2010
09.03

GARBAGE PANDA (Internet Radio)
surf, punk, trash, garage, rockabilly, anything…
=> http://garbagepanda.net

=> http://lime.citrus3.com:8018/listen.pls

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Subfrequenz.net Internet Radio Station List:
=> http://www.subfrequenz.net/linklist/index.php?topic=7.0

2010
09.02

[...] 1976 wurde Biermann von der IG Metall zu einer Konzertreise in die Bundesrepublik Deutschland eingeladen, wofür ihm die Behörden der DDR eine Reisegenehmigung erteilten. Das erste Konzert fand, vom Dritten Fernsehprogramm des WDR live übertragen, am 13. November in der Kölner Sporthalle statt. Dieses Konzert – Biermann hatte die DDR stellenweise kritisiert, bei anderen Anlässen wie etwa einer Diskussion über den 17. Juni aber auch verteidigt – diente dem Politbüro der SED als Vorwand für die Ausbürgerung „wegen grober Verletzung der staatsbürgerlichen Pflichten“…
Aus: “Ausbürgerung nach dem „Kölner Konzert“”
http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Biermann (18.08.2010)]

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[...] “Julian Assange avanciert zum Wolf Biermann 2.0 in einer möglicherweise – was totale Transparenz angeht – doch totalitären Weltgesellschaft. Während Wolf Biermann die Wahrheit beim Namen nannte und im Kontext der totalitären DDR nur deshalb nicht gestorben wurde, weil er zu bekannt war, könnte für Assange die mildere Ausbürgerung ebenfalls unangenehm werden. Sein Referenzsystem ist schließlich der Globus. …”
Aus: “WikiLeaks: Staatsfeind Julian Assange”
01 September 2010 von Dennis
=> http://www.gelsenclan.de/index.php/wikileaks-staatsfeind-julian-assange/

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[...] Mit der neuen Einstufung haben die schwedischen Behörden zum zweiten Mal seit der Aussage von zwei Frauen gegen Assange vor knapp zwei Wochen ihre Bewertung des Falls komplett geändert. Erst hatte die zuständige Staatsanwältin gegen den Australier einen Haftbefehl ausgestellt, der innerhalb von 24 Stunden zurückgenommen wurde. Kurz darauf hatte eine andere Staatsanwältin den Verdacht auf Vergewaltigung dann für unbegründet erklärt. Die inzwischen zuständige Oberstaatsanwältin Ny erklärte widerum, sie bewerte die Vorwürfe anders. Zu Einzelheiten wollte sie nicht Stellung nehmen….

Alexander M. schreibt:
Alles ist möglich. Allerdings ist es echt seltsam, dass die Staatsanwaltschaft die Vorwürfe im Wochenrythmus ändert (und bitte, eine Vergewaltigung ist etwas anderes als eine Belästigung ). …

Python11reloaded:
… der geneigte Spionagekrimileser, weiß natürlich, dass der Dienst auch in der Staatsanwaltschaft den Hebel ausfindig macht, den er setzen muss.

Aus: “Rolle rückwärts im Fall Assange” (01.09.2010, SZ)
=> http://www.sueddeutsche.de/politik/vergewaltigungsvorwurf-gegen-wikileaks-gruender-rolle-rueckwaerts-im-fall-assange-1.994796

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[...] 01.09.2010 15:18 Uhr: Hachja, eine wunderschöne Situation für Verschwörungstheoretiker: Wenn Assange die Vergewaltigung begangen hat und dafür Beweise auftauchen werden die Geheimdienste beschultigt da was “gedreht” zu haben. Wenn keine Vergewaltigung stattgefunden hat und es werden keine Beweise gefunden wurde die Schwedische Justiz mit irgendetwas von Wikileaks unter Druck gesetzt. Wenn eine Vergewaltigung stattgefunden hat und keine Beweise gefunden werden hat die Schwedische Justiz versagt. Wenn keine Vergewaltigung stattgefunden hat und Beweise gefunden werden hat entweder die Schwedische Justiz versagt, die Geheimdienste haben was gedreht oder die “extremste” Situation: Assange selbst fingiert das ganze um dann im letzten Moment mit einem Alibi rauszukommen und es den Geheimdiensten “anzuhängen” …
Aus: “Eine wunderschöne Situation für Verschwörungstheoretiker”
Von tsaimath (01.09.2010)
=> http://www.taz.de/1/netz/netzpolitik/artikel/kommentarseite/1/neue-ermittlung-wegen-vergewaltigung/kommentare/1/1/

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It is a story as intriguing and confusing as a Stieg Larsson blockbuster: celebrated internet whistleblower becomes embroiled in a complex sex scandal involving two women, not long after he had masterminded one of the biggest intelligence leaks of all time – against the U.S. … The Mail on Sunday has managed to obtain copies of the women’s police statements, which are made available to the media in Sweden.
Supporters dismissed rape accusations against WikiLeaks founder Julian Assange… but the two women involved tell a different story
By Angella Johnson, 29th August 2010
=> http://www.dailymail.co.uk/news/worldnews/article-1307137/Supporters-dismissed-rape-accusations-WikiLeaks-founder-Julian-Assange–women-involved-tell-different-story.html

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=> http://de.wikipedia.org/wiki/WikiLeaks

=> http://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange

=> http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Biermann

Totalitarismus …
=> http://de.wikipedia.org/wiki/Totalit%C3%A4r

2010
08.26


Vellones et Maurice Martenot (1936)

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[...] Maurice Martenot 1898 – 1980 (shown in the photo above around 1929), he built his first instrument at roughly the same time as Leon Theremin was working on his own prototypes. He called his invention the “ondes Martenot” (pronounced like the English “owned Martin O.” – which means the “Martenot waves” in French). There was no contact whatever between Maurice Martenot and Leon Theremin until they were introduced in New York City in 1930. …
From: “THE ONDES MARTENOT” (PeterPringle.com, Date ?)
Source: http://www.peterpringle.com/ondes.html

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=> http://en.wikipedia.org/wiki/Ondes_Martenot

The Ondes-Martenot (1928)
=> http://www.keyboardmuseum.com/pre60/1920/ondes.html

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Impuls via paramodern studies
=> http://paramodern.blogspot.com/

André Jolivet: Concerto per ondes Martenot e orchestra (1947).
=> http://www.youtube.com/watch?v=f-wgFicSDks

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L’ensemble d’ondes Martenot de Jeanne Loriod, en 1983, jouait “Les Fusées” (partie 3) de la suite “La Fête des Belles Eaux” de son beau-frère Olivier Messiaen. Maurice Martenot avait inventé en 1922 l’un des plus anciens instruments électroniques : les ondes Martenot.
=> http://www.youtube.com/watch?v=cpdK-kSW4KA

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Formule – for solo ondes Martenot by Thomas Bloch (2007)
(ultra retro-modernistic-futuristic!)
=> http://www.youtube.com/watch?v=dh6Fk0gLFog

Thomas Bloch: Sweet Suite for Nine ondes Martenot (Intro)
=> http://www.youtube.com/watch?v=8tdsAx-n1yc

2010
08.26

via Another Nickel In the Machine
Another Nickel In The Machine is a blog about 20th century London, its history, its culture and its music.
=> http://www.nickelinthemachine.com/2008/11/a-proper-pea-souper-the-terrible-london-smog-of-1952/

2010
08.12

Hans Richter (1888-1976) @ UbuWeb Film:
=> http://www.ubu.com/film/richter.html

Hans Richter
=> http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Richter_%28Dadaist%29

Gedanklich immer noch Nahe der Malerei, ist der Film eindeutig eine Weiterentwicklung zu Richters viel gröberen “Rhythmus 23″, den er angeblich erst 2 Jahre später inszeniert haben will. …
=> http://www.mitternachtskino.de/rhythmus21.htm

2010
07.25

=> http://de.wikipedia.org/wiki/Pat_Martino

=> http://www.patmartino.com/

2010
07.21

Schritte im Hausflur. Ein entschiedenes Klopfen an der Tür. Morgens um 7:55 stehen unangemeldet zwei frisch rasierte und hoch gewachsene Mitarbeiter des außerordentlichen Ordnungsamtes vor der Wohnungstür. Melancholia ist früher aufgestanden als ich und öffnet die Tür.
Wir werden aufgeklärt: im Namen des Gesetztes – und mit eigenen Augen hätten die Beamten zu überprüfen, ob Melancholia und ich nur eine Scheinehe führen würden (eine Prüfung zum §1353 BGB). Das Grundgesetz schütze zwar das Recht auf Ehe – doch nur für Angehörige aus EU-Staaten. Bei Phantasmen definiert die außerordentliche Ausländerbehörde was eine Ehe ist und was nicht.

Die zwei Herren treten amtlich forschen Schrittes durch die Tür – und gehen zielgerichtet in das in Badezimmer. Sie finden dort neben dem Zahnputzbecher eine halb ausgedrückte Zahnpasta mit zart reinigendem Himmelsstaub und Melancholias OB’s vor. “Eine eigene Zahnpasta für ihr Phantasma – ich denke das sieht recht gut für sie beide aus.” ruft einer der beiden mit skeptisch wie nachdenklichem Unterton aus dem Badezimmer hinüber.

Schon laufen die Beamten etwas entspannter durch die übrigen Zimmer. Prüfend fliegen die wachsamen Blicke der Herren – mit ihren dezent schwarz-rot-gelb gestreiften Uniformen – über die Einrichtungsgegenstände des Zimmers, bis die Blicke den zerwühlten Wäschehaufen vor der Waschmaschine erspähen. “Ein gemeinsamer Wäscheberg – ich denke wir können guten Gewissens davon ausgehen, das in ihrer Ehe vollzogen wird und alles mit rechten Dingen zugeht.” konstatiert einer der Ordnungsbeamten zusammenfassend – “So wie hier bei ihnen liegt der Fall ja offen zu Tage – das ist wahrlich nicht immer der Fall – da kann ich ihnen nur gratulieren – im Namen meiner Behörde habe ich keine Fragen mehr – entschuldigen Sie die Störung – aber sie verstehen schon – wir müssen ja auch nur unseren Job machen…”

“Ja” sagt Melancholia leise – “möchten Sie Zimt?” – kurz und sanft blickt sie mich an und verdreht mit einem verstecktem Lächeln die Augen – sie nimmt die Espresso Kanne vom Herd. Schäumt die Milch, dreht sich den Herren vom Ordnungsamt zu und reicht ihnen je einen heißen Becher Espresso mit Milchschaumhaube und einer Priese Zimt. Einer der beiden spitzt seinen Mund, steckt seine Nase mit samt Schnurrbart in den Becher Espresso und sagt: “Unglaublich, riecht wirklich gut!”

Nach einem ersten Schluck sagt der ohne Schnurrbart: “…Wissen sie, eigentlich dürfen wir von deutschen Bürgern, EU Bürgern, nicht EU Bürgern oder gar phantasmatischen Wesen gar keine warmen Getränke annehmen. Aber sie sehen, wir nehmen gar nicht immer alles so übergenau. Wir sind ja auch nur Menschen. Also ich persönlich habe auch nichts gegen Phantasmen. Aber ich vermute allerdings, das es in der Entwicklung eines Phantasmas problematische psychische Erlebnisse zugrunde liegen. Es geht meistens um eine abgespaltene Realität, die dann im vorgestellten Bild abgewehrt und umgedeutet wird. Eine unbewusste Projektion. Das kann verheerend wirken und sollte nicht unterschätzt werden. Wenn das überhand nimmt muss sich ja irgendwer darum kümmern…”

Melancholia nickt schweigend. Nach einer etwas peinlichen Stille sagt der Beamte mit dem Schnurrbart “…Also ein Beispiel für ein alltägliches Phantasma wäre zum Beispiel auch eine pornografische Darbietung, in welchem sich ein Betrachter mit samt seiner Vorstellungskraft in das dargestellte Szenario wirft. Entledigt all seiner sonst real gefühlten oder tatsächlichen Verlegenheit, seiner subjektiv empfundene Mehrdeutigkeit zur sexuellen Attraktion einer wirklichen anwesenden Frau – kann er nun jedoch im Schutze des pornographischen Phantasmas seine Triebabführ quasi anonym verwirklichen. Bedenken Sie: allein aus der Macht das Phantasmas erwächst ein real sexueller Moment!”

Melancholia blickt etwas abwesend aus dem Küchenfenster und entgegnet: “Die symbolische Ordnung kann nicht das Reale als solches ersetzen, obwohl gerade das Reale der Ort ist, auf den das Phantastische verweist. Die symbolische Ordnung ist immer unvollständig – das macht ihren Reiz aus…”

Nun ergreift der Beamte mit dem Schnurrbart energisch das Wort: “Da haben sie vielleicht recht – wissen sie – wir im außerordentlichen Ordnungsamt haben lange darüber diskutiert: das Imaginäre ist bildhaft. Es ist der Ort der Selbstidentifikation, des Selbstbildes, aber auch des Verkennens und der Täuschung. Im Imaginären finden wir auch das Begehren und das Phantasma ganz allgemein – wir fragen uns immer: wo ist der Moment, wo das Reale in das Phantastische kippt oder das Phantastische gegen das Reale prallt?…”

Melancholia zündet sich eine Zigarette an nimmt einen Zug und entgegnet: “Ich weiß es nicht…” atmet aus und sagt selbstvergessen: “Sie wissen ja, wo die Tür ist…”

2010
07.19

[...] “Many people believe that reality is one thing and your thoughts are something else. Reality is on the outside; the mental landscape created by your thoughts is inside your head, within your mind. (Assuming that you’re sane.)

Yet we each hallucinate every day, when we fall asleep and dream. And when you hallucinate, your own mind redefines reality for you; “real” reality, outside reality, disappears. No computer will be able to think like a man unless it can hallucinate. …”

DREAM-LOGIC, THE INTERNET AND ARTIFICIAL THOUGHT
By David Gelernter (2010)
=> http://www.edge.org/3rd_culture/gelernter10.1/gelernter10.1_index.html

2010
07.18

[The Zombies - Summertime (Shindig, 1965)]

2010
07.18


[Rita Lino: that's my boy]

A true trip to my ego, a diary with a thousand interpretations.
I am what you want to see, I show what I am not.

=> http://www.ritalino.com/