2012
01.31

One of the few artists who can STILL make me laugh and cry at the same time.
Bobbynles, vor 2 Jahren

2012
01.31

Sommaren med Monika (Ingmar Bergman, 1953)

“… Die 15 zwischen 1946 und 1955 gedrehten Filme haben die Hoffnung auf das Gute und die Liebe noch nicht vollständig aufgegeben. …” (Stefan Höltgen, 2006)
| http://www.filmzentrale.com/rezis/zeitmitmonikash.htm

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” … Es könnte alles so einfach sein.”

myvoice, 30.01.2012 um 22:15 Uhr
Geschlechterrollen – Oh ja diese Rollen… gäähn. …
| http://www.zeit.de/2012/02/Maenner?commentstart=353#cid-1840279

E.Wald, 10.01.2012 um 13:09 Uhr
Ein adoleszenter Artikel [>> http://www.zeit.de/2012/02/Maenner]
Adoleszente … denken oft, ein Partner müsste bestimmte Eigenschaften haben, damit sie ihn lieben können. Im Laufe der Zeit bemerkt man aber, dass sich das Leben nicht an unsere Vorstellungen hält und man plötzlich tatsächlich Menschen liebt, die u.U. ganz andere Eigenschaften haben – und trotzdem glücklich ist. Insofern ist dieser Artikel ein adoleszenter Artikel, der sich damit beschäftigt, warum die Männer denn nicht genau die Eigenschaften haben, die sich adoleszente Mädchen und Frauen angeblich wünschen. Eine Partnerschaft entsteht aber nicht zwischen oberflächlichen Eigenschaften, sondern hat ganz andere Wurzeln …
|http://www.zeit.de/2012/02/Maenner?commentstart=313#cid-1802019

kassandra_k, 11.01.2012 um 2:04 Uhr
@E.Wald, sehr treffend und noch viel mehr, denn dies verallgemeinernde Gerede von “den Männern” … und “den Frauen” … wird mittlerweile zur Obsession von geschlechterrollenverhafteten IdeologInnen. (ja, Binnen-I, ;-))
| http://www.zeit.de/2012/02/Maenner?commentstart=321#cid-1803342

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Mely Kiyak [Denn sie wissen nicht, was sie wollen], 30.01.2012:” …Wer glaubt, dass Männer sich geändert haben, weil man es von ihnen verlangte, unterschätzt die Psychologie von Menschen. Grundsätzlich ist zu bezweifeln, dass »die« Männer geworden sind, wie sie sind, weil sie sich den Wünschen und Forderungen der Frauen gebeugt hätten. Solche Trottel sind Männer nicht, dass sie ihre Entwicklung nach weiblichen Wunschlisten ausrichten, sich bedauerlicherweise jedoch als übereifrige Streber herausstellen, die zu blöd waren, den Bestellzettel richtig zu lesen. … Es wird Zeit, dass wir die Männer-sind-so-und-Frauen-sind-so-Debatte beiseite legen und uns auch einmal über den Überfluss und Überdruss unterhalten. In der Generation der 30- bis 40-Jährigen findet sich doch wirklich jeder, jede und alles, je nach Milieu, Bildung, Herkunft, Wohnort. Wer es nicht glaubt, schaue sich um. … Das Überangebot führt allerdings dazu, dass man mit seiner persönlichen Checkliste loszieht: »Wie soll er aussehen, passt er zu meinen Lebensmittelunverträglichkeiten und den Haustieren, wie viele Kinder und Ehefrauen darf er höchstens alimentieren? Wie präsentiert er sich bei Facebook, wie groß, wie dick ist er? Nein, nicht schon wieder einer mit Schuppenflechte, mit dem Letzten musste man auch schon auf gemeinsame Schaumbäder verzichten, und wenn man etwas liebt, dann Schaumbäder…« Allzu verständlich, dass der durch Überfluss verwöhnt Suchende seine Kriterien nicht ausgerechnet bei der Partnerwahl einschränken wird. Also macht man sich auf die Suche nach dem Richtigen, der zum richtigen Zeitpunkt alles richtig macht. Wenn Männer alles prima können, Geld verdienen, renovieren, sich um die Verhütung kümmern, Parfum benutzen, kann es nur noch an Details scheitern. Dann geht es nur um Melancholie, Ratlosigkeit, Nervosität und so. Wer Herrn Optimal und Fräulein Perfekt nicht findet, der schraubt nicht etwa seine Kriterien herunter, sondern verzweifelt gleich grundsätzlich. Wer so tickt, ist kein Mensch, sondern eine Suchmaschine. …”
| http://www.zeit.de/2012/05/P-Maenner/

le goût, 31.01.2012 um 13:24 Uhr
generell… Wollen wir eine R o l l e spielen, die gar nicht unserer individuellen Natur entspricht? Ich meine gar nicht MANN oder FRAU sondern generell MENSCH? Was macht uns unverwechselbar? … Die meisten Leute nehmen sich nicht mehr die Zeit, mal wirklich mit sich zu sein – oder sie haben vielleicht Angst vor dem, was sie da finden … Es ist halt leichter die Antworten woanders zu suchen… Und es ist eben langweilig, von d e n Frauen und d e n Männern zu reden.
| http://www.zeit.de/2012/05/P-Maenner/?commentstart=105#cid-1841188

Bucklige Welt, 31.01.2012 um 12:41 Uhr
… Die Widersprüchlichkeit zwischen den verbalisierten Erwartungen und der eigenen Kompetenz, zu tatsächlicher Gleichberechtigung beizutragen, habe ich allerdings schon oft beobachtet.
| http://www.zeit.de/2012/05/P-Maenner/?commentstart=105#cid-1841089

Col.Duff, 31.01.2012 um 10:26 Uhr
Das Hauptproblem ist der Trottelmann.
Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte, um sich sachlich über den konkreten Artikelinhalt auszutauschen. Danke. Die Redaktion/ls
| http://www.zeit.de/2012/05/P-Maenner/?commentstart=81#cid-1840831

Apfelsaftschorle, 31.01.2012 um 8:18 Uhr
“Es könnte sein, dass es für Männer in bestimmten Milieus üblicher geworden ist, ihre Gefühle zu offenbaren, als es noch zu Zeiten von Burgfräuleins und Rittern üblich war.” – Von mittelalterlichen Trobadoren und Minnesängern schon mal gehört?
| http://www.zeit.de/2012/05/P-Maenner/?commentstart=73#cid-1840663

marxo, 30.01.2012 um 21:40 Uhr
Die Glorifizierung des weiblichen Charakters schließt die Demütigung aller ein, die ihn tragen.” (Theodor W. Adorno[, Minima Moralia]) – Eine feministische Theorie ohne Nietzsche und Adorno zu denken führt zur Glorifizierung jener passiv-aggressiven Züge, die Frauen in der Unterdrückung verharren lassen, während sie Männer sich zu Kontrolleuren ihrer Verdrängungen zurecht manipulieren.
| http://www.zeit.de/2012/05/P-Maenner/seite-2?commentstart=17#cid-1840217

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Kontext: Minima Moralia – Reflexionen aus dem beschädigten Leben
Für Max als Dank und Versprechen (entstanden 1944 – 1949)
Erster und einziger Grundsatz der Sexualethik: der Ankläger hat immer unrecht.
| http://www.copyriot.com/sinistra/reading/agnado/minima.html

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Deep End, Jerzy Skolimowski (1971)

2012
01.31

” … Es ist möglich, Personen an ihrem Duktus zu erkennen. So wurde beispielsweise der Unabomber identifiziert, weil sein Schreibstil von einem Familienangehörigen erkannt wurde. …” | Aus: “Duktus (Linguistik)”, 27. Dezember 2010 | http://de.wikipedia.org/wiki/Duktus_%28Linguistik%29

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“Kennen Sie Ansgar Heveling? Nein? Macht nichts. Ansgar Heveling sitzt für die CDU im Bundestag, er ist in seiner Partei für die Verteidigung des geistigen Eigentums zuständig, und deshalb sitzt er auch in der Enquetekommission “Internet und digitale Gesellschaft”. … ” Aus: “CDU-Hinterbänkler trollt die Netzgemeinde” | Von Christian Stöcker (30.01.2012) | http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,812249,00.html

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” … Die mediale Schlachtordnung der letzten Tage erweckt den Eindruck, wir seien im dritten Teil von „Der Herr der digitalen Ringe“ angekommen, und der Endkampf um Mittelerde stehe bevor. Das ist die Gelegenheit, schon jetzt einen vorgezogenen Nachruf auf die Helden von Bits und Bytes, die Kämpfer für 0 und 1 zu formulieren. Denn, liebe „Netzgemeinde“: Ihr werdet den Kampf verlieren. Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichtsbewussten Politikers. Auch die digitale Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird. … Wenn wir nicht wollen, dass sich nach dem Abzug der digitalen Horden und des Schlachtennebels nur noch die ruinenhaften Stümpfe unserer Gesellschaft in die Sonne recken und wir auf die verbrannte Erde unserer Kultur schauen müssen, dann heißt es, jetzt wachsam zu sein. Also, Bürger, auf zur Wacht! … Wir dürfen die Gestaltung der Zukunft nicht denen überlassen, die sich als digitale Avantgarde verstehen und meinen, sie wüssten, was das Beste für die Masse Mensch vor den Maschinen sei. Piraten sind jedenfalls dabei der schlechteste Ratgeber. Sie achten das Eigentum des anderen nicht, setzen ihr Wissen nur für den eigenen Vorteil ein, sind darauf bedacht, zusammenzuraffen, was sie von anderen kriegen können. Und offensichtlich sind Narzissmus und Nerdzismus Zwillinge. Natürlich soll niemandem verboten werden, via Twitter seine zweite Pubertät zu durchleben. Nur sollte man das nicht zum politischen Programm erheben. Jetzt haben wir noch die Zeit, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Wir brauchen den Citoyen, dem Werte wie Freiheit, Demokratie und Eigentum auch im Netz am Herzen liegen.” | Aus: “Netzgemeinde, ihr werdet den Kampf verlieren!” Von Ansgar Heveling (30.01.2012) | http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-netzgemeinde-ihr-werdet-den-kampf-verlieren/6127434.html

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Boris Schössow
Es bleiben im Raum: #Heveling , #SONY und #GEMA. Der Rest im Hof antreten zur Internetverbrennung! #hevelingfacts | https://twitter.com/#!/bsc42/status/164077204148457472

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” … Und ich behaupte: Genau das war so kalkuliert. Der Abdruck des unfassbar dummen Textes von Heveling ist nichts anderes als der Versuch des Handelsblattes, die Klick-Zahlen nach oben zu treiben und einen leider absehbaren Shitstorm zu erschaffen. … Ein wohlmeinender Medienkenner hätte Heveling vor sich selbst beschützt, gerade weil er offensichtlich keinerlei Ahnung vom Web hat. So etwas gehört auch zur journalistischen Integrität. …” | Aus: “Das Handelsblatt – der Boulevard-Troll” Von Thomas Knüwer (30.01.2012) | http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/

Timo Reitz 30. Januar 2012 um 20:05
Völlig unabhängig von den tatsächlichen Beweggründen des Handelsblattes – der Mann ist Bundestagsabgeordneter und stimmt somit über Gesetze ab, auch solche, die Angelegenheiten im Internet regeln. Damit ist es im Interesse der gesamten Gesellschaft, dass jeder weiß, welche Kompetenz und Ansichten er in diesem Bereich besitzt. Den Willen, sich dort einzubringen, hat er wohl bewiesen. | http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/#comment-32990

Brett 30. Januar 2012 um 19:37
… Es ist ein Dokument für Allerlei, vor allem auch für ein Sentiment. Wenn einer so etwas schreibt, kann man das hochrechnen auf einige Tausend, die dieses Gefühl teilen: Das Internet zerstört unsere bürgerliche Gemütlichkeit. Unsere Autoritätsstrukturen. Unsere heimelige Kindererziehung etc. Dieser Riss ist vermutlich bislang nicht richtig sichtbar, weil die Sphären logischerweise ja getrennt sind. Die Internet-Kritiker trifft man eben selten im Internet. Das heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt, und wie man z.B. bei ACTA sieht, gibt es Konterrevolution bzw. resturative Bestrebungen sehr wohl und ihre Fäden reichen möglicherweise (ich ahne es wirklich nicht) viel tiefer in Politik und bestimmte Milieus hinein, als man ahnt. Ob das HB dadurch irgendwelche Klick-Erfolge erzielt, ist mir eigentlich egal. Immerhin ist das HB das Risiko eingegangen, dass sich der Sturm auch gegen das Medium richten könnte. Ich glaube die ZEIT hätte nach dem Shitstorm wegen des Interviews mit Gutti zum Beispiel bei diesem Text gekniffen. Durchaus wichtig, dass diese seltsamen Meinungen formuliert werden. Da wird ja mal eine richtige Frontlinie sichtbar (so unfreiwillig komisch das alles ist …) | http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/#comment-32983

Laszlo Riedl 30. Januar 2012 um 21:01
Es ist nur leider nicht ganz vergleichbar wenn eine Zeitung einen Kommentar von Kim Jong-un über Menschenrechte oder einen des Papstes über guten Sex veröffentlicht oder wie geschehen von Ansgar Heveling über das Internet. Kim ist nicht Vorstandsmitglied bei Amnesty und der Papst nicht Chefredakteur beim Playboy. Angar Heveling ist aber Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des Deutschen Bundestages. … Dem Handelsblatt mag es um billige Klickzahlerhöhung gegangen sein, aber was hat die CDU geritten? | http://www.indiskretionehrensache.de/2012/01/ansgar-heveling-handelsblatt/#comment-32999

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30.01.2012, kugelsicher99:
Seltsam – Diese schrägen Statements haben mich in ihrer Wirrheit und vom Duktus her ein wenig an Breivik erinnert. … | http://forum.spiegel.de/f22/ansgar-heveling-cdu-hinterbaenkler-trollt-die-netzgemeinde-53232.html#post9541627

30.01.2012, copperfish
Richtig – und es liest sich auch, wie von Google “übersetzt”. | http://forum.spiegel.de/f22/ansgar-heveling-cdu-hinterbaenkler-trollt-die-netzgemeinde-53232-2.html#post9541700

30.01.2012, Sebamo
Ich habe mir das Geschreibsel des Herrn Hevling durchgelesen. Es würde viel besser in die “Preußische Allgemeine” passen als ins Handelsblatt. Da schreiben auch lauter “Geschichtsbewusste” für Gleichgesinnte. … | http://forum.spiegel.de/f22/ansgar-heveling-cdu-hinterbaenkler-trollt-die-netzgemeinde-53232-3.html#post9541762

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” … Heveling zeigte sich von den Reaktionen auf seinen Beitrag im Gespräch mit der SZ “nicht überrascht”: “Die ganze Bandbreite von großer Zustimmung bis totaler Ablehnung, das gehört alles dazu. Ob das dann alles klug formuliert ist, ist eine andere Frage. Aber das berührt mich nicht.” …” | Aus: “”Solche Plumpheit ärgert mich”" (30.01.2012) | http://www.sueddeutsche.de/politik/ansgar-heveling-cdu-abgeordneter-sagt-netzgemeinde-den-kampf-an-1.1271030-2

2012
01.29

” … die Beneidenswerten,die – nach
dem Völkischen Beobachter,
dem nichts entgeht –

wie wir aller Differenziertheit des
Intellekts entsagen lernten, um
einen solchen Führer nicht nur zu
verehren, sondern schlechthin zu lieben.

Mögen sie es auch leichter gehabt haben
als unsereins – zu solchem Verzicht
neigt unwillkürlich auch der, der
sich aufraffen will, das Errungene zu
prüfen. Das ist eine Viechsarbeit, der
Untersucher gerät vor dem Schlichtesten
an alle Probleme der Logik und
der Moral, daß ihm der Atem vergeht,
Hören und Sehn, das Lachen,
die Lust, und wenn sich die Sprache
findet, vergeht sie sich wieder
im Irrgarten tausendfacher Antithetik [inhaltlicher Gegensätze],
wo sich die Motive stoßen und
ein Wort das andere gibt: sie erlebt
die Schmach, sich zu verlieren, und
das Glück, zu sich zu kommen, immer
hinter einer Wirklichkeit her, von
der sie nichts trennt als das Chaos. …”

Aus: »Die Dritte Walpurgisnacht« von Karl Kraus (1933)
http://hink66.de/klassiker/wp-content/uploads/2011/04/Kraus_Dritte_WalpurgisnachtA5v2.pdf

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Von Dietmar Dath, ” … [Mein Kampf] wird nach geltendem Urheberrecht 2015 gemeinfrei. Es hat, weil woanders Wichtigeres über diejenigen steht, von Finanziers bis zu den Massen, ohne die ein einzelner Spinner nie die halbe Welt hätte verwüsten können, kaum Lehrwert. Er sollte daher auch weiterhin für niemanden einen kommerziellen Mehrwert haben. …”

Axel Lüssow (alsigma) – 28.01.2012 12:42 Uhr:
“… Natürlich ist es nicht wünschenswert, dass sich auch noch jemand an Hitlers Machwerk bereichert. Das ist aber nicht der zentrale Punkt, sondern die Frage ist: Wie wird mit damaliger NS-Propaganda im 21. Jahrhundert umgegangen?

Ich halte die Zeit für gekommen, diese “Werke” von ihrem Mythos zu befreien und jeden sehen zu lassen, was sie sind: raffinierte Propaganda, die damals sehr neu und teils effektiv gewesen sein mag. Wer es jedoch schafft, einer Kopie von z.B. “Jud Süß” habhaft zu werden sieht auch: Moderne Propaganda – Entschuldigung: “embedded journalism” – hat heute 70 Jahre Evolution hinter sich und Goebbels Methoden verblassen gegenüber subtiler medialer Beeinflussung, insbes. da die damaligen Ziele und Folgen bekannt sind. ”

thomas saalfeld (willard5) – 29.01.2012 07:19 Uhr:
“googlen – ich lese mein kampf schon seit jahren; als pdf download aus dem internet; wenn das der führer wüsste… wieder mal viel aufregung um nichts, denn internet hat inzwischen doch jeder …”

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/zeitungszeugen-hitlers-worte-verraten-alles-und-erklaeren-nichts-11625857.html

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” … Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen habe ich bei Ernst Bloch gelesen. Damit meint er, dass in der modernen Gesellschaft Menschen leben, die die unterschiedlichen Bewusstseinsformen der gesamten Geschichte repräsentieren. Es gibt Menschen, die in den Kategorien der Antike oder der Religion denken und es gibt Menschen, die in den Kategorien des Feudalismus oder des frühbürgerlichen Liberalismus denken. Das Vergangene ist nicht einfach vergangen, sondern die alten Bewusstseinsstufen, die die europäische Geschichte durchschritten haben, sind alle gegenwärtig. Ernst Bloch hat damit eine Theorie für die Entstehung der deutschen Tragödie des Nationalsozialismus geliefert. …” (hosenscheisser, Verfasst am: 05 Feb 2007 – 22:47:53)| http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/113082,0.html

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” … “Die letzten Tage der Menschheit”, Kraus’ gewaltiges Antikriegsmonument, ist eine Großcollage: etwa 500 gefundene und erfundene Personen treten auf, an den verschiedensten Orten. Vieles davon hat Kraus Zeitungen entnommen, und auch die “Fackel”, seine Zeitschrift, lebte von der entlarvenden Technik des Montierens und Collagierens vorgefundener Texte. … ”
Aus: “”Mir fällt zu Hitler nichts ein.”" Von Helmut Böttiger | http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/1478480/

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” … Ob Historikerstreit, Wehrmachts- Goldhagen- , Walser- oder Sloterdijk-Debatte, ob Verharmlosung des Dritten Reichs, Relativierung der NS-Gräueltaten oder Mystifizierung der eigenen Vergangenheit auf der einen, oder Faschismusvorwurf auf der anderen Seite, schnell wird mit einfachen, bündig klingenden Erklärungsmustern argumentiert.

Angefacht werden diese „Diskurse“ von einer erst recht entfesselten Medienszene, die es versteht, zu jedem Anlass die „üblichen Verdächtigen“ zu befragen, und die so ungeahnte Summen umsetzt und verdient, die jene bezahlen, die in diesem undurchschaubaren Dickicht von Unterhaltung, Information, Werbung und politischen Parolen, kaum mehr zu kritischen Gedanken fähig sind, und die dargebotenen Worthülsen zuletzt für die eigene Meinung halten.

… Zu bedenken ist auch: Mögen die Apparate und Institutionen die das betreiben, auch anonym und deshalb unangreifbar scheinen, sie konstituieren sich am Ende aus einer Summe einzelner Entscheidungen einzelner Menschen – gegen andere Menschen. …”

Aus: “Getrübte Wahrnehmungen – Überlegungen zu einigen Phänomenen im Zusammenhang mit der Rezeptionsgeschichte der „Dritten Walpurgisnacht“ von Karl Kraus” Von Josef G. Pichler (2000) | http://wwwu.edu.uni-klu.ac.at/jpichler/kraus.html

2012
01.25

Perikles Monioudis (“Kein anderes Meer”) 25. Januar 2012, 11:28, NZZ Online: ” … Theo Angelopoulos wurde am Dienstagabend kurz nach 19 Uhr von einem Motorrad erfasst, als er in der Nähe der Hafenstadt Piräus bei Athen eine Strasse überquerte. Der 76-jährige Regisseur erlag im Spital einer Gehirnblutung.
Angelopoulos starb während der Dreharbeiten zu seinem Film zur griechischen Schuldenkrise und ihren oft verheerenden Auswirkungen im griechischen Alltag. «Das andere Meer» sollte das Werk heissen … Angelopoulos, dessen Filme oft «on the road» spielen, hätte der traurigen Tatsache eines fatalen Verkehrsunfalls zumindest abgewinnen können, dass seine bevorzugte Ästhetik – ein Motorrad, gelenkt von einem Polizisten ausser Dienst – respektiert wurde.
… ” | http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/theo_angelopoulos_1.14517723.html

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Der Blick des Odysseus
Von Theo Angelopoulos (1995)

http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Blick_des_Odysseus

http://de.wikipedia.org/wiki/Theo_Angelopoulos

2012
01.23

“Sie schaden unserem Ruf” – WELT am SONNTAG vom 04.06.67, Seite 8 von 36
http://www.medienarchiv68.de/dl/202104/524.jpg.pdf

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Studentenbewegung_der_1960er-Jahre

Kontext: http://de.wikipedia.org/wiki/Benno_Ohnesorg

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” … 1967 wurde bei einer Demonstration der Student Benno Ohnesorg erschossen. Offenbar gezielt … Der makaberste Akt der Vertuschung ereignete sich im Krankenhaus Moabit: Dort entfernten Ärzte Schädelteile um das Einschussloch herum und nähten die Kopfhaut wieder zu. Im Totenschein ist als Todesursache angegeben: “Schädelverletzung durch stumpfe Gewalteinwirkung.” Dies, so sagte jetzt der Arzt, der den Schein ausstellte, dem SPIEGEL, habe er “nicht aufgrund eigener Feststellungen, sondern auf Anweisung meines damaligen Chefs gemacht.” … ”
Aus: “Berliner Polizei vertuschte Hintergründe des Ohnesorg-Todes” (22.01.2012)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,810583,00.html

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” … Die Berliner Staatsanwaltschaft hatte die Prüfung, ob das Strafverfahren gegen Kurras neu aufgerollt werden muss, im vergangenen November wieder eingestellt. Trotz neuer Erkenntnisse würde es für eine Wiederaufnahme nicht reichen, hieß es. Für ein Verfahren gegen einen rechtskräftig Freigesprochenen gebe es „engste rechtliche Voraussetzungen“. Der Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft sagte am Sonntag auf dpa-Anfrage, eine detaillierte Foto-Auswertung habe sich erst durch neue technische Möglichkeiten ergeben. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe sagte, es gebe keinen Anhaltspunkt für eine Verbindung zwischen dem Schuss von Kurras und seiner Tätigkeit für die DDR-Staatssicherheit. …”
Aus: “Ohnesorg-Tod: Wahrheit vertuscht?” 22. Januar 2012 12.54 Uhr, B.Z./dpa
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/ohnesorg-tod-wahrheit-vertuscht-article1368915.html

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mixolydisch, 22.01.2012:” …. Die als “Verschwörungstheoretiker” diffamierten wussten schon immer, dass da was vertuscht und manipuliert wurde – aber den “aufrechten” Deutschen war das damals egal, denn schließlich hat es nur einen Studenten, Kommunisten-Freund und somit Vaterlandsverräter “erwischt”. …”

tijeras, 22.01.2012: ” … und bemerkenswert ist ja auch dass jetzt erst Leute Zugang zu diesen Quellen haben. Vorher gab es scheinbar kein Interesse, trotz der Tragweite der Ereignisse. …”

bassman1, 22.01.2012: “Es handelt sich um Staatsterrorismus. … ”

Werner655, 22.01.2012: “Das haut einen wirklich um! Zu sehen, was alles möglich ist, wenn es nur von den “Oberen” gewollt wird. …”

Qual, 22.01.2012: “Und da wundert sich wer über Misstrauen? …”

griedemann, 22.01.2012: ” Deutschland hat ein fundamentales Problem: Die Diskrepanz zwischen Verfassung und Wirklichkeit. ”

maybee”, 22.01.2012: ” … dass es derartiger Staatsterrorismus war, konnte ich mir bislang nicht vorstellen. Allein der Einsatz der Prügelperser- zusammen mit der deutschen Knüppelgarde- war und ist ein Skandal, für den niemand je zur Verantwortung gezogen wurde. …”

realpress, 22.01.2012: “…Die Errichtung der RAF in 1970 und deren Taten erweckten mein Interesse als junger Journalist, wohnhaft in Deutschland mit ausländischem Pass. In meinen Recherchen nach dem wahren Sachverhalt zum Tode Ohnesorgs wurde ich in 1973 abrupt durch den BND gestoppt. In eindeutiger Form und unmissverständlich wurde mir klar gemacht dass ich per sofort meine Recherchen stoppen und auf gar keinen Fall Erkenntnisse hieraus veröffentlichen sollte. Im Falle der Nichtbefolgung hätte ich mich als “Persona non Grata” zu betrachten und man (BND) würde Wege finden mich aus der BRD auszuweisen. …”

Schroekel, 22.01.2012:” … Eine merkwürdige Häufung von losen Enden: Wenn es stimmt, dass Kurras Ohnesorg gezielt erschossen – also exekutiert hat – erscheint ausgeschlossen, dass er das aus eigenem Antrieb getan hat. Wer steckt dahinter und was war das Kalkül?
Wenn es stimmt, dass am Tatort anwesende Polizisten (und Vorgesetzte) gezielt Falschaussagen gemacht und damit den Todesschützen gedeckt zu haben, stellt sich die gleiche Frage. Eigener Antrieb, Anweisung von oben? Wer (und wo) ist in diesem Fall ‘oben’?
Wenn es stimmt das Westberliner Ärzte auf Anweisung von oben die Leiche Ohnsesorgs manipuliert haben, stellt sich die gleiche Frage: wer gab die Anweisung? Hängen beide Fäden zusammen, oder hat sich der westdeutsche Staat ohne Not und Wissen zum Gehilfen der Stasi gemacht? …”

Tigermiu, 22.01.2012:” … Obwohl 68-er habe ich bis heute nicht geglaubt, dass die Stammheim-Häftlinge der RAF ermordet wurden. Jetzt beginne ich zu zweifeln. …”

dr_schiwago, 23.01.2012: ” … Dieses Thema bestätigt meine Sichtweise als Realitäts-Agnostiker (“es mag eine Realität geben, wir können sie aber nicht erkennen”). Noch schwieriger wird es mit der “Wahrheit”, die entgegen der allgemeinen Ansicht auch nur eine Interpretation der Realität ist. …”

http://forum.spiegel.de/f22/schuesse-auf-studenten-berliner-polizei-vertuschte-hintergruende-des-ohnesorg-todes-52606-12.html

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carpaccio, 23.01.2012 um 08:26 Uhr “Das macht verständlich warum Herr Prof. Buback auch nicht an die offizielle Version vom Tode seines Vaters glaubt. Vermutlich hat er Recht und die eigenen Leute waren tiefer verstrickt als bisher bekannt….. Celler Loch, die kleinste terrorstische Vereinigung der Welt in Thüringen….. Alles Verschwörungstherorien….”

Irelandfriend, 23.01.2012 um 10:59 Uhr ” Wenn jetzt noch die “wahren” Vertuscher genannt würden. Die wahren Hintergründe etc. etc., DANN hätten wir einen Artikel von gutem Journalismus und umfassender Berichterstattung. Ansonsten: im Westen nix Neues. Daß Kurras Ohnesorg erschossen hat, ist ja schon seit ein paar Jahren bekannt. …”

Kommentare zu “Berliner Polizei vertuschte den gezielten Schuss” (22.01.2012)
http://www.sueddeutsche.de/politik/tod-von-benno-ohnesorg-berliner-polizei-vertuschte-den-gezielten-schuss-1.1264325

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” … Durch Vergrößerungen dieser bekannten Bilder habe man Details entdecken können, die gegen die von Kurras vorgetragene Begründung sprachen, er habe in Notwehr gehandelt, sagt der Publizist Uwe Soukup, der unter anderem das Buch Wie starb Benno Ohnesorg? Der 2. Juni 1967 geschrieben hat. Beispielsweise sei jetzt auf einem Pressefoto des Tatortes an einer Seite Kurras zu erkennen; bislang war das Bild immer beschnitten zu sehen gewesen. Eine bisher unveröffentlichte Filmsequenz zeigt zudem, wie ein Mann, von dem man annimmt, dass es Kurras ist, völlig unbedrängt den Tatort, einen Parkplatz, betritt. In der Hand hält er eine Waffe. Als er die Schüsse abgab, soll er den Bildern zufolge von anderen Polizisten umgeben gewesen sein. Laut Soukup war dieser Film stets Teil der Ermittlungsakte; man hätte ihn also vor Jahren – auch ohne Digitalisierung – auswerten können. Auch an dem Leichnam des erschossenen Studenten soll durch Operationen manipuliert worden sein.
Nach den jetzt bekannt gewordenen Darstellungen werde die Staatsanwaltschaft “neue Erkenntnisse und Rechercheergebnisse prüfen”, sagte am Sonntag Martin Steltner, Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, dem Tagesspiegel. …”
Aus: “Tötete Kurras Benno Ohnesorg doch vorsätzlich?” Von Sabine Beikler | Christoph Stollowsky | Sigrid Kneist (23.01.2012) | http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-01/ohnesorg-kurras-berlin

Schrdro, 23.01.2012 um 14:01 Uhr
“Noch Jahrzehnte später haben linke Verschwörungstheoretiker behauptet, was in diesem Artikel steht. Ich hab dann immer gelangweilt gegähnt. …” | http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-01/ohnesorg-kurras-berlin?commentstart=1#cid-1825864

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” … Wie DER SPIEGEL vermeldet, gab es beim angeblich aus Notwehr erfolgten Schuss auf den Studenten Benno Ohnesorg durch den West-Berliner Polizisten (und IM des MfS) Karl-Heinz Kurras uniformierte Zeugen, die bislang schwiegen. Der Todesschuss wurde sogar auf Film festgehalten.

Man frisierte nicht nur die Akten, sondern dokterte auch an der Leiche herum. Im Krankenhaus Moabit haben Ärzte offenbar Schädelteile um das Einschussloch herum entfernt und die Kopfhaut wieder zugenäht. Die im Totenschein als Todesursache angegebene “Schädelverletzung durch stumpfe Gewalteinwirkung” habe der ausstellende Arzt dem SPIEGEL zufolge auf Anweisung eines damaligen Chefs attestiert. Seit 45 Jahren versuchte mithin der Staat, eine Generation um ihre Geschichte zu betrügen … Diese makabere Operation von 1967 erinnert an die beiden 1963 erfolgten widersprüchlichen Leichenschauen des erschossenen Präsidenten John F. Kennedy. Die in Dallas zuständigen, mit Schusswunden erfahrenen Ärzte hatten keinen Zweifel an einem frontalen Schuss, wofür schon die kleine Eintritts- und die große Austrittswunde sprachen. Bei einer zweiten, erstaunlicherweise vom Militär eigenmächtig angeordneten Untersuchung in einem Militärhospital, bei der Kennedys Gegner, der ultrarechte Airforce General Curtis LeMay zugegen war, schien die Austrittswunde wieder zugewachsen zu sein. …”

“Makabere Inszenierung im “Ohnesorg-Staatsheater”" Von Markus Kompa (22.01.2012)
http://www.heise.de/tp/blogs/6/151275

2012
01.21

[New York in the 80s ... ]

http://www.flickr.com/photos/stevensiegel/sets/72157626376913418/

stevensiegel260
http://www.flickr.com/photos/stevensiegel/

2012
01.18

JazzClub (2004) by cristalo

Till Tom by Fred Sitar Stevens

K. Sabroso – Devil in Blue Dress by K.Sabroso

Jazz & Breakbeat by Juxtapox

Your Move by drjpresents

Jazz Sandwich Remix by The Postmodern Equation

2012
01.14

“…Ein Versuch zu sagen: ich habe nichts zu sagen. Ein Versuch, von der Unmöglichkeit des Erzählens zu erzählen. … Dies ist ein Film ohne Perspektive, ohne Handlung, ohne Helden … Ja, soviel kann ich sagen: es ist ein ziemlich unverschämter Film, der mir von Anfang an in dreister und unverfrorener Weise gesagt hat: “Ich brauch niemanden, brauche keine Spezialisten, kein Fachwissen, keine Assistenten, denn das, was ich machen will, hat nichts mit dem gemein, was man eigentlich machen sollte, wenn man einen Film macht. … Ich mache mich selbst” …Was sollte ich tun? …” Aus: “Fellini Intervista” S.158,163,164 (1987)

-.-

” … Kontrovers [wird] vor allem verhandelt, ob die Anwendung einer romantischen Ironietechnik der Objektivierung des jeweiligen Kunstwerks dienen sollte oder im Gegenteil subjektive Willkür im Kunstwerk walten lässt. … Jener stete Wechsel aus Selbstschöpfung und Selbstvernichtung … ist die erste von drei Grundauffassungen von Ironie … sie beschreibt also das Verhältnis von Autor und Kunstwerk. … In Ironie ist demnach alles nur Zeichen, Mittel zur Anschauung des Ganzen, Ironie ist ein symbolisches Verständnis alles einzelnen und notwendig begrenzten Seins als Teil der unendlichen Lebensfülle, das Bewusstsein um die ewige Agilität, um das unendlich volle Chaos. … In jenem ursprünglichen Sokratischen Sinne […] bedeutet die Ironie eben nichts andres, als dieses Erstaunen des denkenden Geistes über sich selbst, was sich oft in ein leises Lächeln auflöst. …” | Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Romantische_Ironie

2012
01.14

Josef Joffe (14.01.2012) [Quelle]: “Der Präsident ist weder Nixon noch Macbeth. Er ist wie wir.”

biggerB
14.01.2012 um 13:38 Uhr

Denn wir können ihm nicht verzeihen, dass er so ist wie wir.

Seit wann schreibt er(Joffe) denn im Pluralis Majestatis?

marktkonforme demokratie
14.01.2012 um 10:08 Uhr
… Wenn Joffe bei “Wulff ist wie wir” allerdings seine Freunde und Kollegen aus Elite-Journalismus, -Wirtschaft und -Politik meint, stimme ich ihm vollstens zu.

Autobahn München-Ulm
14.01.2012 um 14:00 Uhr

… Wilhelm Busch war ein Kind des 19. Jahrhundert. Damals war klar, wer oben und wer unten ist, und dass alle gefälligst an ihrem Platz zu bleiben haben.

Dass es heute immer noch Leute gibt, die Sympathie und Freude an sg. klaren bis ins feudale gehenden Verhältnissen haben, wundert mich persönlich einigermaßen.

So lange kleine Verkäuferinnen bei uns für Bons zu 80 Cent höchst richterlich gefeuert werden, und die Eliten den Höflingen Kredite zu schustern, zu Konditionen, von denen normale Häuslekäufer nur träumen können, so lange bewegen wir uns jedenfalls wieder stracks auf Verhältnisse wir im 19. Jahrhundert zu.

Einigen gefällt das augenscheinlich. Sie schwelgen schon in den wunderbar geordneten Welt- und Gesellschaftsbildern der Zeit von Wilhelm Busch. Mir allerdings wird nur schlecht bei solch offen zur Schau getragenen freudigen Erwartung der institutionalisierten Korumpelei.

Quelle: http://www.zeit.de/2012/03/P-Zeitgeist#comments

-.-

“Sagen sie mal, was heißt eigentlich Korumpel ?”
“Hast du das etwa noch nie gehört ?”
“Nein !”
“Also ich erklärs Dir mal. Ein Korumpel ist ein Polizist der korrupt ist, aber eben ein Kumpel.”

Quelle: http://uhrforum.de/der-film-zitate-thread-t11852-198