Versäumnisse" gegeben, kritisierte der als RAF-Experte bekannte Ridder in dem Interview, das am Mittwochabend in der ARD gesendet werden sollte.

[...] Auch SWR-Autor Egmont R. Koch hält nach seinen Recherchen den früheren RAF-Terroristen Wisniewski für den wahrscheinlichen Schützen auf dem Tatmotorrad beim Buback-Attentat. "Ich habe bei meiner Arbeit an dem Film keinen Anlass gefunden, an der Aussage von Frau Becker zu zweifeln", sagte Koch. Zudem sei der bisher verdächtigte Knut Folkerts Linkshänder, die Schüsse sollen nach Zeugenaussagen aber von der rechten Seite her abgegeben worden sein. Koch bezweifelt zudem die Aussagen mehrerer mutmaßlicher Tatzeugen, auf die Buback-Sohn Michael seine Theorie einer weiblichen Schützin baut. "Er hat sich in einer Verschwörungstheorie verrannt und ist beratungsresistent", sagte Koch über Buback, der seit Jahren auf eigene Faust ermittelt.

Seine Frau und er seien erschöpft und "innerlich an einer Grenze angekommen", sagte Buback der Wochenzeitung "Die Zeit". "Wir haben nicht die Kraft, noch viel länger weiterzumachen. Wenn jetzt wieder nichts passiert, hören wir auf", kündigte er an.

Unter dem Titel "Bubacks Mörder - auf der Spur eines ungeklärten Verbrechens" widmet sich die ARD-Dokumentation dem Attentat vor 32 Jahren. Nach der Verhaftung Beckers Ende der vergangenen Woche war die ursprünglich für Ende September geplante Sendung auf diesen Mittwoch (23.30 Uhr) vorverlegt worden.

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Aus: "Fall Buback: Ex-Terroristin erhielt angeblich Geld vom Staat" (2. September 2009)
Quelle: http://www.stern.de/politik/deutschland/fall-buback-ex-terroristin-erhielt-angeblich-geld-vom-staat-1506718.html


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[...] "Die Akten sind da." Diesen Erfolg meldete gestern Frank Wallenta, Sprecher der Bundesanwaltschaft. So könnte es im Verfahren gegen Verena Becker, einst Terroristin der Roten Armee Fraktion (RAF), vorangehen. "Die Akten", das sind ein 227-seitiger Operativvermerk des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) von 1981 und ein 82-seitiger Auswertebericht von 1982. Ob die Öffentlichkeit deshalb neue Details über die RAF erfährt, bleibt offen, denn das Material gilt weiter als geheim.

[...] Gerüchte, die heute 57 Jahre alte Verena Becker sei Informantin des Verfassungsschutzes gewesen, gibt es schon lange. Angebliche Hinweise in einer Akte des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der ehemaligen DDR hatte zum Beispiel im vergangenen Jahr die Bild-Zeitung ausgegraben.

Innenminister Thomas de Maizère hat nun einen Kompromiss gewählt: Die Akten seien "gerichtsverwertbar", erklärt Wallenta. Der Quellenschutz, also die Frage, wer dem BfV Informationen geliefert hat, bleibe gewahrt. Auch bleibe die Einstufung als "geheim" bestehen. Für die Bundesanwaltschaft sei das jedoch "ganz normal". Gegebenenfalls müsse sich das Gericht Gedanken über den Ausschluss der Öffentlichkeit machen.

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Aus: "RAF-Akten ein wenig weniger geheim" CHRISTOPH FAISST (16.03.2010)
Quelle: http://www.swp.de/goeppingen/nachrichten/politik/art4306,405272

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[...] Im Fall der ehemaligen RAF-Terroristin Verena Becker sind rund 300 Seiten umfassende Akten des Bundesamtes für Verfassungsschutz nun freigegeben worden. Dies bestätigte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft am Montag in Karlsruhe. Die Behörde ermittelt gegen Becker wegen Beteiligung am Mord des früheren Generalbundesanwalts Siegfried Buback und seiner zwei Begleiter am 7. April 1977. Bei den Unterlagen handelt es sich um zwei Vermerke aus den Jahren 1981 und 1982 mit insgesamt rund 300 Seiten.

Aus ihnen ist bislang bekannt, dass einer ungenannten Quelle zufolge Becker nicht die Todesschützin war. Becker war im vergangenen August verhaftet worden, weil von ihr laut Bundesanwaltschaft DNA-Spuren an damaligen Schreiben der linksterroristischen Rote Armee Fraktion (RAF) gefunden worden waren. Sie wird seitdem verdächtigt, an der Ermordung Bubacks indirekt beteiligt gewesen zu sein. Im Dezember war Becker mangels Fluchtgefahr vorläufig auf freien Fuß gekommen.

Die Bundesanwaltschaft wird die nun als "geheim" klassifizierten aber gerichtsverwertbaren Akten des Verfassungsschutzes mit Blick auf eine Anklage Beckers sichten. Die Quelle, die Angaben zu den mutmaßlichen Buback-Mördern gemacht habe, sei allerdings weiterhin geschützt, sagte der Behördensprecher.

Becker war knapp einen Monat nach dem Buback-Attentat zusammen mit dem damaligen RAF-Mitglied Günter Sonnenberg im baden-württembergischen Singen nach einer Schießerei mit der Polizei gefasst worden. Ein bereits damals gegen sie eingeleitetes Ermittlungsverfahren wegen des Buback-Mordes wurde 1980 eingestellt, da trotz eines verbleibenden Tatverdachts keine für eine Anklageerhebung ausreichenden Beweise vorlagen. Becker wurde aber noch im Dezember 1977 in einem anderen Verfahren wegen versuchten gemeinschaftlichen Mordes zu einer lebenslangen Haft verurteilt und 1989 begnadigt.

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Aus: "Becker anscheinend nicht die Todesschützin" (16. März 2010)
Quelle: http://www.stern.de/politik/deutschland/neue-akten-im-raf-fall-buback-becker-anscheinend-nicht-die-todesschuetzin-1551216.html

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« Reply #151 on: April 01, 2010, 03:14:53 PM »

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[...] Internationale Beobachter und Mitglieder von Menschenrechtsorganisationen melden seit Beginn des Zweiten Tschetschenienkriegs immer wieder schwere Menschenrechtsverletzungen an der tschetschenischen und russischen Zivilbevölkerung sowie an Gefangenen der russischen Truppen in Tschetschenien.

Gerade Verfechterinnen und Verfechter von Menschenrechten sind auch nach Kriegsende – und vermehrt seit Beginn der Präsidentschaft Ramsan Kadyrows – immer wieder Opfer von Anschlägen geworden:

    * Der Leiter des tschetschenischen Hilfswerks „Rettet die nächste Generation“ Murad Muradow und ein Mitarbeiter wurden im April 2005 entführt und ermordet. Dasselbe geschah mit seiner Nachfolgerin Sarema Sadulajewa und ihrem Mann im August 2009.
    * Die Journalistin und Aktivistin für Menschenrechte Anna Politkowskaja wurde am 7. Oktober 2006 in Moskau ermordet. Sie hatte in vielen Veröffentlichungen die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit der russischen Führung in Tschetschenien angeprangert.
    * Der Rechtsanwalt Stanislaw Markelow, der sich für Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Tschetschenien einsetzte, wurde im Januar 2009 in Moskau erschossen.
    * Die Memorial-Mitarbeiterin Natalja Estemirowa wurde im Juli 2009 in Grosny entführt und ermordet.

Nach der Ermordung Estemirowas stellte Memorial ihre Arbeit in Tschetschenien (vorübergehend) ein.

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tschetschenien#Geschichte (31. März 2010)

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[...] Bei der Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater am 23. Oktober 2002 brachten 40 bis 50 bewaffnete islamistische Rebellen, die sich selbst der separatistischen Bewegung Tschetscheniens zurechneten, 850 Menschen in ihre Gewalt und verlangten den Rückzug der russischen  Truppen aus Tschetschenien.

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_im_Moskauer_Dubrowka-Theater (31. März 2010)

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[...] Bei der Geiselnahme von Beslan im September 2004 brachten tschetschenische Terroristen mehr als 1100 Kinder und Erwachsene in einer Schule im nordossetischen Beslan in ihre Gewalt. Die Geiselnahme endete nach drei Tagen in einer Tragödie – bei der Befreiung durch russische Einsatzkräfte starben nach offiziellen Angaben 331 Geiseln.

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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geiselnahme_von_Beslan (24. März 2010)

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[...] Die Anschläge am 29. März 2010 in Moskau waren Sprengstoffanschläge in zwei Stationen der „roten“ Linie der Moskauer Metro in der Innenstadt Moskaus. Zwei Tage nach dem Anschlag erklärte Doku Umarow in einer über das Internet verbreiteten Videoaufnahme, dass er den Anschlag persönlich befohlen habe und kündigte weitere Anschläge an.[1]

Die erste Explosion ereignete sich um 07:56 Uhr Moskauer Zeit (3:56 Uhr UTC) in der Station Lubjanka.[2]

Die zweite Explosion ereignete sich um 08:38 Uhr Ortszeit (4:38 Uhr UTC) in der Station Park Kultury. Sie wurde durch eine zweite Täterin ausgelöst. Diese war zum Zeitpunkt der ersten Explosion mit einem Zug von der Station Sokolniki aus in derselben Richtung unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Zug zwischen den Haltestellen Frunsenskaja und Park Kultury gestoppt und die Passagiere über die Lautsprecher informiert, dass sie aus technischen Gründen den Zug an der nächsten Haltestelle verlassen werden müssen. Als dies etwa 40 Minuten später geschah und sich die Türen öffneten, löste die zweite Tatverdächtige hier die Explosion aus[3], die das Äquivalent von zwei Kilogramm TNT um ihre Hüften gegurtet hatte. Beide Sprengsätze waren mit Bolzen und Muttern vollgepackt, um eine Schrapnellwirkung zu erzielen.[4]

In beiden Bahnhöfen kam es nach den Explosionen zu einer Massenpanik.[5]

Alexander Bortnikow, der Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, gab noch am selben Tag unter Berufung auf ein vorläufiges Gutachten bekannt, dass es sich bei dem verwendeten Sprengstoff um Hexogen gehandelt habe und dass es Hinweise darauf gäbe, dass die Anschläge von kaukasischen Terrorgruppen verübt worden seien.[6] Die Anschläge seien durch Selbstmordattentäterinnen ausgeführt worden.

Bei den Explosionen oder durch ihre Auswirkungen starben 39 Menschen, 120 weitere wurden zum Teil schwer verletzt.[7][8]  Die Zahl der durch die Explosion an der Station Lubjanka getöteten Personen wurde mit 24 und die Zahl der Opfer vom Bahnhof Park Kultury mit 13 angegeben.[9]

[...] Der Anschlag ist einer in einer Reihe von Anschlägen in Russland, die in den letzten Jahren ausgeführt wurden und von denen etliche tschetschenischen Separatisten zugeschrieben werden.[12]

Der tschetschenische Rebellenführer Doku Umarow bezeichnete die Anschläge als Vergeltungsakt für die Tötung von Rebellen durch russische Sicherheitskräfte und kündigte weitere Anschläge an.

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   1. ↑  Chechen rebel says he ordered Moscow Metro attacks  (Englisch)  , British Broadcasting Corporation, 31. März 2010. Abgerufen am 1. April 2010.
   2. ↑ Moscow Metro hit by deadly suicide bombings
   3. ↑ Nikolaj Sergejew. Поезд шахидки (Russisch) , Kommersant, 30. März 2010. Abgerufen am 31. März 2010.
   4. ↑ Two blasts in Moscow Metro, dozens killed (Englisch). RT (29. März 2010). Abgerufen am 29. März 2010.
   5. ↑ Toll from Moscow subway blasts rises to 39: FSB security service’s HQ is in building above one of targeted stations , MSNBC.com, 29. März 2010. Abgerufen am 30. März 2010.
   6. ↑ Kaukasische Terrorgruppen hinter Anschlägen auf U-Bahn vermutet. In: Website der Russischen Agentur für internationale Informationen. RIA Novosti, 29. März 2010, „Bortnikow sagte weiter unter Berufung auf die Gutachter, beim dem Sprengstoff handle es sich um Hexogen. Die Bombe an der U-Bahn-Station Lubjanka sei vier Kilo TNT, die an der Station Park Kultury 1,5 bis zwei Kilo TNT stark gewesen. Die beiden Sprengsätze seien mit Schrauben gefüllt gewesen, um die Explosionen noch gefährlicher zu machen.“, abgerufen am 29. März 2010.
   7. ↑ http://www.tagesschau.de/ausland/ubahnmoskau114.html
   8. ↑ http://www.mchs.gov.ru/
   9. ↑ Тела погибших на "Лубянке" отвезли в морг (Russisch) , Life News, 30. März 2010. Abgerufen am 1. April 2010.
  10. ↑ Wortprotokoll auf Englisch
  11. ↑ http://news.xinhuanet.com/english2010/world/2010-03/29/c_13229439.htm
  12. ↑ Timeline: Terrorism in Russia (Englisch) , CNN, 6. Februar 2004. Abgerufen am 1. April 2010.



Aus: "Anschläge am 29. März 2010 in Moskau" (zuletzt am 1. April 2010 um 15:45 Uhr geändert)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_am_29._M%C3%A4rz_2010_in_Moskau

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« Reply #152 on: June 22, 2010, 09:07:55 AM »

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[...]  Knapp zwei Monate nach dem gescheiterten Anschlag am Times Square in New York hat sich der mutmaßliche Attentäter in allen zehn Anklagepunkten schuldig bekannt.

[...] Shahzad hatte versucht, am 1. Mai auf dem mit tausenden Touristen und Theaterbesuchern bevölkerten Times Square mitten in Manhattan eine Autobombe zur Explosion zu bringen. Doch der Sprengsatz zündete nicht. Shahzad wurde zwei Tage später festgenommen. Er saß bereits in einem Flugzeug und wollte fliehen. Nach Angaben der Polizei war er von Anfang an geständig.
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Der Vater von zwei kleinen Kindern stand nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft im Dienst der radikalislamischen Taliban in Pakistan. In der Anklage wird Shahzad auch angelastet, 12 000 Dollar für den geplanten Anschlag von den militanten Extremisten in seiner Heimat angenommen zu haben. Vor dem Haftrichter warnte Shahzad vor weiteren Attacken gegen Amerika. Wenn sich die USA nicht endlich aus moslemischen Ländern zurückzögen, "werden wir die USA angreifen".

Shahzad soll im Dezember in der pakistanischen Region Waziristan im Umgang mit Sprengstoff ausgebildet worden sein. Sechs der zehn Anklagepunkte könnten ihn jeweils lebenslang hinter Gitter bringen. Der 30-Jährige hatte erst kurz vor der Tat die US-Staatsbürgerschaft erhalten.



Aus: ""Schuldig und hundert Mal mehr"" (22.06.2010)
Quelle: http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/schuldig-und-hundert-mal-mehr/

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« Reply #153 on: August 02, 2010, 03:11:02 PM »

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[...] Die benachbarten Touristenmetropolen Eilat und Aqaba im Süden Israels und Jordaniens sind mitten in der Hochsaison mit fünf Raketen beschossen worden. Bei der Explosion einer Rakete im Hotelbezirk von Aqaba starb nach Angaben des jordanischen Informationsministers Ali al-Ajed ein Mensch. Drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Darunter sollen zwei Taxifahrer gewesen sein. Augenzeugen berichteten von zwei beschädigten Fahrzeugen sowie Glassplittern auf der Straße.
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Nach israelischen Angaben stürzten zwei Raketen, die auf Eilat zielten, ins Meer. Verletzt wurde niemand, es entstand auch kein Sachschaden.

Die Raketen wurden laut der israelischen Polizei mit großer Wahrscheinlichkeit von ägyptischem Territorium aus abgeschossen. Die ägyptische Grenze verläuft direkt südlich von Eilat. Auch jordanische Augenzeugen gaben an, dass sie aus Richtung Ägypten kamen.

Die ägyptischen Sicherheitskräfte bestritten die Vorwürfe umgehend. Auf der Sinai-Halbinsel gebe es keinerlei militante Gruppen.

[...] Bei der Explosion in einem Haus eines ranghohen Mitglieds der im Gaza-Streifen herrschenden Hamas-Organisation wurden nach palästinensischen Angaben mindestens 42 Menschen verletzt. Die israelische Armee bestritt den Vorwurf, sie habe eine Rakete auf das Haus des Hamas-Kommandeurs Alaa al-Danaf im Flüchtlingslager Deir al-Balah abgefeuert.

Nach Augenzeugenberichten aus Gaza könnte es sich um einen "Arbeitsunfall" handeln. In dem Gebäude lebten nach Hamas-Angaben fünf Familien. Außerdem gab es dort zehn kleine Läden.

...


Aus: "Nahost': Extremisten beschießen Touristenzentren am Roten Meer"
ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters (2.8.2010)
Quelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-08/raketen-eilat-aqaba

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