[...] Objektivität ist eine Eigenschaft, die der Haltung eines Beobachters oder der Beschreibung einer Sache oder eines Ereignisses zugeschrieben werden kann.
Im Fall der Beschreibung bezeichnet Objektivität die Übereinstimmung mit der Sache oder dem Ereignis ohne eine Wertung oder subjektive Verzerrung, im Fall des Beobachters das erfolgreiche Bemühen um eine solche Übereinstimmung.
[...] Nach dem semiotischen Modell von Charles Sanders Peirce ist Objektivität das Zeichenobjekt, welches als reines Objekt nie fassbar ist, da es einerseits unserem menschlichen Verständnis immer der Interpretation unterliegt und andererseits für uns unlösbar mit dem Medium (Publikationsform), welches es zu uns Interpretanten leitet, verbunden ist.
Aus: "Objektivität" (05/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Objektivit%C3%A4t-.-
[...] Subjekt-Objekt-Spaltung (im Bewusstsein) nennt man in der Philosophie die Einteilung des gesamten Daseins je nach der Funktion in handelnde bzw. wahrnehmende Wirklichkeit einerseits (=Subjekt) und behandelte bzw. wahrgenommene Wirklichkeit andererseits (=Objekt).
Aus: "Subjekt-Objekt-Spaltung" (05/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Subjekt-Objekt-Spaltung-.-
[...] Affinität bezeichnet im philosophischen Sinne meist die innere Verbindung oder Verwobenheit zweier Begriffe, wie beispielsweise Kunst und Religion, ohne dass eine Gleichheit oder Ähnlichkeit der Bedeutungen gegeben sein muss.
Aus: "Affinität (Philosophie)" (05/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Affinit%C3%A4t_%28Philosophie%29-.-
[...] Neigung steht für den Grad der Disposition zu Willens- oder Triebhandlungen
Aus: "Neigung" (05/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Neigung-.-
[...] Der Ausdruck Trieb (v. treiben) bezeichnet
in der Verhaltensbiologie und in der Psychoanalyse einen von inneren Faktoren gesteuerten Antrieb, der auf die Befriedigung starker, oft lebensnotwendiger, Bedürfnisse gerichtet ist. Synonym: Instinkt bzw. Instinktverhalten; vergl. Instinkttheorie, Triebtheorie, Handlungsbereitschaft, Motivation
Aus: "Trieb" (05/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Trieb-.-
[...] In der Psychologie ist ein Motiv eine relativ stabile Persönlichkeitseigenschaft, die beschreibt, wie wichtig einer Person eine bestimmte Art von Zielen ist.
Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts ist der Begriff des Motivs vom Begriff der Motivation zu unterscheiden, die als variable, zu einem bestimmten Zeitpunkt bestehende Handlungsbereitschaft definiert ist.
Motive werden auch als Komponenten der Selbststeuerung angesehen, da sie kreative und flexible (sich an neue Situationen anpassende) Bedürfnisbefriedigung ermöglichen, und darüber hinaus das Bestreben unterstützen, Selbstbild, selbstdefinierten Zielen, individuellen und kulturellen Werten, sozialen Rollen u.a. gerecht zu werden. Sie organisieren und repräsentieren kognitiv, welche Erfahrungen im Leben im Zusammenhang mit Bedürfnissen gemacht wurden, insbesondere implizit wahrgenommene Handlungsmöglichkeiten und deren Folgen. Sie sind nicht zwingend bewusst.
Aus: "Motiv (Psychologie)" (05/2007)
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Motiv_%28Psychologie%29