[...] Am frühen Morgen des 2. Dezember 2007 zerstückelte er erst seinen Vater mit einer Machete und verletzte dann dessen Lebensgefährtin schwer. Dann machte er sich auf nach Anchorage, Alaska, wo er am Vormittag den 27-jährigen Jason Wenger erschoss, dessen Auto er daraufhin stahl. Stunden später schoss er willkürlich auf eine 33-jährige Passantin und verletzte sie schwer. Am nächsten Morgen besorgte er sich abermals mit Gewalt ein neues Auto, der 43-jährige Besitzer blieb schwerverletzt am Boden.
Bald darauf klickten die Handschellen, schon am 4. Dezember stand Rogers vor dem Haftrichter.
[...] Der Mord an Wenger und die Attacken auf die Opfer, die er verletzte, hieß es am Freitag in der Urteilsbegründung, seien offenbar ohne jedes Motiv erfolgt, völlig willkürlich, die Opfer wurden nach Zufallskriterien ausgesucht.
Zu keinem Zeitpunkt, sagte der Richter Eric Aarseth am Ende, habe er den Eindruck gehabt, dass Rogers nicht Herr seiner Sinne gewesen sei.
[...] Das Strafmaß lag dann mit 309 Jahren sechs Jahre über der Forderung der Staatsanwaltschaft. Erin Rogers, sagten Prozessbeobachter, habe all die Aufmerksamkeit genossen, die auch die harte Strafe weckte.
Im Forum der "Anchorage Daily News" brachte ein Diskutant bald darauf die Diskussion um Motive, Irrsinn und Strafe auf den Punkt: "Es scheint, er hat bekommen, was er wollte." So armselig ist das wohl.
pat
Aus: "309 Jahre Haft für den Machetenmörder" (14.11.2009)
Quelle:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,661324,00.html-.-
[...] Theorie der ethischen Gefühle (engl. The Theory of Moral Sentiments) ist ein erstmals 1759 in London [ ] in zwei Bänden veröffentlichtes philosophisches Werk von Adam Smith. Er erklärt darin umfassend, aus welchen Gründen es den Menschen möglich sei, füreinander das Gefühl der Sympathie zu empfinden.
[...] Smith geht von der sensiblen Kommunikation der Menschen aus, die sich gegenseitig beobachten, wenn sie miteinander umgehen. In diesem Umgang wird den Menschen durch Erfahrung vermittelt, dass sich die Moral aus der Ähnlichkeit des gegenseitigen Empfindens von Lust, Leid, Pflichtgefühl u. a. ergibt. Die Handlungsweise eines Menschen wird nach Smith in diesem Umgang miteinander dann gebilligt (d. h. in seinem Urteil über das Handeln angenommen), wenn sie auf anständigen und rechtmäßigen Motiven beruht – nicht aber deshalb, weil sie für die Menschen einfach nur von Nutzen ist.
Der Umstand, dass sich die Menschen gegenseitig nach ihren Vorstellungen, also fiktiv, beobachten, treibt sie dazu, sich anständig zu verhalten oder dies zumindest nach außen hin vorzugeben. Für ein tatsächliches Verhalten, welches als recht und billig angesehen wird, müssen sie allerdings ihre Eigenliebe überwinden. In der Konstruktion des unparteiischen Beobachters wird bei Smith ein Begründungsinhalt in einer „Kollektivgestalt“ geschaffen, die entscheidet, was als „fair und anständig“ anzunehmen ist. Dieser Begründungsinhalt manifestiert einen common sense (einen gesunden Menschenverstand), einen Standpunkt, den die Menschen als gemeinsame Basis akzeptieren, sodass dieser fiktive Beobachter in seiner Haltung nicht als Außenstehender wirkt.
Während das Prinzip der Sympathie dem Menschen ermöglicht, die Motive des anderen zu billigen oder nicht zu billigen, erlaubt ihm der unparteiische Beobachter, seine eigenen Motive und sein eigenes Verhalten einer moralischen Bewertung zu unterziehen. Während Sympathie als Fundament der Smith’schen Moraltheorie gesehen werden kann und die Frage beantwortet, welches Prinzip bestimmte Handlungen, Motive etc. als moralisch gut erscheinen lässt, ist der unparteiische Beobachter das Kriterium für Moral und beantwortet die Frage: Welches Verhalten verdient moralische Billigung? Allerdings wird nach Smith dieser Vorstellung nur dann eine bestimmte Geltung zukommen, wenn der Mensch auch den Willen zur Empathie aufbringt, sich in die Rolle des anderen zu versetzen, dem die Sympathie entgegengebracht werden soll.
Aus: „Theorie der ethischen Gefühle“ – Bearbeitungsstand: 22. September 2009, 10:43 UTC.
(Abgerufen: 26. Oktober 2009, 14:27 UTC)
URL:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Theorie_der_ethischen_Gef%C3%BChle&oldid=64790249 -.-
[...] In the absence of laboratory data, Taylor expounds her subject by analysing numerous documented atrocities of the past: including, in addition to well-known horrors such as the Holocaust and the Rwandan genocide, smaller-scale but still appalling examples such as the murderous oppression of the Putumayo in colonial South America. Her definition of cruelty as `unjustified voluntary behaviour which causes foreseeable suffering to an undeserving victim’ may seem cumbersome, but is carefully calibrated to ensure both that the elements of suffering, intentionality and lack of justification are included, and also that the remit of the definition does not become so broad as to be unhelpful (since many actions which one perceives as unwelcome will nonetheless not count as cruel). The sharpness of this definition – plus her further subdivision of cruelty into two categories, callousness and sadism – not only clarifies the terms of the debate, but also helps point towards ways in which cruelty may perhaps be alleviated or even prevented in future.
Cruelty is, in many ways, a thankless topic. A writer on cruelty runs the risk of appearing too cerebral to some readers, too sentimental to others. …
From: “Customer Reviews – Cruelty: Human evil and the human brain by Kathleen Taylor”
By G. Wright (England, 6 Jul 2009)
http://www.amazon.co.uk/Cruelty-Human-evil-human-brain/dp/0199552622
-.-
[...] The fact is that politics and science are implicated in histories of cruelty, and indeed make possible long-distance, thus conscience-free, killing. Moreover, if studies of violent perpetrators tell us anything very clearly, it is that people who harm others, where they are not simply mentally ill, have one thing broadly in common – a deep-seated sense of shame. More often than not, entrenched negative feelings about themselves and others is precisely what drives people to lose control of their “moral passions” and resort to cruel behaviors. To explain current cruelty by stating that societies have simply grown callous is to ignore the millennia of intraspecific violences that predate us. This facile conclusion is simply disingenuous. No societies find cruelty socially acceptable. Most people are quite capable of recognizing wanton violence and they actively moralize and legislate against it. But individuals, usually burdened with deep-seated negative emotions, can construct “reasons” why this violence is functional and necessary, and not simply cruel. …
From: “Review – Cruelty” By Wendy C. Hamblet (2009)
Human Evil and the Human Brain
by Kathleen Taylor, Oxford University Press, 2009
Review by Wendy C. Hamblet, Ph.D., SAC (Dip.),
Oct 20th 2009 (Volume 13, Issue 43)
Source:
http://metapsychology.mentalhelp.net/poc/view_doc.php?type=book&id=5187&cn=135-.-
[...] Freud formulierte ab 1905 die Überzeugung, dass es sich bei der menschlichen Aggressivität um einen Trieb handele. Zunächst wurde dieser Trieb lediglich als Bestandteil der menschlichen Sexualität betrachtet, doch ab 1915 sah man sie auch als Komponente der Ich-Triebe. Unter den Eindrücken des ersten Weltkrieges begann Freud Aggression schließlich zunehmend als eigenen Trieb und Hauptvertreter des Todes- oder Destruktionstriebes (Zerstörungstrieb) zu formulieren.
Die Aussagen Freuds verlangen ein „Glaubensbekenntnis“, sie sind jedoch empirisch (wissenschaftlich) nicht überprüfbar. So besteht das Ziel des so genannten Todestriebes nach Freud darin, Einheiten zu zerstören, wohingegen der Eros, oder Liebestrieb, Einheiten schaffen möchte. Diese beiden Triebe laufen immer gleichzeitig, so dass wir beispielsweise essend eine Sache zerstören, um andererseits uns aufzubauen. So haben die Triebe die Aufgabe sich gegenseitig zu bremsen, nicht aber zu beschneiden, um negative Folgen eines einseitigen Prozesses zu vermeiden. Der Todestrieb, die Aggression, stellt sozusagen ein psychisches Energiepotential dar, das eingesetzt werden kann, um zu verändern. Freud sieht eine Möglichkeit zur Entladung des Todestriebes über den Abwehrmechanismus der Sublimierung, wodurch die gesellschaftlich geächteten Triebe in akzeptierte, alternative Verhaltensweisen umgeleitet werden können. Klassisches Beispiel ist der Sport, der zugleich eine Reduzierung des angestauten Druckes ermöglicht (Katharsis-Theorie). Die Aggressionen können auch verschoben werden, d.h. sich in einem akzeptierten Kontext entladen, bzw. in spezifisch geschaffenen therapeutischen Settings: Das Kind kann die Puppe mit dem Kochlöffel prügeln und so seine angestauten Aggressionen gegenüber der Mutter entladen.
[...] Tedeschi und Felson nennen in ihrer sozial-interaktionistischen Theorie aggressiven Verhaltens drei Motive, die zentral für die Entscheidung zu aggressivem Verhalten sind:
* Streben nach sozialer Macht
Ob aggressive Verhaltensweisen oder positive Verhaltensweisen eingesetzt werden, um soziale Kontrolle zu erhalten, hängt z.B. davon ab, wie wichtig der angestrebte Einflussbereich ist, welche frühere Erfahrungen man mit aggressiven und nicht-aggressiven Verhaltensweisen gemacht hat und welche Alternativen zur Verfügung stehen. Alternativen zur Ausübung sozialer Macht sind z.B. Argumente und Redegewandtheit.
* Gerechtigkeit
Aggressive Verhaltensweisen werden zur Herstellung von Gerechtigkeit vor allem dann eingesetzt, wenn eine Person annimmt, dass eine schwere Provokation und Ungerechtigkeit stattgefunden hat, eine eindeutige Schuld zuweisbar ist und es keine wirksame externe Bestrafungsinstanz gibt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Verhältnis zwischen den am Konflikt beteiligten Personen.
* Positive Selbstdarstellung
Aggressive Verhaltensweisen werden auch zur Herstellung oder Wahrung einer positiven Identität angewendet. Insbesondere sozialer Druck, der z.B. in bestimmten jugendlichen Subkulturen herrscht, in denen aggressives Handeln als Indikator für Männlichkeit gilt, hat Einfluss auf die Entscheidung zu aggressivem Handeln.
Aus: "Aggression" (04/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aggression-.-
[...] Als Persönlichkeitsstörungen bezeichnet man in der Psychiatrie und Klinischen Psychologie verschiedene überdauernde Erlebens- und Verhaltensmuster, die von einem flexiblen, situationsangemessenen ("normalen") Erleben und Verhalten in jeweils charakteristischer Weise abweichen. Sie sind durch relativ starre mentale Reaktionen und Verhaltensformen gekennzeichnet, vor allem in Situationen, die für die jeweilige Person konflikthaft sind. Die persönliche und soziale Funktions- und Leistungsfähigkeit ist meistens beeinträchtigt.
Aus: "Persönlichkeitsstörung" (04/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rungen-.-
[...] Im letzten Kapitel seines Buches betrachtet Groebner sich die Schlachtfelder. „Ungestalt sind hier nur die Verwundeten und Toten, die, ihrer Waffen und Kleider beraubt, nackt und ununterscheidbar werden.” Das gegnerische Individuum werde durch entfesselte Gewalt zu einer Ungestalt verstümmelt und getötet und manchmal durch Kannibalismus oder andere unbeschreibliche Gräuel buchstäblich aufgelöst. ‘Unbeschreibliche Gräuel’? Auch eine derartige Floskel ist für Groebner Gewalt-Darstellung: „Wenn Akte exzessiver Gewalt gegen Personen als ‘unbeschreiblich’ oder ‘unfassbar’ bezeichnet werden, dann hebt der Erzähler damit jeweils die Unterscheidung zwischen Vorstellbarem und Darstellbarem hervor. Genauer gesagt, er präsentiert ihre Diskrepanz selbst als literarisches Instrument oder, um es salopper auszudrücken, als Trick, um der Beschreibung einen besonderen Effekt zu verleihen.” Groebner meint, ebenso wie heutige Gewalt-Darstellungen funktionierten auch mittelalterliche Gewalt-Darstellungen dadurch, dass sie nichts Neues erzählten, sondern auf einen bereits bekannten Kanon von Gewalt-Darstellungen zurückgriffen, der dem Zuschauer von Kirchen, Museen, Theaterbühnen oder sonstigen Orten bekannt war. Materielle Bilder und Erzählungen von der Ungestalt riefen in den Köpfen des Publikums andere, immaterielle Bilder ab, die der Betrachter von anderswo kenne und erinnere - dazu reichten auch schon Anspielungen. Und zwar bis auf den heutigen Tag. „Wir können das, wovor wir uns am meisten fürchten, normalerweise eben nicht sehen.” Effektvolle Gewalt-Darstellung und anonyme Ungestalt sei eng miteinander verbunden. Um diesen Effekt zu schwächen, helfe es nur, dem anonymen Opfer einen Namen zu geben - und es so wieder zu einer Gestalt zu machen.
Aus: " Die Zeichen der Macht" R E Z E N S I O N zu Groebner, Valentin: Ungestalten (th; 29.01.2004)
Die visuelle Kultur der Gewalt im Mittelalter (2003; HANSER)
Quelle: http://www.fh-kehl.de/zeitung/rezensionen/2004/groebner,ungestalten.htm
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[...] "Aus psychologischer Sicht kann man uns eine Handlung nur dann als unser Handeln zuschreiben, wenn es von unseren Motiven bestimmt wird", so Roth. In der Strafrechtstheorie werde aber das genaue Gegenteil als Grundlage für Willensfreiheit angesehen: die Fähigkeit, sich von der Bedingtheit durch Motive zu befreien.
Unterstellt wird seit Kants Vorstellung eines inneren Sittengesetzes, dass grundsätzlich alle Menschen motiviert sein müssten, moralisch-rechtstreu zu handeln oder Strafe zu vermeiden. Allerdings hatte Kant die Frage nach Sittlichkeit, Schuld und Gewissen in die Metaphysik verlagert.
"Unser Rechtsgewissen ist aber das Produkt unserer Erziehung oder Lebenserfahrung und unterliegt wie alle Motive der Persönlichkeitsentwicklung", sagt Roth. "Ich kann mich nicht außerhalb meiner Persönlichkeit und ihrer Geschichte stellen."
Ähnlich sehen es auch Wissenschaftler wie der Frankfurter Hirnforscher Wolf Singer und der Leipziger Kognitionswissenschaftler Wolfgang Prinz, aber auch bekannte Philosophen wie der Amerikaner Daniel Dennett oder sogar Arthur Schopenhauer.
[...] "Jedem Täter müsste angeboten werden, eine Therapie zu machen, statt sich der klassischen Bestrafung, der Geld- oder Freiheitsstrafe, auszusetzen", stellt Rechtswissenschaftlerin Grischa Merkel fest. Dabei dürfe man sich nicht der Illusionen hingeben, eine solche Behandlung sei einfach.
"In Wahrheit verlangt eine Therapie vom Täter viel mehr als der Aufenthalt in einem Gefängnis", sagt Roth. "Die Persönlichkeitsänderung, die dabei stattfinden muss, kann ein sehr schmerzhafter Prozess sein, weil vom Täter verlangt wird zu begreifen, was er dem Opfer an Verletzungen zugefügt hat."
Sind Täter jedoch, wie es Roth annimmt, determiniert, so ist diese Entscheidung natürlich nicht das Ergebnis einer freien Wahl. Allerdings würde dem Täter immerhin ein Handlungsspielraum eröffnet, den das gegenwärtige Rechtssystem nicht bietet.
[...] für Gerichtsgutachter Hans-Ludwig Kröber war bereits die Einführung der verminderten Schuldfähigkeit, des Maßregelsystems und der Sicherungsverwahrung nur "der Versuch, Wiederholungstäter aus der Gesellschaft zu entfernen, in der optimistischen Überzeugung, man könne das System der Strafverfolgung durch ein soziales System der Straftatverhinderung ersetzen."
Man betreibe "Geisterbeschwörung, wenn man glaube, das Allheilmittel sei Therapie", so Kröber. "In Wahrheit lässt die trotz Therapie keiner mehr raus. Man möchte bloß die angestrebte lebenslange Sicherungsverwahrung kaschieren, indem man das Ganze in ein Krankenhaus verlegt."
[...] Mit den Themen Verbrechen, Schuld und Willensfreiheit hat sich Autor Markus C. Schulte von Drach auch in seinem Roman "Der fremde Wille" (Kiepenheuer & Witsch 2009) beschäftigt.
19.10.2009 16:23:38
KOBA2: Zweite Chance?
[...] Was wohl Heinrich Himmler nach erfolgreicher Therapie so erzählen würde?
Er könnte dann mein Nachbar sein: Hauptsache, er grüßt schön und mäht den Rasen.
19.10.2009 15:30:12
FritzWert: Therapie
Da soziale Normen jedoch nie an sich "gut" sind, sondern dem Zeitgeist unterworfen, stellt sich die Frage:
Ist ein Mensch besser, wenn er konfliktfrei lebt?
Ist es "gut", egomanisch dem Geld hinterherzujagen, wie es derzeit herrschende Moral ist?
Kann der Konformist etwas für seinen rückgratlosen Konformismus?
Es zeigt sich wieder einmal, dass Neurobiologen zwar klüger als Psychiater und Juristen sind, aber beileibe nicht klug genug, um ihren eigenen Widersprüchen auf die Spur zu kommen.
Mein "Therapie"-Vorschlag: Sie alle müssen sich fünf mal am Tag mit offen gehaltenen Augenlidern den Film "Clockwork Orange" betrachten...
19.10.2009 15:14:57
euredudheit:
... Leider sind Ursachen für Gewalttaten und die Auswirkungen deriger meiner Meinung nach 2 Paar unterschiedliche Schuhe.
Was bitte hat ein Opfer von der Erkenntnis,dass sein Peiniger nicht versteht was er getan hat,weil er aus einem bestimmten Millieu kommt oder sein Hirn von illegalen Substanzen geschädigt ist.
Aus: "Klassische Strafe oder Therapie" (19.10.2009)
Quelle:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/797/491167/text/11/-.-
[...] Hervorzuheben ist der große jüdische Feiertag Jom Kippur, an dem - etwas verkürzt dargestellt - die Versöhnung mit dem Ewigen dadurch erreicht wird, dass wir uns mit einander versöhnen: Das reuevolle Eingeständnis von Sünden ist eine Bedingung zur Sühne. „Der Versöhnungstag befreit von Sünden gegen Gott, jedoch von Sünden gegen den Nächsten erst, nachdem die geschädigte Person um Verzeihung gebeten worden ist“ heißt es im Talmud.
...
* Seitentitel: Versöhnung
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* Datum des Abrufs: 28. Oktober 2009, 15:47 UTC