COMMUNICATIONS LASER #17
February 07, 2012, 08:19:47 PM *
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Author Topic: [Männlichkeitskonstruktionen... [?] (Notizen)]  (Read 6768 times)
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« on: February 21, 2007, 05:52:09 PM »



Quote
[...] Das Thema ›Männlichkeit‹ ist in den letzten zwei Jahrzehnten zusehends in den Mittelpunkt sozialwissenschaftlichen Interesses gerückt und hat eine Vielzahl oftmals heftiger Kontroversen in den verschiedensten Wissenschaftsdisziplinen entzündet. Diese Diskussionen haben wiederum eine Reihe von literaturwissenschaftlichen, historischen, ethnologischen, sozialwissenschaftlichen und anthropologischen Untersuchungen initiiert, die zu bemerkenswerten Ergebnissen führten. So wurde vor dem Hintergrund feministischer Wissenschaftskritik im Rahmen der Gender-Studien herausgearbeitet, daß, entgegen soziobiologischer Positionen, das soziale Geschlecht (gender) nicht durch das Körpergeschlecht (sex) determiniert wird. Vielmehr konnte festgestellt werden, daß das soziale Geschlecht aus einer Vielzahl in ständiger Wandlung begriffener Bedingungen entsteht.1 Die Analyse dieser Männlichkeit konstituierenden bzw. relativierenden Bedingungen bildet neben der Untersuchung der »verschiedenste(n) Entwürfe« von Männlichkeit und den aus diesen »ontoformativ(en)« Entwürfen resultierenden Wirkungen den Gegenstand kritischer Männerforschung.

Im Sinne Connells, eines der exponiertesten Vertreter sozialwissenschaftlicher Männerforschung, lassen sich Männlichkeiten als »durch das Geschlechterverhältnis strukturierte Konfigurationen von Praxis« beschreiben. »Sie sind von Grund auf historisch; und ihre Entstehung und Wiederherstellung ist ein politischer Prozeß, der das Interessengleichgewicht in der Gesellschaft und die Richtung sozialen Wandels beeinflußt.«


Bruchstück aus: Hans-Joachim Jürgens: "Männlichkeitskonstruktionen in Karl Mays Reiseerzählungen" (Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2003; S. 119)
Quelle: http://karlmay.leo.org/kmg/seklit/JbKMG/2003/119.htm

-.-

Quote
[...] Der Ausbruch des ersten Weltkrieges im Jahre 1914 wurde von den Männern im Allgemeinen sehr
euphorisch begrüßt. Für viele bot sich hier die Chance aus dem monotonen Arbeitsalltag
auszubrechen; die Gelegenheit zu einem wirklich „männlichen Abenteuer“, um zum ersten Mal ihre
ganze Männlichkeit unter Beweis zu stellen.

[...] Autoren wie Otto Weininger („Geschlecht und Charakter“, 1903) sahen die männliche Identität ernsthaft bedroht und
formierten daraus einen Antifeminismus, der oft mit antisemitischen Ansichten verknüpft wurde. Das
19. Jahrhundert ist geprägt von sehr vielen Werken, die das weibliche Geschlecht diffamierten. Später
befassten sich auch Philosophen, Psychologen, Biologen, Historiker und Anthropologen mit diesem
Thema, um den Antifeminismus zu unterstützen.
Der einzige Ausweg aus der Krise sollte die Rückkehr zu einer klaren Polarität der Geschlechter sein,
sodass die Männer ihre Virilität wiedererlangten und die Frauen in den ihr von der Natur
zugewiesenen Bereich zurückkehrten.


Aus: "Männlichkeit und Krieg" - Untersuchungen am Großessay „Der Kampf als inneres Erlebnis“ von Ernst Jünger (Dr. U. Brunotte; 2003/2004)
Quelle: http://www.gender.hu-berlin.de/w/files/ztghausarbeit/maennlichkeit_und_krieg__untersuchungen_am_grossessay_der_kampf_als_inneres_erlebnis_von_ernst_juenger_kuwi_landesfeind.pdf 

-.-

Quote
[...] Als Romancier institutionalisiert [..] reproduziert Sade
(ob bewußt oder ungewollt ist hier einerlei) eine
verbrecherische bzw. mafiotische, gewalttätige, archaische, patriarchale, eine stets als von
Natur aus hegemonial gedachte Männlichkeit (er ist als Autor Macho, männlicher Chauvinist,
Androzentrist und Sexist in einem). Abgesehen von den psychischen Folgen der Einsperrung
bleibt anzumerken, daß gerade das 18. Jh. eine für die traditionellen Männlichkeitsideale
kritische, prekäre Erosion der ständisch-feudal-kriegerischen zur bürgerlichen Gesellschaft
erlebt, was massive Gefühle von Verunsicherung auslöst. Deklassierungsängste zeitigen stets
männliche Aggressivität. So scheint Krafft-Ebing in bezug auf die Person Sades
kurioserweise recht zu behalten, wenn er den Sadismus als „eine pathologische Steigerung des
männlichen Geschlechtscharakters“ (Krafft-Ebing 1997, S. 155) definiert.

[...] Promiskuität als männliches Wunschziel, sprich die Begierde, mit möglichst vielen Frauen zu
schlafen, führt bei Sade zu einer eminenten Aufwertung der außerehelichen Sexualität. Der
geile Marquis will der Weiblichkeit in toto habhaft werden62, sein erotischer Anarchismus,
seine typisch männlichen Sexualphantasien konstruieren sich ein adäquates Frauenbild als
Ideologie: Die Frau sei eben Inbegriff der Wollust von Natur aus. So sagt Madame de Saint-
Ange zu Eugénie: „Ein hübsches Mädchen sollte sich nur damit befassen zu ficken und
niemals zu zeugen“ (Sade o. J., S. 32); oder: „Das Los der Frau gleicht dem einer Hündin oder
Wölfin: Sie gehört allen, die sie begehren“ (a. a. O., S. 63); oder: „In welchem Stand sich eine
Frau auch befinden mag, (…) nie sollte sie ein anderes Ziel (…) haben, als sich vom Morgen
bis zum Abend ficken zu lassen“ (a. a. O., S. 69); oder: „Verwünscht sei die Frau, die es sich
einfallen ließe, auf ihren Gatten eifersüchtig zu sein! Wenn sie ihn liebt, sollte sie mit dem
zufrieden sein, was er ihr gibt“ (a. a. O., S. 73f.); oder: „Sie hat nur Vorsorge zu treffen, daß
sie keine Kinder macht, oder (…) das Kind abtreiben zu lassen“ (a. a. O., S. 75); oder:
„Sobald ein junges Mädchen die erste Wollust empfindet, ist für es die von der Natur
bestimmte Zeit gekommen, sich zu prostituieren.“ (a .a. O., S. 244) Das Wesen der Frau ist
Sade zufolge die Polygamie, die Promiskuität; Madame de Saint-Ange: „Ficke, mit einem
Wort, ficke; dazu bist du auf der Welt.“ (a. a. O., S. 64) Und werde der „inferioren“
weiblichen Vernunft ihr eigener Wesensgrund nicht gleich faßlich, so tue dies nichts zur
Sache, denn: „Eine Frau nimmt unerhört rasch die Grundsätze desjenigen an, von dem sie
gefickt wird.“ (Sade 1990, S. 63)


Aus: "Mafia, Staat und Männlichkeit - Über mafiotische bzw. verbrecherische Männlichkeit bei Donatien Alphonse Francois Marquis de Sade (Hausarbeit von Schwerzler Michael; 2003; INSTITUT FÜR POLITIKWISSENSCHAFT DER UNIVERSITÄT WIEN (HUMAN- UND SOZIALWISSENSCHAFTLICHE FAKULTÄT))
Quelle: http://evakreisky.at/onlinetexte/schwerzler_de_sade.pdf

« Last Edit: August 13, 2009, 12:13:57 AM by Textaris(txt*bot) » Logged
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« Reply #1 on: February 22, 2007, 01:11:21 PM »




Bildfundstelle: Pop Occulture
http://www.timboucher.com/journal/2007/02/22/clone-somebody-for-their-birthday/


« Last Edit: October 09, 2007, 01:11:43 PM by Textaris(txt*bot) » Logged
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« Reply #2 on: February 25, 2007, 12:47:37 PM »

Quote
[...] Gegenwärtig geschehe in unserem Land eine Umerziehung größeren Ausmaßes beklagte vor einigen Tagen der Medienwissenschaftler Norbert Bolz in gewohnt deutlichen Worten ("Selbstverwirklichung ist Idiotismus"):
Einer "verblüffenden Allianz zwischen Feministinnen, Politikern und Bevölkerungswissenschaftlern" gehe es "um die Konstruktion einer anderen männlichen Geschlechterrolle", um den "neuen Mann".

[...] Unzählige Forumsbeiträge, die aufgrund eigener Erfahrungen über das Evergreen-Paradoxon lamentieren oder echauffieren, wonach Frauen zwar offiziell den fürsorglichen, netten Typen einfordern, aber wenn's darauf ankommt zu den "Alphatierchen" überlaufen.

Quote
Nach meinen Beobachtungen lassen sich viele Frauen noch lieber schlagen, alsdass sie auf einen Mann mit Schürze stehen. Das hält sie dann aber nicht ab, zu jammern über die Hausarbeit... Das mag in einigen Schichten/Generationen nicht mehr ganz so krass sein... aber dennoch... ich bin ja schließlich der "schwule Freund" dem man so was dann - nach viel Alkohol - erzählt.Wenn man sich die Sache dann fallweise mal genauer anschaut, sind die Schläger meist die viel größeren Weicheier als die Schürzenträger. Aber das wird irgendwie nicht so wahrgenommen, oder wenn dann nur intellektuell und nicht gefühlsmäßig. Die schlimmsten männlichen Feiglinge/Weicheier habe ich übrigens unter Sportlern gefunden. Ich meine Menschen in deren Leben der Sport eine sehr große Rolle spielt. Keine Ahnung warum das so ist. Vielleicht auch nur Zufall.

[...] neben unterschiedlich überzeugenden und amüsanten Anschauungen über das, was einen Mann ausmacht, schon mal die prosaische Realität gegenüber: Nur wenige Haushalte mit Kindern können sich Angestellte leisten. Der Doppelverdienst ist oft eine reine Überlebensfrage, wenn man nicht in Ampermoching leben will. Und auch die Haus-Arbeit muss getan werden. Dass Mann und Frau sich diese teilen, ist keine ideologische "Neukonstruktion", sondern ergibt sich aus der blanken Notwendigkeit. Der Mann, der gut verdient und nie zuhause ist, hat wiederum meist eine notorisch beleidigte Ehefrau. Zum anderen zeigen sich in der Hausarbeit, wie in vielen anderen Arbeitsbereichen, sehr wohl Geschlechtsunterschiede: Männer werden durch Hausarbeit nicht femininer. Sie streichen Butterbrote anders, wickeln anders, putzen anders und kochen besser (kleiner Scherz am Schluss).

Quote
24. Februar 2007 16:01
Zusammenfassung
chronoz

Zusammengefasst will mir also eine Schwuchtel (Entschuldigung) mit
einem "Weiberjob" (Medienwissenschaftlerin), sagen ich werde von den
Medien verweiblicht und müsse nun den Macho herauskehren um auch
weiterhin begehrenswert zu bleiben. Der genannte Herr (Tunte??) will
mir darüber hinaus noch erzählen "körperliche Züchtigung" durch den
Mann sei Frauen lieber als einer der Kocht,

Habe ich das so richtig verstanden??


Quote
25. Februar 2007 4:58
nasruddin

Widersprüchliche Anforderungen
und Wünsche sind der Normalzustand.

Der durchschnittliche Anforderungskatalog sieht etwa so aus:
Männer wollen Frauen, die:

- gut aussehen und gut im Bett sind
- die halbwegs intelligent sind, aber nicht intelligenter als der Mann
- die Karriere machen und zum Haushalt wirtschaftlich beitragen
- die den Haushalt schmeißen, die Kinder erziehen
- sich keinen teuren Schnickschnack wie Schmuck oder NIppes kaufen
bzw. sich wünschen, das der Mann ihnen das kauft

Frauen wollen Männer, die (ich spekuliere hier mal)
- männlich sind, im Sinne von ein bißchen Macho, aber bitte nicht zu viel
- karrierebewußt, selbstbewußt, selbstständig, sportlich sind
- intelligent sind, aber nicht zu sehr abgehoben
- zuverlässig, spontan, abenteuerlustig, romantisch sind
- auch mal den Haushalt schmeißen, die Kinder erziehen

[...]


Aus: "Das bisschen Haushalt..." Von Thomas Pany (TP; 24.02.2007)
Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24709/1.html

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« Reply #3 on: February 28, 2007, 11:10:33 AM »

Quote
[...] man halte sich vor augen, das z.b. eine drogensüchtige prostituierte mit ihrem liebes-lohn den sprengstoff bezahlt
der gegen UNSERE soldaten eigesetzt wird!


Aus: " Kann die Nato den Krieg in Afghanistan gewinnen? - ja!!!!" Von dyonisos75 (27.02.2007)
Quelle: http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=992068&postcount=17

-.-

Quote
[...] Ein Korrelationsgradmesser ist ein Messgerät in der Ton- bzw. Audiotechnik, mit dem die Beziehungen zwischen den beiden Kanälen (rechts und links) einer Stereo-Audioaufnahme messtechnisch festgestellt werden können.


Aus: "Korrelationsgradmesser" (02/2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Korrelationsgradmesser

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« Reply #4 on: February 28, 2007, 12:04:39 PM »

[...] Vor allem die Eier haben es mir angetan...

[...] Das Vergessen jener Geschehnisse, die diesen Krieg ausgelöst haben...

[...]  so was nennt mann EIER haben und dem gegner sowieso nicht ernst nehmen - das ist fakt...

[...] zu lasch sind und keine Eier haben eine wirksame Politik zu betreiben...

[...] Dicke Eier haben und die Nachttischlampe halten...

[...] Ich mein eher sowas für Leute die richtig Eier haben...

[...] daran merkt man auch das manche keine Eier haben, sorry ist aber so...

[...] junge muss der Mann Eier haben...

[...] auf gut Deutsch nicht die Eier haben in irgendeine Schlacht auszutiehen...

[...] Journalisten nicht mal die Eier haben zu schreiben, das die verbreiteten...

[...] Im übrigen muss man sich ja schon bei jedem Krieg fragen: Wofür führt man den...

[...] "Willst Du mit dem Krieg anfangen oder auch die Eier haben denjenigen die nicht zu dem stehen was...

[...] Ich glaube das Klinsmann nie die Eier haben wird und zugibt das er bei der...

[...] Ich finde die Vereinigten Nationen sollen mal zeigen dass sie noch Eier haben und helfen...

[...] nicht die Eier haben, zu sagen, wer sie sind, ist das schon verdammt schäbig...

[...] weil sie nicht die Eier haben um die Amerikaner anzugreifen, also töten sie Unschuldige...

-.-

----------

-.-


Quote
[...] EY EY IHR HURESÖHNE ICH FICK EUCH ALLEEE WAS LABERT IHR [identität x] ALTER ICH FICK EUCH MAN IHR HUNDE KOMMT BLASEN MAN ICH FICK EUR MÜTTERN ALTER KOMMT DOCH BLASEN WEN IHR SO GROSE FRESE HABT KOMMT BLASEN MAN KOMMT BLASEN MAN IHR HUNDEFICKER WAS WAS LABERT IHR [identität x] MAN ICH WERD EURE MÜTTERN FICKEN ALTER KOMMT BLASEN MAN

[identität y] / - / [ort x] / Sonntag, 30. April 2006 9:44

-.-

[...] ich fick euch alle was labert ihr über [identität x] und [identität x] alter ich fick euch alle ihr huresohne ihr könt nix nur schreiben wer das geschriben hat der sol mal vor eine [identität x] sagen der wird gefickt oder der sol mal vor mir sagen alter ich fick seine mutter kommt alle blasen wer was gehgen [identität x] hat der sol mal bei mir kommen wallah ich fick der jenige der was gehgen [identität x] hat was labert ihr da fürn mül kommt sagt doch vor eine [identität x] sag nur eine mal scheiß [identität x] der wird dir zeigen was scheiß [identität x] ist du hund ich fick alle wer was gehgen [identität x] hat alter und dir [identität x] fick euch auch ihr huresohne kommt blasen ey ich werd deine mutter ein blasen alter du hundeficker deine mutter werd ich ficken du hundefickker hahahahahahahahahahahahaahahhaahhahahahahahahaah KOMMT ALLE BLASEN ALTER ICH WERD EUCH ALLE FICKEN MAN WAS LABERT IHR HIR KOMMT BEI MIR IN BERLIN WALLAH ICH WERD EURE MÜTTERN FICKEN IHR HUNDESÖHNE NUR WER WAS GEHGEN [identität x] HAT ICH WERD MEINE SCHWANZ IN DEINE MUTTER IHR ARSCHLOCH REIN STECKEN KOMMT BLASEN ALTER HAUT MAL AB MAN ICH WERD DEINE KLEINE SCHWESTER FICKEN MAN DU HUND WAS LABERD IHR DA ÜBER [identität x] IHR HUNDEFICKER WER DAS GEDCHRIBEN HAT DER SOL MAL BEI MIR KOMMEN UND DIE WÖRTER SAGEN ALTER ICH WERD DENN INS ARSCHLOCH FICKEN KOMMT BLASEN IHT HUNDE JALLAH BYE IHR HUNDEFICKER

[identität] / [identität]@hotmail.de / [ort x] / Sonntag, 30. April 2006 8:57

-.-

ihr affenkinder

Was seit ihr über haupt für votzen [identität x]???

[identität y] / / Freitag, 28. April 2006 13:38

-.-

ich ficke [identität x] [identität y]

ich bin [identität x]  ich ficke [identität y] beharte möpsis o yeahhhhhhhhhhh komm on

[identität x] / [identität x]@hotmail.com / [ort x] / Montag, 24. April 2006 13:09

-.-

Fuck

die [identität x] ficken deine ganze [identität y] familie du [identität z]...

[identität x] / [identität x]@hotmail.com / [ort x] / Montag, 17. April 2006 15:56

Bruchstücke aus: "ROYALBUNKER /mailorder:  Forum: M.O.R. : N.L.P. - Kommentare... " (~2006)


Quelle: http://royalbunker.com/mailorder/forum/mornlp_020.php?PHPSESSID=d89d46bffe360bd9f0706af6a56065e8
(15.03.2007: Link + Text nicht mehr verügbar (gelöscht (?))...

« Last Edit: March 15, 2007, 02:57:45 PM by lemonhorse » Logged
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« Reply #5 on: February 28, 2007, 08:41:30 PM »

Quote
[...] Die Soziale Rolle ist ein dem Theater entlehnter Begriff der Soziologie und Sozialpsychologie, der die Gesamtheit der einem gegebenen Status (z. B. Mutter, Vorgesetzter, Priesterin etc.) zugeschriebenen kulturellen Modelle darstellt (Definition nach Linton). Dazu gehören insbesondere vom sozialen System abhängige Erwartungen, Werte und Verhaltensweisen (→Rollenerwartungen), die an den die entsprechende Position einnehmenden Akteur gestellt werden. Die Rollentheorie beschreibt, welche Spiel- und Handlungsfreiräume dem Individuum in einer Rolle offenstehen, wie es die gesellschaftlich vorgegebenen Rollen erlernt, verinnerlicht und ausfüllt.


Aus: "Soziale Rolle" (02/2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rollenmodell

-.-

Quote
[...] Seit den Anfängen des Kinos erleben wir den Mann in der Rolle des Helden, er dient als Traumpartner und Role-Model. Doch mit der Zeit offenbaren sich auch Brüche: Protagonisten scheitern, Mann-Sein wird zum Problem, unmännliches Verhalten zum Indiz von Schwäche. [...] Beiträge über Actionfilme (Rambo, Die Hard), Western (High Noon, Unforgiven), Science-Fiction (die Star Trek-Captains), die Schauspieler Götz George und Richard Gere, Komikerpaare wie Laurel & Hardy, maskuline Frauenfiguren (Baise-Moi), die filmischen Männerwelten Stanley Kubricks, den jungen Regisseur des New-Queer-Cinema Gregg Araki und Filme aus der Subkultur der schwulen Leder-Szene von Jean Genet bis R.W. Fassbinder.

Über den Autor:
Thomas Klein ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Filmwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.


Aus: "Männer - Machos - Memmen. Männlichkeit im Film" von Christian Hißnauer, Thomas Klein (Verlag: Bender, Mainz (Juli 2002))
Quelle: http://www.amazon.de/M%C3%A4nner-Machos-Memmen-M%C3%A4nnlichkeit-Film/dp/3980652890

-.-

Quote
[...] Mit dem "Wilden Westen" erschufen sich die Amerikaner ihren nationalen Gründungsmythos, der im Western unzählige Male heraufbeschworen wurde. Martin Weidinger zeigt, dass in Western-Filmen bestimmte Vorstellungen über Gemeinschaften - von der kommunalen bis zur staatlichen Ebene - vermittelt und Rollenangebote und Identitätsmodelle für Frauen und Männer bereitgestellt werden. Deren Analyse macht politische und gesellschaftliche Entwicklungen in den USA nachvollziehbar - bis hin zur Selbstinszenierung des derzeitigen Präsidenten George W. Bush.


Aus: "NewsLetter 82: Männerforschung" (18.11.2006)
Quelle: http://www.onb.ac.at/ariadne/17afmd82.htm

-.-

Quote
[...] "Er war hässlich, er war stark, und er hatte Würde", lautet die Inschrift auf John Waynes Grab. Der Star hatte die kernigen Worte kurz vor seinem Tod am 12. Juni 1979 selbst gewählt. Aufrichtigkeit, Männlichkeit und penetranter Patriotismus waren im Film wie im Leben die Ideale, für die das Western-Idol geradestand.

Sein Tod war wie eine große Hollywood-Inszenierung. Als er am Sterbebett lag, erschienen die ersten Sonderausgaben der Boulevardblätter, dann startet ein Fernsehsender die erste Retrospektive. Ronald Reagan, späterer Präsident der USA und in jüngeren Jahren ein eher glückloser Filmdarsteller, schwärmte von seinem Vorbild: "Niemand vertritt die Werte unseres Landes so wie er.


Aus: "Ein kerniger Patriot - bis zur Penetranz John Wayne" (Marion Michael Morrison; 2006 Prisma)
Quelle: http://www.prisma-online.de/tv/person.html?pid=john_wayne

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Source: Texas-Marshal - Band 93
Cover Picture (Cutout): "Bill Waco - Mann des Gesetzes"; Bastei; Band 93
(Secondhand Bookshop 02/2007)

See also: "IN MY ARMS" - Find out more about the "carry phenomenon" here !
Source: http://lordcarry3.tripod.com/index.html

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Source: Jack Slade" - Band 340
Cover Picture (Cutout): "Jack Slade"; Bastei; Band 340
(Secondhand Bookshop 02/2007)

-.-



Fundstelle: http://welteninwelten.blogspot.com/2007/03/paper-trail-8.html

« Last Edit: March 15, 2007, 02:53:53 PM by lemonhorse » Logged
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« Reply #6 on: August 21, 2007, 11:00:15 AM »

Quote
[...] So hat der indische Psychoanalytiker Sudhir Kakar in seinen Untersuchungen zu den Massakern zwischen Muslimen und Hindus in Hyderabad im Jahr 1990 erkennen müssen, dass alle "Killerkommandos der feindlichen Parteien von ihrer Gruppenstruktur und von ihrem gekränkten Männlichkeitsethos sehr ähnlich waren".

Der Entwürdigung mit Kampf zu begegnen, bildet, wie der Religionssoziologe Mark Jürgensmeyer festgestellt hat, immer häufiger den Hintergrund von Fällen religiöser Gewalt. Es geht um eine Art "symbolischen Machtgewinn von Männern", so Jürgensmeyers Resumée, "deren traditionelle sexuelle Rolle, ihre Männlichkeit, als gefährdet erscheint". Auch die Islamwissenschaftlerin Friederike Pannewick erkennt im arabischen Raum eine zunehmende Vergeschlechtlichung der Gewalt, wobei die Verletzungen im Krieg "bereits seit der ersten Intifada als Initiation in Männlichkeit" gedeutet werden.

Nicht immer agierten die selbsternannten Helden am Rande der Gesellschaft oder im Kontext neoislamisch-nationalistischer Bewegungen. Nationaler Heroismus und damit die Bereitschaft, sich für sein Vaterland oder eine "höhere Sache" zu opfern, gehörte vielmehr im 19. Jahrhundert zum Kern der nationalstaatlichen Legitimitätsdiskurse in Europa.

Noch 1915 hatte Werner Sombart kategorisch von "Händlern und Helden" gesprochen und davon geschwärmt, dass die "heldische deutsche Nation" diesen Kampf gegen die "händlerische englische Gesinnung" ausfechte. 1932 verkündet Jünger nun mit Blick auf das elende Sterben der "Jugend von Langemarck" den Tod des alten Heroismus. Denn mit dem Zusammenbruch des begeisterten Opfermutes von Langemarck im Mündungsfeuer der Maschinengewehre sei zugleich der alte Held des pro patria mori geschlagen worden: "Freier Wille, Bildung, Begeisterung und der Rausch der Todesverachtung reichen nicht zu, die Schwerkraft der wenigen hundert Meter zu überwinden, auf denen der Zauber des mechanischen Todes regiert."

Es geht hier um nichts weniger als den Untergang des christologisch gefärbten Traums vom individuellen Kämpfer, der sich mit seinem eigenen Körper stellvertretend für die Allgemeinheit opfert. Dessen Abgesang inszeniert Jünger allerdings mit siegesgewissem Blick auf eine kommende Gattung von Kämpfern und Waffen, in denen sich die neuen Kriegstechnologien mit dem Organischen auf eine Weise mischen würden, dass diese zu unempfindlichen "Stahlgestalten", jene zu "sehenden Bomben" , ja zu "menschlichen Geschossen" mutierten. Kamikaze und Cyber War avant la lettre.

Heute leben wir endgültig in einer postheroischen Gesellschaft, lautet die Zeitdiagnose, die zuletzt von Herfried Münkler angesichts des Verschwindens von Heroenkult und Opferbereitschaft in den westlichen Gesellschaften und der Beendigung zwischenstaatlicher Kriege bei gleichzeitiger Zunahme von urbanem Lebensstil, Handel und Austausch, vertreten wurde. Nun werde mit dem Terrorismus, der jeden treffen könne, dieses Sicherheitsbewusstsein von einem "bis zum äußersten gesteigerten Heroismus" radikal in Frage gestellt.

Nicht allein die Religionen kehren auf die politische Bühne zurück, sondern auch die Heroen. Dabei scheint sich das Bedrohungsszenario, wie es Jünger mit dem Fall Langemarck entworfen hatte, ins Gegenteil zu verkehren: Waren damals die schlecht ausgerüsteten jungen Freiwilligen trotz gesteigerten Opfermuts und Kampfeswillen der maschinellen Übermacht von Kanonen und Maschinengewehren hilflos ausgeliefert, so vermögen heute bis zum Äußersten entschlossene Selbstmordattentäter allein mit ihren zu Waffen aufgerüsteten Körpern die kriegstechnisch hoch überlegenen westlichen Gesellschaften zu erschüttern.

Aber in welchem Zusammenhang stehen neofundamentalistische Varianten von Religion und neuer Heroismus? Und wie, wenn überhaupt, hängen damit die Amok laufenden jungen Männer in den USA zusammen, die sich religiöser Rhetorik und gewalttätiger Actionfilm-Scripte bedienen, um ihre Männlichkeits-Krise tödlich zu agieren?



Aus: "Logik und Pathologie des Helden - Die Krise der Männlichkeit" Von ULRIKE BRUNOTTE (21.08.2007 )
Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1194735&em_cnt_page=2

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Quote
[...] Der Attentäter, der keine Reue zeigte, hatte seine Anwälte im Dezember 2000 angewiesen, nichts mehr gegen seine Hinrichtung zu unternehmen. Er verzichtete auf das Recht, vor der Hinrichtung ein letztes Wort zu sprechen. Stattdessen hinterließ er einen handschriftlichen Brief, in dem er das Gedicht Invictus des englischen Dichters William Ernest Henley zitiert. Er fühlte sich unbesiegt (Invictus) und äußerte zuvor in diesem Zusammenhang, es stünde 168:1 für ihn.

http://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_McVeigh (08/2007)

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Quote
[...] „Verletzte Ehre“ wurde und wird in Gesellschaften/Kulturkreisen, in denen das Ansehen eines familiären, ethnischen oder religiösen Kollektivs über das Wertesystem des Individualismus gestellt wird, unter offener Missachtung rechtsstaatlicher Prinzipien (Gewaltmonopol des Staates) auf gewaltsame Weise „wiederhergestellt“ (vgl. Rache, Duell, Ehrenmord).

Das Streben einer Person nach Ruhm oder Ehre führte und führt nicht selten zu persönlichen und äußeren Konflikten.

Das Gegenteil der Ehre ist die Schande. In der westlichen Welt ist hiermit oft eine persönliche Blamage oder der Verlust an Würde gemeint.

Zitate:

    „Sah Friedrichs Heldenzeit und kämpfte mit ihm in all seinen Kriegen. Wählte Ungnade, wo Gehorsam nicht Ehre brachte. “

    – Johann Friedrich Adolf von der Marwitz, auf dessen Grabstein

    „Die Ehre ist, objektiv, die Meinung anderer von unserem Wert und, subjektiv, unsere Furcht vor dieser Meinung.“

    – Arthur Schopenhauer

    „Die Ehre ist - - die Ehre.“

    – Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm


http://de.wikipedia.org/wiki/Ehre (08/2007)

-.-

http://de.wikipedia.org/wiki/Held

-.-

Quote
[...] Viele Superhelden haben Geheimidentitäten und Codenamen und tragen farbenfrohe Kostüme.


http://de.wikipedia.org/wiki/Superheld (08/2007)

-.-

http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhm

-.-

Quote
[...] Ein Antiheld (Gegenheld) ist ein Figurentypus der darstellenden Kunst (Literatur, Film oder Comic). Während die dramatische Hauptfigur (der Protagonist) einer Geschichte durch seine überlegene Charakter-, Verstandes- oder moralische Stärke zur Identifikation einlädt, ist es beim Antihelden die Schwäche in einer dieser Hinsichten, die sympathisch wirkt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Antiheld (08/2007)

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« Reply #7 on: September 02, 2007, 07:03:01 PM »

Quote
[...] Als Phallus (latinisierte Form des griechischen φαλλός, phallós) bezeichnet man heute insbesondere in kulturgeschichtlichen Zusammenhängen das erigierte männliche Glied. Der Phallus gilt seit Jahrtausenden als Symbol für Kraft und Fruchtbarkeit.


Aus: "Phallus" (09/2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Phallus

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Quote
[...] Als Imponierverhalten (engl.: overawing) wird in der Verhaltensbiologie ein angeborenes Droh- und Lockverhalten bezeichnet, das bei rivalisierenden Geschlechtsgenossen eine einschüchternde, und auf das andere Geschlecht anziehende Wirkung ausüben soll. Imponierverhalten beruht grundsätzlich auf zur Schau gestellter Potenz oder Vitalität, die für die sich dabei siegreich behauptenden, meist männlichen Rivalen mindestens in der Kopulation mit den so 'eroberten' Weibchen gipfelt.


Aus: "Imponierverhalten" (09/2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Imponierverhalten

-.-

Quote
[...] Das spanische Lehnwort Macho (sprich: [ˈmatʃo]) bezeichnet in der deutschen Umgangssprache einen Mann, welcher sich stark an den traditionellen Bildern der männlichen Geschlechterrolle orientiert. Im Sinne dieses Männlichkeitsverständnisses ist es ein sich übertrieben männlich gebender Mann. Er grenzt sich von sogenannten „Softies“ und „Frauenverstehern“ ab.

[...] Im Spanischen bedeutet „macho“, angewendet auf Tiere, lediglich „männlich“ als Gegenwort zu „weiblich“ („hembra“). Auf Menschen angewandt unterstreicht der Begriff macho, durchaus positiv verstanden, die Männlichkeit. Erst als „machismo“ wird daraus der Männlichkeitswahn, der dann im deutschen Lehnwort wiederzufinden ist. Der „machista“ steht unter dem Zwang, seine Männlichkeit in der Gesellschaft, notfalls auch gegen seine eigenen Interessen, unter Beweis stellen zu müssen; das bezieht sich sowohl auf die „Verteidigung der Ehre“ wie auch auf sexuelle Herausforderungen.

Der weibliche Gegensatz zum „Machismo“ (speziell in Lateinamerika) ist der „Marianismo“.

[...] Machos werden meist folgende Charakter-Eigenschaften zugeschrieben:

    * konservative Denkweise (z. B. „Frauen gehören hinter den Herd!“)
    * offensives, aggressives und draufgängerisches Verhalten
    * Imponiergehabe und Narzissmus
    * unhöfliches, überhebliches und herablassendes Verhalten
    * Pflege von Ritualen des Kräftemessens: sie messen sich gerne mit anderen Männern in allerlei Wettkämpfen (z. B. Armdrücken, Beindrücken, Fingerhakeln, illegale Autorennen)
    * die Neigung zu prestigeträchtigen Statussymbolen (z. B. ein imposantes Auto, Motorrad)
    * frauenverachtende Sprüche (z. B. „Frauen und Technik!“ oder „Männer haben doch nichts gegen die Frauenbewegung, sie muss bloß rhythmisch sein!“)
    * exzessives und offensives, oft krankhaft übersteigertes Ausleben von Heterosexualität, wobei von der Frau passive und / oder aktive Unterwerfung erwartet und auch teilweise erzwungen wird.


Aus: "Macho" (09/2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Machismo

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Quote
[...] Piropos sind eine harmlose Ausdrucksform des Machismo und im spanischen und lateinamerikanischen Raum allgegenwärtig. Wo auch immer eine Frau dort alleine unterwegs ist, wird sie früher oder später Piropos von wildfremden Männern erhalten. Hinter diesen kleinen Schmeicheleien stecken in den seltensten Fällen ernste Absichten, sie sind oft kaum mehr als aufmunternde Floskeln. Einige Männer fassen sie jedoch als Kunstform auf und versuchen, ihre Piropos in geist- und witzreiche kleine Meisterwerke zu verwandeln. Spanische Gigolos verwenden Piropos gezielt, um reiche Urlauberinnen zu bezirzen.

Während einheimische Frauen an Piropos gewöhnt sind und nur selten darauf reagieren, legen Fremde sie oft als alberne Anmachsprüche oder sogar sexuelle Belästigung aus.


Aus: "Piropo" (09/2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Piropo

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Quote
[...] Interpretation (v. latein. interpretatio „Auslegung, Übersetzung, Erklärung“) bedeutet im allgemeinen oder alltäglichen Sinne das Verstehen oder die Deutung der zugrundegelegten Bedeutung, Aussage oder des Kontextes.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Interpretation (09/2007)

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Quote
[...] Ein Bedürfnis ist das Verlangen oder der Wunsch, einem empfundenen oder tatsächlichen Mangel Abhilfe zu schaffen.


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bed%C3%BCrfnis (09/2007)

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Quote
[...] Der Ödipuskonflikt bezeichnet eine Theorie der Psychoanalyse Sigmund Freuds, wonach jedes männliche Kind im Laufe seiner Entwicklung eine „ödipale Phase“ durchläuft, in der es die eigene Mutter begehrt und mit dem Vater rivalisiert. Von einem Ödipuskomplex spricht man, wenn der Erwachsene immer noch in dieser Problemstellung verharrt, der kindliche Konflikt also nicht befriedigend gelöst werden konnte. Allerdings wird der Begriff Ödipuskomplex oft auch synonym im Sinne des kindlichen Ödipuskonflikts gebraucht.

[...] Freud greift die Figur des Ödipus auf, um mit ihm eine Beobachtung zu beschreiben, die er im Laufe seiner psychoanalytischen Therapietätigkeit bei seinen Patienten machte. Nach Freud findet sich im Unbewussten der Patienten ein sexuelles Begehren gegenüber der eigenen Mutter, das aber in der Regel verdrängt ist. Weil das begehrende Kind dementsprechend mit dem Vater um die Gunst der Mutter rivalisiert, will es den Vater unbewusst töten, um seinen Platz einzunehmen. Auch das Mädchen strebe danach, seinen Vater zu besitzen, und rivalisiert entsprechend mit der Mutter, wie Freud in seiner Schrift Das Ich und das Es (1923) ausführt. Carl Gustav Jung fand für die weibliche Variante des Ödipuskomplexes den Begriff Elektrakomplex.


Aus: "Ödipuskonflikt" (09/2007)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96dipus-Komplex

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Quote

[...] Natürlich ist mir bewusst, dass es durchaus zu den urbanen Mannbarkeitsriten gehört, möglichst grauenhafte Filmszenen zu kennen und cool zu finden...

[...] hinter der Fassade des lieben friedenserhaltenden Soldaten doch wieder der Barbar mit allen Mannbarkeitsriten, die dazu gehören.

[...] Einerseits weiß ich ganz genau, dass Alkohol einen unglaublichen Reiz auf Jugendliche ausübt und dass auch sehr viele "Mannbarkeitsriten" mit diesem Stoff...

[...] und vor allem mit jungen Türken, die in Deutschland aufwuchsen und trotzdem dem Druck uralter Mannbarkeitsriten ausgeliefert sind.

[...] Mannbarkeitsriten. Neuzeugung 3. Der Heldenmythos. Muttertötung und Selbstzeugung...

[...] Sie wären somit auch Mutproben wie letztere Bestandteil sind der Mannbarkeitsriten bei Stammesvölkern. Angst und Angstüberwindung gehören somit zu Prüfungen...

[...] Sie rückt so in die Nähe archaischer Mannbarkeitsriten und Initiationsrituale: "It´s an honest, consensual violence, it´s not victimizing violence...

[...] Das Alter bringt es auch mit sich, dass nicht nur Mannbarkeitsriten geprobt werden. Opas Enkel hat auch eine Freundin.

[...] Auf dem Paukboden als Stätte von Mannbarkeitsriten und Mutproben holten sich die Studenten der schlagenden Verbindungen in Duellen auffällige...

[...] Kritiker sehen in ihrem System von Über- und Unterordnung, ihren groben Sauf- und Mannbarkeitsriten, ihren blutigen Duell-Praktiken eine "Schule der Nation"...

[...] Nach allem, was wir wissen, dienten diese schmerzhaften und langwierigen Initiations- und Mannbarkeitsriten keineswegs der Vorbereitung auf einen Kriegsfall...

[...] Wie z.B. die Mannbarkeitsriten afrikanischer Stämme. Scheinen uns diese aus unserer modernen Sicht her primitiv, so haben sie doch...

[...] Im Süden Afrikas wurden oft Geister nachgeahmt oder Mannbarkeitsriten abgehalten, bevor sich im 20 Jahrhundert...

[...] Und genau das ist der Zusammenhang, in dem die "demonstrativen Mannbarkeitsriten" funktionieren. Ästhetisierung der Gewalt...


Suchmaschienen Textbrocken zu "Mannbarkeitsriten" (09/2007)

-.-

Quote
[...] Pressespiegel:

Laut Alexandra Seitz wirkt 300 wie ein Magnet für Interpretationen aller Art. [...] es ändert sich nichts an der Schlichtheit der Perspektive. Man könnte in 300 aber auch einen bösen Witz vermuten, der pathetische Reden von Ruhm, Ehre, Gerechtigkeit, Vernunft und Freiheit mit Mannbarkeitsriten, Körper- und Uniformfetischen, Blutströmen und Gewaltorgien kontrastiert, um die Unvereinbarkeit von Machismo und Zivilisation deutlich zu machen."
28. März 2007 | Ray 04/2007

[...]

Auf Dauer fühlte sich Lukas Foerster durch die Actionsequenzen ermüdet. [...] In diesen Sequenzen, die immerhin das Herzstück des Films darstellen, offenbart sich die gesamte Ödnis der snyderschen Kinovision, die eine unschöne Mischung aus infantiler Machofantasie und ziellosem Stilwillen darstellt."
20. März 2007 | critic.de


Aus: "Pressespiegel: 300 (USA 2007)" (film-zeit.de, 2007)
Quelle: http://www.film-zeit.de/home.php?action=result&sub=film&info=cinema&film_id=18379

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« Reply #8 on: September 17, 2007, 01:42:34 PM »

Quote
[...] "Ich hab nur getan, was jeder Mann in diesem Land, auf der ganzen Welt, getan hätte." (Robert James Ritchie)

[...] [Robert James Ritchie] und sein Vorgänger - Lee war von 1995 bis 1998 mit Anderson verheiratet, Rock von Februar 2006 bis November 2006 - seien sich spinnefeind: "Es macht mich einfach krank, wenn ich auch nur mit dem in Verbindung gebracht werde. Wenn mein Name in einem Satz fällt mit seinem, ehrlich, das macht mich kaputt."

[...] Den Beginn der MTV-Prügelei beschreibt Tommy Lee, 44, auf seiner Website so: "Ich sitz' da ganz friedlich und dann kommt dieses Würstchen vorbei und haut mir auf die Schulter. Ich steh auf und sag' zu ihm, 'Ey Alter, was geht?', und da haut der mir in die Fresse. Ich wollte diesem neidischen karrierelosen kleinen Hinterwäldler sofort meine Faust ins Gesicht schlagen."


Aus: "MÄNNERZOFF UM PAMELA ANDERSON: Pöbelei unter Feinden" (17. September 2007)
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,506064,00.html

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« Reply #9 on: October 11, 2007, 02:51:55 PM »

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By Eric X. Rosen <Eric@ivnet.com>
Thu, 11 Oct 2007 08:16:51 +0200 [08:16:51 CEST]
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« Reply #10 on: October 14, 2007, 11:16:02 AM »

« Last Edit: October 14, 2007, 11:47:04 AM by Textaris(txt*bot) » Logged
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« Reply #11 on: November 19, 2007, 03:58:14 PM »

Quote
[...] - männer mit einem ohring.
meistens gut vierzig plus. sind niemals ipod-träger. sind oft angehende-glatze-träger. telefonieren gerne in der bahn, und wenn es zu einer funkstörung kommt, dann fuchteln sie nervös an dem gerät rum - hallo-hallo- sabine? - als ob sie nicht in aller ruhe abwarten könnten, bis der tunel mal zu ende ist. neineinenin. es wird sofort panisch rumgefuchtelt, neugewählt, während die andere person auch grade dabei ist neuzuwählen, weswegen sie nicht über mehrere minuten lang,nicht zueinander finden, was sie wahnsinnig macht, aber sie geben nicht auf, fuchteln an den handys weiter rum, und dann die erleichterung: da bist du ja, funkloch, habe versucht eben zurückzurüfen und die sabine sagt ja, ich habe auch grade versucht zurückzurufen . mir ist aufgefallen, und ich werde das aber genauer beobachten, männer die einen ohring tragen, sprechen gerne in dialekt. so leicht dialektmässig. weisch. dies`machma scho`, weisch. verstejsch was ich mein. so schön gemütlich. ich weiss auch noch nicht, ob das mehr so eine anarcho-sache ist oder mehr eine pfiffig-aussehen-sache ist. mir ist auch aufgefallen, dass viele lehrer, die bei ihren mittelstufe/oberstufe-schülern besonders pfiffig/vertrauensvoll wirken wollen, ebenfalls einen ohring tragen. da haben die weibliche lehrerinnen keinen, wie sagt man, pendant? dazu.

- männer mit einem sich ständig bewegendem kauapparat
tragen meistens sehr gedeckte farben in natur-und-steinfarben. machen mich nervös. wenn sie zb einer frau interessiert zuhören ( die frau: laber laber), bewegen sich die kiefergelenke ständig ( knirsch knirsch).laberlaber-knirsch knirsch. meistens sind das sehr dünne männer, mit lichtem haar, die in literaturverfilmungen einen poeten oder einen kränklichen sohn spielen könnten, der gezwungen wird klavier zu spielen. vielleicht ist das ein tick ( das durch das laberlaber ausgelöst wird), oder eine taktik (um das laber laber auszuhalten) oder sie haben irgendwo gelesen, das ausgeprägter kiefer, der durch die knirschbewegung deutlicher wird, sehr anziehend auf frauen wirkt.

also ich habe was anderes gelesen. ich habe gelesen, dass gesichtsgrübschen bei frauen, sehr sexy auf männer wirken. habe ich leider nicht. ich habe nur popo-grübschen, aber das ist wohl kein shocking, alle menschen haben popo-grübchen. jedenfalls gesischtsgrübschen kann man sich nicht einfach so dazumogeln, man muss sie mit eigener wille und kraft erzeugen. das geht so: man kneift mit den zähnen an den innenbacken. MUNDinnenbacken. es gibt eine beckenbodenübung für frauen (broschüren liegen immer beim frauenarzt), dabei müssen sie ihre pobacken zusammenkneifen und loslassen ( angeblich kann man dabei auch lästige kcal loswerden) nicht zuviel nicht zu wenig. dabei entstehen im gesicht kleine grübschen, rechts und links, die sich kaum von den echten grübschen unterscheiden. dabei werden auch die wangenknochen der frau ( sollte auch anziehend auf männer wirken) deutlicher. aber vorsicht: diese verführungskunst verlangt viel übung und viel selbstvetrauen, vor allem sehr viel selbstvertrauen, denn die schwelle zwischen sexy und hässlich ist in diesem fall sehr sehr gering. ich wiederhole: sehr sehr sehr gering. ich spreche aus erfahrung.


- männer die mit ihrer präsenz den ganzen raum für sich beanspruchen
sie haben einen großen kopf und tragen auch gerne einen hut und privat terrorisieren sie gerne die ganze familie. sie tragen dicke marken-jacken ( jack wolfskin) die weit aufgeknüpft sind, wo der kragen jeweils links und rechts dreissigzentimeter luftlinie für sich beansprucht, drunter dicke schurwolle-pullover und echte-leder-taschen, große dinA3 zeitschriften und wenn sie sich in der bahn in einer viersitzgruppe setzen, ist kein platz mehr für andere. da sie einen großen dominanten kopf haben, trauen sich die leute nicht zu fragen ob hier noch platz frei wäre was dumm ist, weil natürlich ist da platz frei, oder hat er für seinen aktenkoffer einen fahrschein gelöst. ich frage zB gar nicht, sondern kwetsche mich rein und setze mich drauf ( jacke, zeitung, brezel in einer tüte) dabei schaue ich die personen gar nicht an, ich spiele den roboter, den autisten oder den ausländer. ich habe für viele dinge verständnis, ausser für faule zähne und besitzergreifenden charakter.

-männer die sehr sehr selten in der bahn fahren und ständig einen verwunderten blick drauf haben
wundern sich immer dass es SO eng und SO laut ist und dass es SO stinkt. sie können sich nicht für den richtigen sitzplatz entscheiden ( wir sind hier nich zum spass!) und während sie sich zwischen den anstrengenden innenfensterplatz (neben der sympatisch aussehnder frau) und dem bequemen sitzplatz neben einen dicken mann nicht entscheiden können, sind ZACK! alle plätze belegt. und ZACK! ist die bahn so voll, dass man nicht mal einen bequemen stehplatz mehr hat. wie sind hier schliesslich nicht zum spass! wir sind im krieg! der mann denkt is ja sowieso nur eine haltestelle, das halt ich noch aus und dann ZACK! kommt die ansage achtung achtung, die weiterfahrt verzögert sich um mehrere minuten . und der mann so seufz seufz, hätt ich bloß.. und die anderen fahrgäste setzen einen wir sind nicht zum spass hiergesicht.

noch eine beobachtung, am rande, es gibt mehr männer, die unterwegs harry-potter lesen wie frauen. ich sage so 80% zu 20%. wieso, warum, kann ich mir denken, bin schliesslich eine frau und auch ich lese den neuen harry potter nicht in der bahn. erstens weil die meisten frauen das buch wieso schon auf englisch gelesen haben und zweitens weil das sehr langweilig ist und ich würde in der bahn wohl einschlafen, wenn ich `s lesen würde. ausserdem bin ich sehr enttäuscht, dass mir keiner die wahrheit gesagt hat über die "beliebte figur die sterben wird". :-((((. ihr müsst mich ja nicht schonen, ich ertrage ja viel. ich habe gestern gelesen wie hedwig die eule vom harry, gestorben ist. so ohne vorahnung, wo ich dachte, nichts aber auch nichts wird mich mehr treffen/wundern wenn ich das buch lese. ausserdem ist mir aufgefallen dass harry mit seinen 17 jahren ziemlich viel herum-pubärtiert, man merkt der ist ohne mutter aufgewachsen, denn so einmal die ohren langziehen würde ihm nicht schaden, finde ich. ausserdem fällt mir ebenfalls auf, dass sehr viele aufeinmal herum-pubärtieren, ist es wegen weihnachten oder was ist los.



Aus: "menschen-in-der-bahn-memomat" Von neuro (14. Nov. 2007, 14:19)
Quelle: http://runtimeerror.twoday.net/stories/4445927/

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« Reply #12 on: November 27, 2007, 11:09:16 AM »



LINK :: [Damit unsere Verbündeten sie streicheln können... (Notiz, Krieg, Gender)]
Zur Sprache der Bombenstreichler
http://www.subfrequenz.net/forum/index.php/topic,220.msg2596.html#msg2596

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« Reply #13 on: January 17, 2008, 12:05:09 PM »

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[...] Kultur wird im abendländischen Verständnis traditionell in Gegensatz zu Natur gesetzt. Eingeschränkt ist mit dem Begriff Kultur nur "Hochkultur" gemeint. Zu unterscheiden ist auch der Begriff der Kultur im Alltag und im Bildungsbürgertum. Abgegrenzt wird der Kulturbegriff je nach Intention auch von den Begriffen Technik und Zivilisation. Im amerikanischen Sprachraum werden die Begriffe Kultur und Zivilisation meist synonym genutzt. Die Auffassungen über den Begriff Kultur sind regional unterschiedlich.


http://de.wikipedia.org/wiki/Kultur (01/2008)

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Quote
[...] Als philosophischer Begriff (vgl. Naturphilosophie) ist das, was natürlich (der Natur entstammend) und was nicht natürlich ist, vom Verhältnis der Menschen zu ihrer Umwelt geprägt. In diesem Zusammenhang steht Umwelt für das Nicht-Ich, das außerhalb des Ego des Menschen ist.

Der Begriff Natur ist nicht wertfrei, so wird auch von Naturkatastrophen, Naturgefahren oder Ähnlichem gesprochen. Natur wird zur menschlichen Existenz in Beziehung gesetzt. Dieses Verhältnis ist vor allem durch emotional, ästhetisch und religiös wertende, normative Einstellungen bestimmt (Oldemeyer 1983).

[...] Innerhalb der Wissenschaft wird Natur sehr unterschiedlich konzipiert, meistens wird davon ausgegangen, dass sich die Naturwissenschaft mit der Natur oder zumindest einem Teil von ihr beschäftigt.

    * die Humanwissenschaften in ihrer Beschäftigung mit dem Menschen zählen sich hierbei teils den Naturwissenschaften, teils den Geisteswissenschaften zugehörig

    * die Ingenieurswissenschaften nähern sich allgemein der Technik, die sich im Gegensatz einer Auseinandersetzung mit Natur sieht.

Der Umgang mit dem Begriff muss aber in der Wissenschaftsphilosophie als sehr kontrovers dargestellt werden. Schematisch können drei verschiedenen Grundtypen von Rollen für den Begriff Natur in den wissenschaftlichen Konzepten im Hinblick auf ihr Verhältnis zum Sein unterschieden werden:

    * Natur wird mit dem Sein identifiziert: So lautet die entsprechenden ontologische Behauptung: „Alles was ist, ist die eine Natur.“ Diese Positionierung wird in der Philosophie als Naturalismus bezeichnet.

    * Natur wird als Teil des Seins, oder der Wirklichkeit, anderen Teilen gegenübergestellt. Andere Teile werden dann oft Kultur oder Geist genannt.

    * Natur wird in seiner Existenz negiert: „Es gibt keine Natur.“

...


Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Natur (01/2008)

-.-

Quote
[...] Die klassische Psychoanalyse betrachtet den Aufbau der Psyche als ein komplexes System von Vorstellungen (Repräsentanzen), die mit einander assoziiert sind. Nicht alle Vorstellungen sind jedoch im gleichen Maße miteinander assoziierbar. Viele Assoziationen werden aktiv vom Patienten unterdrückt (verdrängt) und bilden untereinander im Unbewussten ein komplexes System, aus dem sich von Zeit zu Zeit Vorstellungen ins Bewusstsein zu schieben versuchen. Dadurch springt der aktive Prozess der Verdrängung an, als dessen verhaltensmäßiges Resultat das Symptom gesehen wird.

Soweit der Patient das Symptom wahrnimmt und erkennt, kann er bestrebt sein, es durch weitere Maßnahmen zu mildern. Die Kompensation ist hierbei die Fähigkeit, das Auftreten des Symptoms durch weitere Hilfsmittel als nur der Verdrängung zu verhindern. Die individuellen Strategien sind hier sehr vielfältig (Abwehrmechanismen).


Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Kompensation_%28Psychologie%29 (01/2008)

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Quote
[...] DÜSSELDORF. „Warum geschah es so selten, dass sich hundert Frauen zusammentaten, ein Schiff bauten und davonsegelten, um unbekannte Regionen zu erforschen, während Männer das ziemlich regelmäßig getan haben?“ fragt Roy F. Baumeister. Der Sozialpsychologe von der Universität Tallahassee (US-Staat Florida) stellt in seinem Aufsatz „Wie Kultur Männer benutzt“ in der Zeitschrift „Merkur“ eine neue und provokante These zum Ursprung der männlichen Dominanz in den meisten Gesellschaften vor: Männer seien zwar keineswegs begabter, aber kulturell motivierter. Sie seien eher als Frauen „getrieben, etwas Neues zu schaffen“.

Der Grund hierfür ist nach Baumeister in der Evolution unserer Art zu suchen: Männer hatten in der Regel eine viel geringere Chance, sich überhaupt fortzupflanzen. Gentests zeigen, dass nur 40 Prozent aller jemals geborenen Männer, aber 80 Prozent aller Frauen Nachwuchs bekamen.

„Das Optimale für Frauen ist ..., mit dem Strom zu schwimmen, nett zu sein ... [!?!] Sie haben gute Chancen, dass Männer vorbeischauen und Sex anbieten ... Wir stammen von Frauen ab, die auf Nummer sicher gehen.“ [!?!] Unsere männlichen Vorfahren aber waren die, die viel riskierten – und gewannen. Die Verlierer [!?!] zeugten keine, die Gewinner umso mehr Kinder.

Dahinter steht die biologische Tatsache, dass Frauen nur eine begrenzte Zahl von Kindern gebären können, während Männer, wenn sie ihre Konkurrenten ausstechen, viele Hundert Kinder zeugen können. Baumeister nennt das ein „eine Art Kompensationsgeschäft“: „Vielleicht sind die Frauen von der Natur so entworfen worden [!?!], dass sie sich darum bemühen, liebenswert zu sein, während Männer so entworfen wurden, dass sie nach Größe strebten.“

Daraus leitet Baumeister zwei geschlechtsspezifische Verhaltensmuster ab: „Das männliche Verhaltensmuster ist für die großen Gruppen geeignet, das weibliche eignet sich am besten für vertraute Paarbeziehungen.“

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden in den modernen Geisteswissenschaften häufig auf gesellschaftliche „Konstruktionen“ reduziert. Die Behauptung, dass Männer und Frauen von „Natur“ aus verschieden sind, gilt nach der weithin etablierten, feministischen Sicht als Teil der patriarchalischen Unterdrückungsordnung. Diese wurde angeblich durch eine Art Verschwörung in vorgeschichtlicher Zeit etabliert.

Baumeister sieht die männliche Dominanz dagegen als Folge des Fortschritts der Kultur, von dem der soziale Bereich der Männer profitierte. Frauen sorgten für das Lebensnotwendige. Männer schufen über viele Generationen durch die verschiedenen Kulturformen Reichtum, Wissen und Macht.

Die Kultur „benutze“ also die Männer, und das kann sie nur tun, weil Männer für den Fortbestand der Gruppe entbehrlicher sind. Daher komme auch die vermutlich uralte Vorstellung, dass ein Männerleben weniger wert ist. „Frauen und Kinder zuerst“ heißt es bei Schiffskatastrophen. Und in die Schlachten ziehen fast ausschließlich Männer, denn selbst wenn die Hälfte stürbe, könnte die andere Hälfte noch für ausreichend Nachwuchs sorgen.

Von Männern wird Risikobereitschaft erwartet. Dass in vielen Kulturen Männern der Respekt verweigert werde (oder zumindest wurde), die sich nicht bewährt hatten, „ist nützlich für die Kultur, weil sie ... so die Männer dazu bringen kann, Dinge zu tun, die der Kultur als gewinnbringend erscheinen“.


Aus: "Geschlechterpsychologie: Warum ein Männerleben entbehrlich ist" Von Ferdinand Knauss (HANDELSBLATT, Mittwoch, 16. Januar 2008)
Quelle: http://www.handelsblatt.com/News/Journal/Vermischtes/_pv/doc_page/2/_p/204493/_t/ft/_b/1377866/default.aspx/warum-ein-maennerleben-entbehrlich-ist.html


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« Reply #14 on: January 26, 2008, 06:39:08 PM »



Aus: "Der Homoerotische Blick" Von Heinz-Norbert Jocks (2001)
Kunstforum International Bd. 154 April - Mai 2001 - Seite 49
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