COMMUNICATIONS LASER #17
September 09, 2010, 01:19:52 AM *
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Author Topic: [Ob UFOs echt seien oder nicht...]  (Read 553 times)
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Textaris(txt*bot)
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« on: June 13, 2005, 02:08:19 PM »

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"Wenn Außerirdische hier sind, dürfen wir annehmen, daß sie äußerst fremdartig sind - ganz buchstäblich fremdartiger als alles, was wir uns überhaupt vorstellen können." [...] Und genau das ist unser Problem: wir können uns nicht vorstellen, wie eine unsagbar fortgeschrittene, uns um Jahrtausende, ja vielleicht Jahrmillionen überlegene Intelligenz strukturiert ist, wie sie handelt, nach welchen Motiven sie plant und vorgeht. Viele von uns können sich ja nicht einmal vorstellen, daß es eine solche Intelligenz überhaupt gibt.

[...] "Wirklichkeit" ist nicht unbedingt gleich "Wirklichkeit". Sie hat viele Facetten - Seiten die wir kennen und Seiten, die uns unbekannt sind. Unser Gehirn - aufgrund einer viereinhalb Milliarden Jahre andauernden Evolutionsgeschichte - auf für unsere Überleben notwendige Sachzwänge konditioniert, nimmt nur bestimmte Teilbereiche der Wirklichkeit wahr.

"[...] losgelöst von der Debatte, ob UFOs echt seien oder nicht, sondern exakt in ihrem fruchtbaren Zentrum bewirkt das UFO-Phänomen, was seine unabdingbare Pflicht zu sein scheint: in der kollektiven Psyche der Menschen die Erwartung eines unbestimmten, aber unvermeidlichen "Kontakts" zwischen der Menschheit und einem unfaßbaren Andersartigen zu nähren. Und weil die Beschaffenheit dieses Kontakts und dieses Andersartigen nicht näher beschrieben und deshalb gegenüber unbegrenzten Mutmaßungen offensteht, entwickeln die symbolischen Dimensionen des Phänomens einen immer größeren Reiz."

 

Aus: "Die Mimikry-Hypothese" - Nach einer für das Independent Alien Network überarbeiteten Fassung der Mimikry-Hypothese von Dr. Johannes Fiebag
Quelle: http://www.alien.de/gic/body_mimikry.htm

« Last Edit: August 30, 2008, 08:58:59 PM by Textaris(txt*bot) » Logged
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« Reply #1 on: January 18, 2010, 12:18:58 PM »

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[...] Viele Menschen wünschen sich die Existenz Außerirdischer, um die kosmische Einsamkeit zu überwinden, die wir bis jetzt erfahren haben.

...

Quote
sophiea47 (18.01.2010 10:17)
Gibt es inteligentes Leben auf der Erde?
Solange sich die Menschheit noch selbst umbringt ist es auf jeden Fall besser wenn sie sicht nicht allzu weit von ihrem Paneten entfernen kann.


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Mitdenker01 | 1739 Kommentare (17.01.2010 17:04)
Wir sollten nicht so vermessen sei zu glauben,
das wir einzigartig im Weltall sind, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es auch anderes Leben gibt. Ob diese Lebensformen aber an uns Interesse haben, ist eine andere Frage. Vielleicht kennen die uns längst und wir sind für die einfach uninteressant.



Aus: "Astronomie - Außerirdische Intelligenz in der Milchstraße" Von Michael Odenwald (17.01.2010)
Quelle: http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/astronomie/tid-16879/astronomie-ausserirdische-intelligenz-in-der-milchstrasse_aid_470999.html

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« Reply #2 on: May 10, 2010, 02:11:59 PM »

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[...] „Ich erinnere mich noch sehr genau an meinen ersten Patienten. Er lebte in einem ausgeprägten Wahnsystem, das darin bestand, dass er Kontakt zu Außerirdischen Mächten habe, die ihm dazu verhelfen würden, zum Herrscher der Sonne und der gesamten Welt aufzusteigen. Dieser Wahn war ihm nicht zu nehmen. Selbst astronomisch dosierte Medikationsversuche waren gescheitert. Mit überlegenem Lächeln nahm er Tabletten, Tropfen oder Spritzen und harrte weiter der Landung der Außerirdischen, die in Kürze seine Weltmacht begründen würden. Sein Wahn war einfach der Realität überlegen. Was hatte ich dem entgegen zu setzen? Da saß ein künftiger Weltherrscher vor mir, und ich wollte ihm einreden, daß er an einer Krankheit leide. Das war geradezu lächerlich.“ …
Im psychoanalytischen Verständnis stellen Wahnideen und Wahnstimmungen die Projektion von eigenen Gefühlen auf äußere Objekte dar: So wird beim Verfolgungswahn das Über-Ich externalisiert, wodurch der Erkrankte sich, statt von sich selbst, von außen beobachtet und kritisiert fühlt: Der wahnhafte „Weltuntergang ist die Projektion dieser innerlichen Katastrophe. (…) Und der Paranoiker baut die Welt wieder auf, nicht prächtiger zwar, aber wenigstens so, daß er wieder in ihr leben kann. Er baut sie auf durch die Arbeit seines Wahns. Was wir für die Krankheitsproduktion halten, ist in Wirklichkeit der Heilungsversuch.“ …

Aus: “Vom Verlust des Selbst in der Fremde” Eine Dissertation von Jens Jürgen Clausen (2006)
Quelle: http://deposit.d-nb.de/cgi-bin/dokserv?idn=990431681&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=990431681.pdf

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